Gemeinsam gegen Atomwaffen: Die Stadt Oldenburg ist bereits im Jahr 1987 dem „Programm zur Förderung der Solidarität der Städte mit dem Ziel der vollständigen Abschaffung von Atomwaffen“ beigetreten – mittlerweile agiert das internationale Städtenetzwerk unter dem Namen „Mayors for Peace“ (Bürgermeister für den Frieden). Das Ziel der weltweiten Initiative ist indes gleich geblieben: die Vision einer atomwaffenfreien Welt. Gemeinsam engagieren sich Städte in aller Herren Länder für eine verbindliche Einhaltung des Atomwaffensperrvertrags und die Fortsetzung von Verhandlungen zur atomaren Abrüstung sowie deren Kontrolle – und fordern damit eine Zukunft ohne Nuklearwaffen bis zum Jahr 2020. Sie werden dabei von Friedensgruppen auf der ganzen Welt unterstützt.
Über 5.100 Mitglieder weltweit
Mittlerweile sind der Organisation 399 deutsche Städte von Aachen bis Zerbst beigetreten, weltweit sind es sogar mehr als 5.100. Japan und Italien haben die meisten Mitgliedsstädte, auf Platz drei folgt Deutschland. „Mayors for Peace“ vertritt damit gegenüber den Vereinten Nationen und den Regierungen der Welt mehr als eine Milliarde Menschen in über 150 Ländern.
1982 wurde das Städtesolidaritätsbündnis auf Initiative des damaligen Bürgermeisters von Hiroshima, Takeshi Araki, ins Leben gerufen. Die zentrale Organisation wird von der Stadt Hiroshima wahrgenommen. Vizepräsident von „Mayors for Peace“ ist traditionell der Oberbürgermeister der Stadt Hannover. Die Städte Hiroshima und Hannover verbindet eine lange Freundschaft.