Preisverleihung 2018 - Stadt Oldenburg
Preisverleihung 2018

Carl-von-Ossietzky-Preis wird zum 18. Mal verliehen

Foto: Stadt Oldenburg
Dr. Gunter Hofmann, Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Professor Dr. Martin Sabrow, Professorin Dr. Sabine Doering, Professor Dr. Dieter Rucht, Friedrich-Wilhelm Kramer und Projektleiterin Gerda Grebe. Foto: Stadt Oldenburg

Zum 18. Mal vergibt die Stadt Oldenburg den Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik. Wem die renommierte Auszeichnung am 4. Mai 2018 – am 80. Todestag Carl von Ossietzkys – überreicht wird, darüber hat am Mittwoch, 25. Oktober 2017, eine unabhängige Jury entschieden. Die Jurysitzung fand im Beisein von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann statt. „Auf der Liste unserer Nominierungen standen auch dieses Mal wieder viele überaus preiswürdige Kandidatinnen und Kandidaten. Nach einer intensiven, spannenden Diskussion sind wir einvernehmlich zu einem sehr guten Beschluss gekommen, wer die Auszeichnung erhalten wird“, so die Jury-Sprecherin Prof. Dr. Sabine Doering. Das Ergebnis wurde noch nicht mitgeteilt.

Festakt am 4. Mai 2018 im Kulturzentrum PFL
Der mit 10.000 Euro dotierte Preis der Stadt Oldenburg wird seit 1984 jeweils alle zwei Jahre anlässlich des Todestages Carl von Ossietzkys am 4. Mai verliehen. Ausgezeichnet werden Personen, einzelne Arbeiten oder Gesamtwerke, die sich mit Leben und Werk Ossietzkys oder mit dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus auseinandersetzen. Der Preis kann auch für Arbeiten oder Personen zuerkannt werden, die sich im Geiste Carl von Ossietzkys mit der demokratischen Tradition und Gegenwart in Deutschland oder mit Themen der Politik und Zeitgeschichte befassen. Im vergangenen Jahr wurde der Preis an den Psychologen und Islamismus-Experten Ahmad Mansour verliehen.  

Über die Jury
Jury-Mitglieder sind die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Sabine Doering (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg), der Journalist und Autor Dr. Gunter Hofmann (DIE ZEIT, Berlin), Friedrich-Wilhelm Kramer (ehemals Direktor des Landesfunkhauses Schleswig-Holstein, freier Journalist und Lehrbeauftragter für Medien und Politik in Riga und Hamburg), Dr. Dieter Rucht (emeritierter Professor für Soziologie an der Freien Universität Berlin, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat Attac) sowie der Historiker Prof. Dr. Martin Sabrow (Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin).