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Oldenburg zum zweiten Mal mit dem European Energy Award® in Gold ausgezeichnet

Quelle: European Energy Award
Logo EEA, Quelle: European Energy Award

Seit 2006 nimmt die Stadt Oldenburg aufgrund eines Ratsbeschlusses an dem europäischen Qualitätsmanagement und Zertifizierungsverfahren im Energiesektor European Energy Award (eea®) teil. In dem Verfahren wird die kommunale Energiearbeit bewertet, jährlich überprüft und es werden Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz identifiziert. In der Regel erfolgt alle drei Jahre eine Auditierung durch eine externe Auditorin. Erreicht die Kommune 75 Prozent oder mehr der erforderlichen Punkte, ist sie „Partner mit Auszeichnung Gold“ und wird mit dem European Energy Award Gold ausgezeichnet.
Nach 2011 wurde die Stadt Oldenburg 2014 zum zweiten Mal nacheinander mit dem European Energy Award® Gold durch das in Zürich ansässige Forum European Energy Award ausgezeichnet und gehört damit zu den Spitzenreitern unter den 300 teilnehmenden Kommunen in Deutschland.

Die Übersicht der Bewertungsergebnisse aller bisher zertifizierten und ausgezeichneten Teilnehmer erhalten Sie hier » (Direktlink pptx, 182 KB)

Bild: EEA
Ergebnis der Gold-Zertifizierung 2014 für Oldenburg in den einzelnen Bewertungsbereichen. Bild: EEA

Abbildung oben, Ergebnis der Gold-Zertifizierung 2014 für Oldenburg in den einzelnen Bewertungsbereichen. mehr » (PDF, 186 KB)
 

Hier geht es zur Übersicht über die einzelnen Maßnahmenbereiche des European Energy Award » (PDF, 264 KB)

In welchem Verhältnis steht der EEA zum integrierten Energie und Klimaschutzkonzept (InEKK)

Mit dem InEKK und den jährlichen energiepolitischen Arbeitsprogrammen sollen Maßnahmen initiiert und umgesetzt werden, die bis 2020 ein relatives CO2-Reduktionsziel von 100.000 Tonnen im Stadtgebiet erreichen sollen. Die Maßnahmen, die von der Stadt umgesetzt werden, werden auch im EEA positiv bewertet. Das jährliche InEKK-EPAP ersetzt die bisherigen energiepolitischen Arbeitsprogramme im EEA. Im Kern handelt es sich beim EEA aber um einen Prozess, der jährlich neu umfassend auf der Grundlage eines festen Fragen- und Bewertungskataloges die Entwicklung der Kommune in allen energetischen Handlungsfeldern unter die Lupe nimmt (zum Beispiel Dienstreisen, Belohnungssysteme, Bauleitplanung, Anteil der energetischen Verwertung von Bioabfall, und anderes). Dabei wird die Bewertung auch immer wieder aktualisiert (zum Beispiel Verschärfung der Gebäude-Energiekennzahlen). Ob eine Kommune ein Energie- und Klimaschutzkonzept überhaupt besitzt, wird im EEA übrigens ebenfalls bewertet. Man kann es mit einem Haus vergleichen: Die Planung, ein Wohngebäude über mehrere Jahre hinweg durch bestimmte Maßnahmen zu verbessern entspräche dem InEKK. Die jährliche (bundesweit vergleichbare) Bewertung des Gesamtzustandes des Gebäudes mit Grundstück, die Gebäudenutzung und alle sonstigen, mit dem Gebäude zusammenhängenden Dinge (zum Beispiel Menge und Art der Energieversorgung) entsprächen dem EEA.

Das EEA-Team

Die Verantwortung für das EEA-Verfahren in der Stadt Oldenburg liegt beim Fachdienst Umweltmanagement. Vertreter verschiedener Ämter und externe Akteure wirken dabei mit, zum Beispiel: Verkehrsplanung, Gebäudewirtschaft und Hochbau , EWE, OOWV, Abfallwirtschaft und andere. Als EEA-Beraterin fungiert Kornelia Gerwien (BEKS Energieeffizienz GmbH, Bremen), die auch für die jährliche Bewertung im internen Audit verantwortlich ist.

Energiepolitische Arbeitsprogramme

Anhand der Ist-Analyse werden noch nicht ausgeschöpfte Potenziale im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz der Kommune identifiziert und Prioritäten definiert. Auf dieser Basis sollen Energiepolitische Arbeitsprogramm mit einem verbindlichen Maßnahmenplan erarbeitet.

Die Stadt hat bislang 3 energiepolitische Arbeitsprogramme im EEA mit umfangreichen und Maßnahmenpaketen auf den Weg gebracht.

Seit 2012 werden die die EEA-EPAP ersetzt durch die weitergehenden Energiepolitischen Arbeitsprogramme im integrierten Energie-und Klimaschutzkonzept (InEKK-EPAP). Sie verfolgen sowohl das Ziel, die Maßnahmenvorschläge im integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept sukzessive umzusetzen, als auch zielorientierte Verbesserungen im EEA  zu erreichen.

Wie geht’s weiter im EEA?

Nach der Gold-Zertifizierung wurden 2015 und 2016 Re-Audits durchgeführt. Nach dem Zwischenstand des aktuellen Re-Audit 2017 hat sich die Stadt erneut leicht verbessert und erreicht ein Ergebnis von 80 Prozent. Damit ist Ende des Jahres die erneute Anmeldung für die Gold-Zertifizierung in 2018 möglich.