Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept - Stadt Oldenburg
Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept

Das Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept (InEKK) 2020

Bild: Peter Feldnick/Pixelio.de
Ortsschild beschriftet mit Energiewende, Stadt Oldenburg. Bild: Peter Feldnick/Pixelio.de

Rund 100.000 Tonnen weniger Kohlendioxid sollten 2020 in Oldenburg ausgestoßen werden als im Referenzjahr 1990. Dieses Leitbild formuliert das Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept (InEKK), das im Februar 2012 vom Rat der Stadt Oldenburg beschlossen wurde.

Das im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums finanziell geförderte Klimaschutzkonzept enthält rund 120 Vorschläge für ein Maßnahmenprogramm im Energie- und Verkehrsbereich. Den kompletten Inhalt des Oldenburger Energie- und Klimaschutzkonzeptes mit allen Maßnahmenvorschlägen in allen Handlungsfeldern (Kommunale Gebäude, private Haushalte, Gewerbe, Industrie, Verkehr) sehen Sie hier:

Bild: Stadt Oldenburg
Titelbild der neuen InEKK Broschüre: Bild: Stadt Oldenburg

Die Stadt hat das Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept (InEKK) auch als Broschüre veröffentlicht. Auf 36 Seiten werden die umfangreichen Maßnahmenvorschläge des InEKK in den Bereichen Energie und Verkehr in leicht verständlicher Form vorgestellt. Die Broschüre ist kostenlos erhältlich beim Fachdienst Umweltmanagement, Technisches Rathaus, Industriestraße 1. Hier geht es zum Download » (PDF, 6 MB)

Bei Realisierung eines sehr ambitionierten Maßnahmenprogramms ergibt sich zusammen mit dem Referenzszenario (das ist die angenommene CO2-Reduktion unter Berücksichtigung der demografischen und wirtschaftlichen Entwicklung sowie der allgemeinen Trends, wie technischer Fortschritt und Energiepreissteigerung oder die Effekte der Klimaschutzpolitik auf nationaler und europäischer Ebene) eine mögliche Gesamtreduktion von 17,5 Prozent im Vergleich zu 1990. Eine Pro-Kopf-Bilanz ist mit minus 28,4 Prozent durch deutlich höhere Werte gekennzeichnet.
Im Rahmen nachfolgender CO2 Bilanzierung haben sich die Mengenangaben rein rechnerisch geändert, nachdem entschieden wurde, für Strom keinen regionalen sondern den bundesweiten Emissionsfaktor (Quelle: Umweltbundesamt) zugrunde zu legen. Danach ergibt sich eine bis 2020 anzustrebende CO2-Reduktion (ausgehend vom Referenzszenario) von circa

100.000 Tonnen
Absolut: -25 Prozent CO2
Pro Kopf: -35 Prozent CO2

Energiepolitisches Arbeitsprogramm 2017

Bild: arsdigital/fotolia.de
Titelbild der Broschüre Oldenburger Energieprojekte und energiepolitisches Arbeitsprogramm 2017; Bild: arsdigital/fotolia.de

Die Entscheidung zur Umsetzung der im InEKK enthaltenen Maßnahmenvorschläge trifft der Rat der Stadt Oldenburg jährlich auf der Grundlage eines von der Klimaschutzstelle (Fachdienst Umweltmanagement) zu erarbeitenden energiepolitischen Arbeitsprogramms (InEKK-EPAP) mit konkreten Maßnahmen aus den Handlungsfeldern des InEKK.

Das energiepolitische Arbeitsprogramm der Stadt Oldenburg 2017 ist eingebettet in eine Zusammenstellung zahlreicher Oldenburger städtische und nicht städtische Energieprojekte, die in Projektblättern beschrieben werden. Maßnahmen des energiepolitischen Arbeitsprogramms 2017 werden hier mit dem Zusatz (EPAP) gekennzeichnet.

Hier geht es zu den Einzelprojekten »

Aktualisierungen und Ergänzungen erfolgen bei Bedarf unterjährig.

Sie können „Oldenburger Energieprojekte und energiepolitisches Arbeitsprogramm“ 2017 (Stand 23.2.2017) auch als PDF herunterladen hier » (PDF,53 Seiten, 2,86 MB)
Hier werden die Maßnahmen mit finanziellen Auswirkungen abschließend in einer Tabelle zusammengefasst. Außerdem wird die CO2-Wirksamkeit bei optimaler Realisierung und Wirkung aller Maßnahmen der Arbeitsprogramme 1 bis 5 bis 2020 eingeschätzt. Eine Aktualisierung des PDF erfolgt erst mit Herausgabe des energiepolitischen Arbeitsprogramms für 2018.