500. Stromspar-Check - Stadt Oldenburg
500. Stromspar-Check

500. Stromspar-Check in der Stadt Oldenburg

Foto: Stadt Oldenburg
V.l.n.r.: Hartwig Dannemann, Stadt Oldenburg, Juditta Hellbusch, Caritas Oldenburg-Ammerland e.V., Daniel Albrecht, EWE, Volker Trautmann, Geschäftsführer Jobcenter Oldenburg, Gabriele Nießen, Stadtbaurätin Stadt Oldenburg, Maskottchen Stecki, Heidi B

Haushalte mit geringem Einkommen können ihren Geldbeutel und das Klima schützen

Die Stromsparhelfer des Caritasverbandes Oldenburg-Ammerland e.V. haben Ende Juli 2014 den 500. Stromspar-Check durchgeführt. Jubiläums-Kundin war eine junge Oldenburgerin, die dank der eingebauten Energiesparartikel jetzt jährlich rund 130 Euro Stromkosten einspart. Mit der 500. Beratung zeigt sich, dass das Energieprojekt „Stromspar-Check für einkommensschwache Haushalte“ in Oldenburg gut angenommen worden ist. Es handelt sich um einen Maßnahmenvorschlag des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes (InEKK), das auf Initiative der Stadt Oldenburg ins Leben gerufen wurde. Getragen wird es vom Caritasverband Oldenburg-Ammerland e.V, maßgeblich unterstützt durch das Jobcenter Oldenburg mit der Vermittlung von Stromsparhelferinnen und -helfern. Weitere finanzielle Unterstützer sind die EWE AG, GSG Oldenburg sowie die Stadt Oldenburg.

Die Beratung richtet sich an Haushalte, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld erhalten. „Über die Lebensdauer der Sparartikel gerechnet, werden mit jedem Check in Oldenburg etwa 1,4 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Darüber hinaus verschaffen wir mit dem Projekt vielen Menschen eine spürbare finanzielle Entlastung“, so Stadtbaurätin Gabriele Nießen. „Das Projekt läuft in der Stadt Oldenburg seit 2012. Derzeit besteht das Team aus acht Stromsparhelferinnen und -helfern“, ergänzt Heidi Bley-Albers, Projektleitung beim Caritasverband Oldenburg. „Während eines Stromsparchecks ermitteln und analysieren wir den Energie- und Wasserverbrauch der Haushalte vor Ort, bauen kostenlos Energiesparartikel ein und geben Tipps zur Nutzung sowie zum energieeffizienten Verhalten. Drei aus unserem Team haben zudem eine Prüfung zum Serviceberater für Energie- und Wasserspartechnik vor der Handwerkskammer abgelegt und verbessern somit ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt“, berichtet Bley-Albers.

Jeder Haushalt reduziert zum Beispiel mit neuen Energiesparlampen, schaltbaren Steckerleisten oder Zeitschaltuhren die Stromkosten um etwa zehn Prozent. Steigende Strompreise können so teilweise aufgefangen werden.

Gefördert wird der Stromspar-Check vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Klimaschutzinitiative. Weitere Informationen gibt es beim Caritasverband Oldenburg-Ammerland e.V., Peterstraße 39, Telefon 0441 9254520 oder im Internet unter www.stromspar-check.de ».