Im Jahr 1999 ist das Kennedy-Viertel in das Städtebauförderprogramm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Soziale Stadt" aufgenommen worden.
Die Bund-Länder-Initiative "Soziale Stadt" wurde im November 1996 von der Ministerkonferenz der ARGEBAU (Arbeitsgemeinschaft der für das Bau-, Wohnungs- und Siedlungswesen zuständigen Minister der Länder) beschlossen.
Mit dieser Initiative ist ein nationales "Aktionsprogramm' ins Leben gerufen worden, das eine nachhaltige Entwicklung in Stadt- und Ortsteilen mit besonderen sozialen, wirtschaftlichen und städtebaulichen Bedarfen sicherstellen soll. Die Initiative soll den Rahmen bilden für eine zwischen Bund und Ländern abgestimmte Strategie gegen soziale Polarisierung in Städten.
Die Bundesregierung hat die Gemeinschaftsinitiative "Soziale Stadt" zum Anlass genommen, die Städtebauförderung seit 1999 um das eigenständige Bund-Länder-Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Soziale Stadt" zu ergänzen.
Mit der Aufnahme in das Förderprogramm steht neben der klassischen Städtebauförderung ein Instrumentarium zur Verfügung, das sowohl dem Städtebau als auch dem sozialpolitisch bedeutsamen Feld der Sanierung von sogenannten "sozialen Brennpunkten" mit den entsprechenden Aufgaben und Herausforderungen gerecht wird.
Ziel ist es, die Lebensqualität im Stadtteil nachhaltig zu steigern. Neben der Schaffung von mehr Sicherheit im öffentlichen Raum sowie Verbesserungen des Infrastrukturangebots soll eine Verbesserung der Wohnverhältnisse erreicht werden.
Hier finden Sie einen Überblick über das Förderprogramm Soziale Stadt » (Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration).