JobPaten gesucht! - Stadt Oldenburg
JobPaten gesucht!

Wer möchte als JobPate junge Menschen unterstützen?!

Foto: Till Werhan
Jobpate Thomas Kempf und Patenschüler Jannik. Foto: Till Werhan

Die Agentur :ehrensache der Stadt Oldenburg sucht für den elften Durchgang des Projekts JobPaten noch Bürgerinnen und Bürger, die eine Patenschaft für eine Schülerin oder einen Schüler übernehmen möchten. Der nächste Einstieg ist ab Januar 2018 möglich. Ausführliche Informationsgespräche können bereits jetzt vereinbart werden. 

Was genau ist das JobPaten-Projekt?
Im Projekt JobPaten unterstützen Menschen mit Lebens- und Berufserfahrung Schülerinnen und Schüler in der entscheidenden Phase der Berufsorientierung. Am Projekt beteiligt sind - in welchselndem Turnus - die Oldenburger Oberschulen Alexanderstraße, Eversten, Ofenerdiek und Osternburg, die Paulus-Schule, die IGS Kreyenbrück und die IGS Helene-Lange-Schule beteiligt. Kooperationspartner sind unter anderem die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer, die Bundesagentur für Arbeit, das Amt für Jugend, Familie und Schule, das Amt für Wirtschaftsförderung und weitere.

Seit Beginn des Projekts im Jahr 2006 haben bislang mehr als 400 JobPatinnen und JobPaten über 450 Schülerinnen und Schüler aus den Oldenburger Oberschulen und den zwei integrierten Gesamtschulen begleitet oder begleiten sie noch. Die Agentur :ehrensache unterstützt die JobPaten dabei mit einem einführenden Grundlagenseminar sowie Schulungen, regelmäßigen Erfahrungsaustauschen und Infoabenden und steht mit Rat und Tat auch denen zur Seite, die nach der aktiven Zeit ihre Patenschüler gerne weiter betreuen möchten.   

Welche Fähigkeiten sollten JobPaten mitbringen?
Die JobPatinnen und JobPaten setzen ihre sozialen und fachlichen Fähigkeiten ein und bringen Einfühlungsvermögen, Freude an der Arbeit mit Jugendlichen und Frustrationstoleranz mit. Führungs- und Ausbildungserfahrungen sind erwünscht, aber nicht Voraussetzung. Vielmehr sollen die Netzwerke der Paten helfen, Türen zu öffnen.

Während der gesamten Patenschaft werden die JobPaten durch die Agentur :ehrensache mit Schulungen, Informationsveranstaltungen und  Erfahrungsaustausche begleitet.

Ansprechpartner:

Nähere Informationen gibt es bei:
Monika Engelmann-Bölts von der Agentur :ehrensache
Telefon: 0441 235-2311
E-Mail: ehrensache(at)stadt-oldenburg.de

Stimmen von JobPaten

Foto: Till Werhan
JobPatin Meike Haferkamp und Patenschülerin Elina. Foto: Till Werhan

„Ich bin JobPate, da in jedem Menschen einzigartige Talente stecken. Ich möchte gemeinsam mit meinem Patenschüler seine Talente entdecken. Dabei Erfahrung und Wissen weitergeben und teilen, ist eine weitere Motivation“, so Ralf Miarka, Unternehmensberater und „Wiederholungstäter“, der bereits in zwei Durchgängen Patenschüler begleitete.

"Ich bin JobPatin, um den Kontakt zu den Jugendlichen nicht zu verlieren, ihre Interessen kennenzulernen und ihnen bei Bedarf Hilfestellung bei der Berufswahl zu geben. Es ist spannend, zu erleben, wie sie sich weiterentwicklen und welche Vorstellungen sie verwirklichen. Aber manchmal ist es auch nicht ganz einfach, bis wir zu einem Team zusammengewachsen sind. Aber: Nicht aufgeben, gerade dann sind wir JobPaten gefragt" lautet das Motto von Meike Haferkamp, selbständige Unternehmerin und jetzt zum dritten Mal als JobPatin aktiv.

„Ich bin JobPate, da ich jetzt im Ruhestand meine Erfahrungen weitergeben möchte und ich viele neue Erfahrungen mache und von meinen Patenschülern unendlich viel zurückbekomme", sagt Hans-Paul Mößner, Teamleiter im Ruhestand  und ebenfalls zum dritten Mal als JobPate dabei. 

Weitere Informationen:

Studie zeigt: Unterstützung kommt an

Die Ergebnisse einer aktuellen Auswertung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zeigen, dass sich 73 Prozent der Schülerinnen und Schüler durch das JobPatenmodell gut bis sehr gut unterstützt fühlen und 85 Prozent durch den JobPaten motiviert sind, sich mit dem Beruf auseinander zu setzen. Befragte Schulvertreter betonen, dass das Projekt Orientierungshilfe und notwendige individuelle Unterstützung gibt und Schulabbrüche vermeidet.