Meldungen - Stadt Oldenburg
Meldungen

Stadt fördert Beratung durch unabhängige Solarexperten

SEN Solare Energiesysteme Nord
Einfamilienhaus mit Solaranlage. SEN Solare Energiesysteme Nord

April 2018

Hauseigentümer können vom 23. April an bei der Stadt Oldenburg eine Solarberatung beantragen. Die etwa einstündige Beratung kostet 150 Euro, davon trägt die Stadt die Hälfte der Kosten. Der Eigenanteil für die ersten 50 Antragsteller beträgt sogar nur 25 Euro.

Der gemeinsam mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen angebotene Solar-Check informiert Hauseigentümer darüber, wie man mit einer Solarwärmeanlage die Heizung unterstützen oder mit einer Photovoltaikanlage selbst Strom produzieren kann. Ein unabhängiger Solarexperte beantwortet dabei außerdem Fragen zu Investitionskosten, Wirtschaftlichkeit und Fördermitteln sowie zu Speichermöglichkeiten der selbsterzeugten Solarenergie.

Die Beratungskampagne beginnt am 23. April und dauert bis zum 31. August 2018. Die Anzahl an geförderten Beratungen ist begrenzt. Beratungstermine gibt es ab sofort bei der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 0441 235 2847 oder 235 2144. Hier geht es zum Antragsformular » (PDF, 38 KB)

Energiesparen macht seit 20 Jahren erfolgreich Schule

Bild: Stadt Oldenburg
Urkundenverleihung zum Jubiläum „20 Jahre Energiesparprojekt ,abgedreht?!‘“. Bild: Stadt Oldenburg

März 2018

Wenn Abschalten im Unterricht ausdrücklich erlaubt ist: Das Energiesparprojekt „abgedreht?!“ ist ein Erfolgsmodell. Seit 1997 erhalten Oldenburger Schulen über ein Prämiensystem Anreize zur dauerhaften Senkung der Energie- und Wasserverbräuche und erzielen dabei bemerkenswerte Resultate. Das Projekt ist ein wichtiger Bestandteil der städtischen Klimaschutz- und Umweltbildungsstrategie und wird Jahr für Jahr mit großem Elan umgesetzt.

Die Projektleitung liegt beim Fachdienst Umweltmanagement der Stadt Oldenburg, der die Schulen bei möglichen Sparmaßnahmen berät und unterstützt, Energieeinsparungen ermittelt und die Prämien errechnet. Das Regionale Umweltbildungszentrum der Stadt Oldenburg (RUZ) bietet den Schulen zudem eine passgenaue Lehrer- und Schülerfortbildung an.

Am 10. April fand die Jubiläumsverstaltung „20 Jahre Energiesparprojekt ,abgedreht?!‘“ satt.
Den Lehrkräfte der teilnehmenden Schulen wurden während der Veranstaltung die Urkunden für das Abrechnungsjahr 2016 überreicht.

Hier geht es zur Projektseite »

Neues Solar- und Gründachkataster der Stadt zeigt per Mausklick Potenziale auf

Bild: tetraeder.solar
Ausschnitt der Solardachpotentialanalyse. Bild: tetraeder.solar

Januar 2018

Mit dem neuen Solardachkataster der Stadt Oldenburg erhalten Hauseigentümer per Mausklick die Information, wie gut das eigene Haus für eine Photovoltaikanlage geeignet ist. Ein Wirtschaftlichkeitsrechner ermöglicht es, nicht nur den Ertrag aus der Netzeinspeisung, sondern auch die Einsparungen aus dem Eigenverbrauch des auf dem Dach gewonnen Stroms zu berücksichtigen.

Das neue Kataster beinhaltet auch einen Solarthermie-Rechner. Im Gegensatz zu einer Photovoltaikanlage, die aus Sonnenenergie Strom gewinnt, erzeugt eine Solarthermieanlage Warmwasser, die zur allgemeinen Warmwasserversorgung und Heizungsunterstützung genutzt werden kann. Der Solarthermieanlagen-Rechner hilft, eine optimale Anlagengröße zu ermitteln.

Zudem wurde das Solardachkataster In Kooperation mit dem Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband durch ein Gründachkataster ergänzt. Photovoltaik und Dachbegrünung schließen sich dabei nicht aus – ganz im Gegenteil: Eine Kombination ist sinnvoll. Ein begrüntes Dach sorgt für niedrigere Umgebungstemperaturen auf dem Dach. Dadurch heizen sich die Solarmodule weniger auf und liefern mehr Ertrag.

Hier geht es zum Solar- und Gründachkataster der Stadt Oldenburg »

Zweites Großprojekt zur Abwasserwärmenutzung in der Realisierung

Foto: Stadt Oldenburg
Auf der Baustelle von links: Christian Bechler (Urig), Helmuth Will (BPO), Gerd Iwanuk und Tarek Abu Ghazaleh (Stadt), Bernd Hinrichs (BPO), Mike Böge (iro) sowie rechte Seite vorne Reinhard Hövel (OOWV), Wolfram Stodtmeister (ECO.S); Foto: Stadt Oldenb

November 2017

In Wechloy, an der Ammerländer Heerstraße entstehen gerade 8.000 Quadratmeter  Wohnfläche, die mit Energie aus dem Abwasserkanal beheizt werden sollen.
Das energetische Konzept der Wohnanlage ist so aufgebaut, dass die Wärme des Abwassers über einen speziellen Wärmetauscher entzogen und über eine Wärmepumpe auf das benötigte Temperaturniveau gebracht wird. mehr »

Clever Heizen: Stadt bietet Beratungsservice an

Bild: G.Sanders/fotolia.com
Heizungsberatung deckt Effizienzpotential auf. Bild: G.Sanders/fotolia.com

September 2017  

In Kooperation mit der Klimaschutzagentur Niedersachsen und der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik bietet die Stadtverwaltung die Aktion „clever heizen“ an. „In den rund 33.000 Oldenburger Ein- und Zweifamilienhäusern mit Heizungen mit Baujahr vor 2012 schlummert ein großes Effizienzpotential. Laut Studien laufen nämlich rund 70 Prozent aller Heizungen ineffizient“.

„clever heizen!“ ist eine Kampagne der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen, die in Kooperation mit regionalen Partnern durchgeführt wird. Die Kampagne bietet Hauseigentümern unabhängige und qualifizierte Informationen und Beratung rund um das Thema Heizung. Ziel ist es, den Energieverbrauch der Heizungsanlagen und damit auch die Heizkosten zu senken.

Die Anzahl der Beratungen ist begrenzt, weitere Informationen zur Förderung erhalten Sie hier»

Neues Förderprogramm „Effizienzhaus Plus“

Foto: Stadt Oldenburg
Effizienzhaus in der Bauphase. Foto: Stadt Oldenburg

September 2017

Die Stadt Oldenburg unterstützt private Bauherren beim Neubau von selbst genutzten Ein- und Zweifamilienhäusern im Gebiet der Stadt Oldenburg, wenn die energetischen Standards über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen und den Standard eines „Effizienzhaus Plus“ erreichen. Ein Effizienzhaus Plus kombiniert gute Dämmung mit Lüftungs- und Wärmepumpentechnologie und Photovoltaik. Es erzeugt in der Jahresbilanz mehr Energie, als es verbraucht. Dabei wird über die aktuellen Vorgaben des Gesetzgebers hinaus auch der Bedarf an Haushaltsstrom einbezogen und ein möglichst hoher Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Solarstrom gefordert. Die Förderung besteht aus einem Barzuschuss in Höhe von 10.000 Euro je Gebäude. Hier geht es zum Förderprogramm »

 

 

Stadt fördert Kraft-Wärme-Kopplung

Bild: Stadt Oldenburg
stromerzeugende Heizungsanlage. Bild: Stadt Oldenburg

August 2017

Energieanlagen der Kraft- Wärme-Kopplung (KWK) wie Blockheizkraftwerke (BHKW) und Brennstoffzellen weisen eine sehr hohe Energieeffizienz auf, da die bei der Stromproduktion anfallende Wärme energetisch genutzt wird. In Oldenburg beträgt der KWK-Stromanteil gegenwärtig rund 5 Prozent während der Anteil bundesweit bei 16 Prozent liegt. Vor dem Hintergrund des städtischen Klimaschutzleitbildes » bis zum Jahr 2020 eine CO2-Einsparung aus eigener Kraft von etwa 100.000 Tonnen zu erreichen, ist die finanzielle Unterstützung von KWK-Anlagen eine weitere Maßnahme bei der Umsetzung » des integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes.

Die Stadt Oldenburg unterstützt die erstmalige Errichtung von Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) finanziell. Für Anlagen mit einer elektrischen Leistung von bis zu 15 Kilowatt in privaten und gewerblichen Bestandsbauten kann ein Investitionszuschuss in Höhe von 3.000 Euro je Vorhaben beantragt werden. Für die Begleitung der KWK-Maßnahme durch einen qualifizierten Energieexperten kann ein weiterer Zuschuss von 500 Euro gewährt werden.

Hier geht es zum Förderprogramm »

Die Klimaschutzstelle der Stadt Oldenburg bietet darüber hinaus mit dem sogenannten BHKW-Check einen kostenfreien Beratungsservice für die Errichtung von Blockheizkraftwerken (BHKW) an. Dieser beinhaltet unter anderem eine softwaregestützte Kosten-Nutzen-Betrachtung und Emissionsbewertung.

Hier geht es zum BHKW-Check » 

Moderne Schnitzeljagd

Foto: Stadt Oldenburg
Stadtbaurätin Gabriele Nießen präsentier mit lokalen Geocachern die Oldenburger Geocaching-Route. Foto: Stadt Oldenburg

Juni 2017

Mit der neuen städtischen Geocaching-Tour „Klimaschätze in Oldenburg“ unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Jürgen Krogmann gibt es in Oldenburg ab sofort eine moderne Schnitzeljagd, die markante Klimaprojekte innerhalb der Stadt zeigt.

„Strom aus erneuerbaren Quellen, innovative Mobilitätskonzepte, zukunftsfähige Konsumalternativen: In Oldenburg gibt es viele gute Beispiele für mehr Klimaschutz. Mit der vom Fachdienst Umweltmanagement entwickelten Idee, acht Oldenburger Klimaschätze zu einer spannenden Geocaching-Route zusammenzufassen, vermitteln wir einmal auf ganz neue Weise spannende Informa-tionen über Energie und Klimaschutz in unserer Stadt“, erklärt Stadtbaurätin Gabriele Nießen.

Geocaching ist frei übersetzt eine digitale Schatzsuche, bei der kleine „Schätze“ versteckt werden, deren Koordinaten veröffentlicht werden. Mitspielerinnen und Mitspieler können dann per Smartphone oder GPS-Gerät diese sogenannten Geocaches suchen und sich in dem dort hinterlegten Logbuch als Finder eintragen. Alle Infos dazu finden Sie unter www.oldenburg.de/klimaschaetze »

Energiepolitisches Arbeitsprogramm 2017

Bild: arsdigita/fotolia.com
Titelbild der Oldenburger Energieprojekte und Energiepolitisches Arbeitsprogramm 2017; Bild: arsdigital/fotolia.com

Mai 2017

Das energiepolitische Arbeitsprogramm der Stadt Oldenburg 2017 liegt nunmehr in einem neuen Format vor. Das finanzielle Engagement der Stadt wurde im Vergleich zum InEKK-EPAP 4 (2016) erheblich verstärkt, was vor allem darauf zu rückzuführen ist, dass das überaus erfolgreich angelaufene Förderprogramm energetische Altbausanierung im Zuge der Haushaltsberatungen auf eine Summe von 350.000 Euro erhöht wurde.

Die bisherige Tabellenform wurde aufgegeben. Stattdessen werden Oldenburger Energieprojekte in Form von Projektblättern ausführlicher und öffentlichkeitswirksamer als bisher beschrieben.

Maßnahmen im Verkehrssektor werden nur noch nachrichtlich aufgenommen. Hier stehen andere Instrumente zur Verfügung (Strategieplan Mobilität und Verkehr oder Radverkehrsprogramm). Maßnahmenplanung und Mittelanmeldungen erfolgen durch das Amt für Verkehr und Straßenbau, das heißt, erforderliche Ausgaben für Radverkehr oder Carsharing werden über das energiepolitische Arbeitsprogramm nicht mehr angemeldet. 

Bei optimaler Realisierung und Wirkung aller Maßnahmen der EPAP 1 bis 5 liegt das CO2-Reduktionspotenzial bei circa 88.600 Tonnen. Da die meisten Maßnahmen allerdings aus verschiedenen Gründen nicht umfassend optimal umgesetzt werden können und in vielen Fällen auch die Wirksamkeit der Maßnahmen nicht messbar ist, können die Angaben zur CO2-Wirksamkeit nur einen sehr groben, eher optimistischen Anhaltspunkt liefern.

Das Energiepolitische Arbeitsprogramm 2017 gilt im Zuge der parallelen Haushaltsberatungen in vorliegender Fassung vom 23. Februar 2017 als behandelt und angenommen; es wurde keinem Ratsbeschluss mehr zugeführt. mehr »

Energiekonzept für das „Zukunftsquartier Nadorst“ fertiggestellt

Bild: Innovation City Management
Logo Zukunftsquartier; Quelle:

Februar 2017

Die Stadt Oldenburg hat ein integriertes Quartierskonzept für das Quartier Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp in Nadorst entwickeln lassen. Darin werden Energiesparpotenziale und klimaschonende Energieversorgungslösungen untersucht und entsprechende Maßnahmen abgeleitet, die zukünftig auf freiwilliger Basis umgesetzt werden können.

Die in dem Konzept dargestellten Projekte und Maßnahmen ergänzen sich mit dem geplanten städtebaulichen Sanierungsverfahren in dem Quartier. „Durch eine kontinuierliche Abstimmung der beiden Projekte sind Synergien für eine insgesamt bessere Lebensqualität im direkten und indirekten Lebensumfeld der Quartiersbewohner zu erwarten“, sagt Baudezernentin Gabriele Nießen. „Ich danke allen Projektbeteiligten, den Eigentümern und den Bürgerinnen und Bürgern für die Mitwirkung und Unterstützung und hoffe auf eine großangelegte Umsetzung der Maßnahmen, Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz in unserer Stadt.“ mehr »

Oldenburg erhält Titel „Niedersächsische Klimaschutzkommune 2016“

Bild: Stefan Koch
Die Stadtbaurätin Gabriele Nießen (4. v.l.)  nahm zusammen mit weiteren Vertretern der Stadt Oldenburg und Kooperationspartnern den symbolischen Scheck von Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (1. v.l) entgegen;  Foto: Stefan Koch

September 2016

Die Stadt Oldenburg ist mit ihrem Wettbewerbsbeitrag „Wärme aus Abwasser – ein Oldenburger Kooperationsprozess“ für innovativen Klimaschutz im Wettbewerb „Niedersächsische Klimaschutzkommune 2016“ als eine von drei Hauptgewinnern mit einem Preisgeld von 20.000 Euro ausgezeichnet worden.

Der Niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel und Dr. Marco Trips, Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, gratulierten Stadtbaurätin Gabriele Nießen und den mitangereisten Projektbeteiligten am Montag, 29. August 2016, im Alten Rathaus Hannover.

Der Wettbewerb wird vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz und den niedersächsischen kommunalen Spitzenverbänden getragen und von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) durchgeführt. Insgesamt waren 46 Projekte eingereicht worden, drei Kommunen wurden als Hauptsieger geehrt, dazu gehören neben Oldenburg die Stadt Osnabrück und die Gemeinde Vrees. mehr »

Kostenfreie Solarberatung

Bild: Stadt Oldenburg
Hausbesitzer Thorsten Pfützenreuter (links) hat sich von Energieberater Carsten Krause die Potentiale für eine Solaranlage auf dem eigenen Dach erläutern lassen; Bild: Stadt Oldenburg

Mai 2016

Hauseigentümer konnten 2016 bei der Stadt Oldenburg wieder kostenfreie Solarberatung beantragen. Der von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen gemeinsam mit der Stadt Oldenburg angebotene Solar-Check informiert in einer circa einstündigen Beratung Hauseigentümer darüber, wie sie mit einer Solarwärmeanlage ihre Heizung unterstützen oder mit einer Photovoltaikanlage selbst Strom produzieren können. Ein unabhängiger Solarexperte beantwortet dabei außerdem Fragen zu Investitionskosten, Wirtschaftlichkeit und Fördermitteln sowie zu Speichermöglichkeiten der selbst erzeugten Solarenergie. Im Anschluss an die Beratung erhält der Kunde ein Beratungsprotokoll und eine Informationsmappe mit weiteren Informationen zur Photovoltaiktechnik.

Stadt Oldenburg
Telefon 0441 235-2847 oder 235-2144
Fax 0441 235-2060
Mail energie(at)stadt-oldenburg.de

Die „Solar-Checks“ sind ein Kooperationsprojekt der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen. Ziel ist es, mit einem qualifizierten und unabhängigen Beratungsangebot den dezentralen Einsatz von Solarenergie zu stärken. mehr »

Neue Stromtankstelle in Oldenburg

Bild: BfE
Neue Strom-Tankstelle am BFE eröffnet: v.l. Thorsten Wieting (Leiter der Geschäftsregion Oldenburg/Varel, EWE, Günter Knaupmeier (Vorstandsvorsitzender des BFE), Fred von Häfen, (Vertriebsbeauftragter für Mobilität, EWE), Thorsten Janßen; Bild: BFE

Mai 2016

Wer sein Elektroauto wieder aufladen möchte, kann das in Oldenburg jetzt auch in der Donnerschweer Straße auf dem Gelände des Bundestechnologiezentrums für Elektro- und Informationstechnik (BFE) tun.
BFE-Direktor Thorsten Janßen, Gerd Iwanuk, Leiter Fachdienst Umweltmanagement der Stadt Oldenburg und Thorsten Wieting, Leiter der Geschäftsregion Oldenburg/Varel beim Energiedienstleister EWE nahmen die Stromtankstelle am 14. April 2016 offiziell in Betrieb. Betreiber der Tankstelle ist EWE.

Hier bekommen sie eine Übersicht zur Technik der Ladesäulen » (PDF, 254 KB)

„Der konventionelle Individualverkehr trägt erheblich zur Belastung des Klimas bei. Durch Elektromobilität kann man dem entgegenwirken. Dazu braucht es aber nicht nur Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur, sondern auch Experten des Elektrohandwerks. Das BFE nutzt die Säule unter anderem im Rahmen seiner Schulungen, um solche Experten auszubilden“, so Thorsten Janßen. Das BfE wird dafür noch eine weitere Ladesäule im Hofbereich zur Nutzung für die Auszubildenden einrichten.
Wenngleich über 80 Prozent der Ladevorgänge an der Arbeitsstätte oder zu Hause stattfänden, sei die öffentliche Ladeinfrastruktur ein wichtiges Instrument zur Verbesserung des Sicherheitsempfindens in Bezug auf die Reichweite von umweltfreundlichen Elektrofahrzeugen und damit essenziell für ihre Verbreitung, erklärt Thorsten Wieting. Insgesamt betreibe EWE derzeit knapp 60 Stromtankstellen, sechs davon im Stadtgebiet von Oldenburg und weitere Standorte sind geplant. Sie alle sollen kurzfristig öffentlichkeitswirksam gekennzeichnet werden.

Gerd Iwanuk erhofft sich durch mehr Elektromobilität längerfristig positive Auswirkungen auf die gesamtstädtische CO2-Bilanz „Der Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ist ganz im Sinne des Klimaschutzkonzeptes der Stadt“, so Iwanuk, „vorausgesetzt es kann grüner Strom aus Sonne, Wind und Wasser getankt werden.“ Das sei hier der Fall.

Liste der aktuellen EWE-Stromtankstellen:
1. Cloppenburger Straße 302
2. Tirpitzstraße 39
3. Donnerschweer Straße 22-26
4. Donnerschweer Straße 184
5. Waterender Weg 30a
6. Wilhelmshavener Heerstraße 9
7. Escherweg/Alte Fleiwa

Liste weiterer öffentlich nutzbarer Stromtankstellen:
8. Ammerländer Heerstraße 23
9. Bremer Heerstraße 1
10. Nadorster Straße 291
11. Baumschulenweg 18