JobPaten - Stadt Oldenburg
JobPaten

Erfahrene JobPaten für Jugendliche gesucht

Foto: formsache, Gerlinde Domininghaus
Portrait eines Jugendlichen. Foto: formsache, Gerlinde Domininghaus

Wer den Sprung von der Schulbank in die Berufswelt unternimmt, zählt gerne auf kompetente und engagierte Unterstützung. Das von der Agentur :ehrensache im Jahr 2006 gestartete und bis heute koordinierte Modellprojekt JobPaten setzt genau hier an: Es vermittelt erfahrene Erwachsene mit Berufs- und Lebenserfahrung an Schülerinnen und Schüler, um diese auf ihrem Weg in die Arbeitswelt zu begleiten. 

Warum Jobpatenschaften?
Für Schülerinnen und Schüler gestaltet sich der Übergang von der Schule ins Berufsleben immer schwieriger. Nicht selten sind die Mädchen und Jungen durch den Druck, auch den richtigen Beruf zu finden, den Lehrstellenmangel und häufige Absagen auf ihre Bewerbungen ratlos und entmutigt. Besonders wenn sie keine Unterstützung aus ihrem sozialen Umfeld erhalten können oder erhalten, droht ein Scheitern und oft Jugendarbeitslosigkeit. Das Projekt JobPaten möchte genau dies verhindern und den Jugendlichen Perspektiven aufzeigen und Beistand leisten.

Foto: Stadt Oldenburg
JobPate Achim Brumund und Patenschüler Marcus Foto: Stadt Oldenburg

JobPaten helfen und motivieren
Dafür sollen aktive oder ehemalige Berufstätige mit Berufserfahrungen aus den Bereichen Wirtschaft, Handwerk, Handel, Pädagogik/Psychologie, Verwaltung und ähnlichem gewonnen werden, die ihre sozialen und fachlichen Kompetenzen einsetzen, um den Jugendlichen den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern. Wünschenswert wäre hierfür, dass Paten auch auf Führungs- und Ausbildungserfahrungen zurückgreifen können, sind aber nicht Bedingung. Die JobPaten treffen mit Schülerinnen und Schülern ab der 8. Klasse von sieben Oldenburger Ober- und integrierten Gesamtschulen zusammen. Die Jugendlichen in diesem Alter wissen dann oft noch nicht, wo ihre spezifischen Talente und Stärken liegen, wie die Arbeitswelt aussieht, wie sie sich bewerben und bewegen müssen und was sie erwartet, wenn sie die Schule verlassen.