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Oldenburg ausgezeichnet

Oldenburg mit Jakob-Muth-Preis bedacht

Foto: Bertelsmann Stiftung
Verleihung des Jakob-Muth-Preises. Foto: Bertelsmann Stiftung

Am Mittwoch, 21. Juni 2017, wurde der AG „Inklusion an Oldenburger Schulen“ der Jakob-Muth-Preis in Rostock verliehen. Als stadtweite Arbeitsgruppe wurde sie in diesem Jahr mit dem bundesweiten Preis für inklusive Schulen ausgezeichnet, der von der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Verena Bentele, der Deutschen UNESCO-Kommission und der Bertelsmann Stiftung ausgeschrieben wird.

5.000 Euro Preisgeld und individuelle Fortbildung
Sozialdezernentin Dagmar Sachse und Prof. Dr. Holger Lindemann haben zusammen mit weiteren Vertreterinnen und Vertreter der AG den Preis in Anwesenheit von Verena Bentele, Birgit Hesse, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern, Britta Ernst, Ministerin für Schule und Berufsbildung in Schleswig-Holstein, sowie der niedersächsischen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt entgegengenommen. Die Auszeichnung beinhaltet 5.000 Euro Preisgeld und die Möglichkeit einer individuellen Fortbildung. mehr »

90.000 Euro Preisgeld für Leuchtturmprojekte

Foto: Stadt Oldenburg
Sozialministerin Cornelia Rundt übergibt einen Check an die Vertreter aus Oldenburg. Foto: Stadt Oldenburg

Im Rahmen des „Niedersächsischen Modellvorhabens zur Stärkung der Inklusion auf der örtlichen Ebene“ wurde die Bewerbung der Stadt Oldenburg » 2014 mit einem Preisgeld in Höhe von 90.000 Euro ausgezeichnet.
Die Mittel sollen innovative Leuchtturmprojekten ermöglichen, die Inklusion und damit Teilhabe für alle an allem sowohl innerhalb als auch außerhalb Oldenburgs sichtbar machen.

Die Entscheidung über die Verwendung trifft die Steuerungsgruppe Inklusion.

Für das Jahr 2016 sind die folgenden Projekte geplant, die aus dem Preisgeld finanziert werden:

  • Entwicklung eines Inklusionslogos und entsprechender Materialien:
    Für die Erstellung eines Logos für die gesamtstädtische Inklusion sind 2.000 Euro eingeplant sowie weitere 3.000 Euro für die Anschaffung von mit dem Logo versehenen Werbeträgern. Die Entwicklung des Logos „OWI - Oldenburg Will Inklusion” wurde bereits erfolgreich umgesetzt (siehe unten).
  • Unterstützung LUST e.V. (CSD):
    Die Stadt Oldenburg arbeitet seit 2014 eng mit dem Verein LUST e.V. zusammen. Neben dem Christopher-Street-Day (CSD) engagiert sich der LUST e.V. bei Veranstaltungen zur Unterzeichnung der Charta der Vielfalt. Für diese Arbeit sollen 2.500 Euro aus dem Preisgeld kommen.
  • „Toilette für alle“:
    Für die Umrüstung einer gut zugänglichen rollstuhlgerechten Toilette zu einer „Toilette für alle“ werden 12.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die „Toilette für alle“ verfügt über eine höhenverstellbare Liege und einen mobilen Personenlifter, so dass eine hygienisch einwandfreie und würdevolle Versorgung auf Pflege angewiesener Personen gewährleistet ist. Derzeit wird der mögliche Standort im Schlauen Haus begutachtet.
  • Förderung und Bekanntmachung einer Tafel für „Unterstützte Kommunikation“ für den Gesundheitsbereich („Apothekentafel“) in enger Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg in Höhe von 500 Euro.

„OWI - OLDENBURG WILL INKLUSION”

Foto: OWI
Logo: Oldenburg will Inklusion. Foto: OWI

Das neue Oldenburger Inklusionslogo trägt den Titel: „OWI - OLDENBURG WILL INKLUSION”. Das Oldenburger Werbekontor Frau Lönne entwickelte nach einem Wettbewerb von drei Kandidaten das entsprechende Produkt. Dieses wird zum ersten Mal auf der diesjährigen Oldenburger Inklusionswoche vom 9. bis 14. Mai der breiten Öffentlichkeit präsentiert. 

In den Jahren 2014 und 2015 wurden bereits 27.100 Euro investiert, für:

  • das inklusive Musik- und Tanzerlebnis „Aus der Neuen Welt“ mit anschließender Fotodokumentation. Hier beteiligte sich die Stadt Oldenburg mit einem Betrag von 18.000 Euro,
  • eine induktive Hörschleife im städtischen Kulturzentrum PFL mit einer Aufwendung von 4.100 Euro,
  • einen Sensibilisierungsworkshop (3.000 Euro) für die städtischen Gästeführerinnen und Gästeführer zum Thema „Tourismus für alle“,
  • einen ersten Workshop in Donnerschwee zum Thema „inklusive Quartiersentwicklung“ in Höhe von 1.500 Euro,
  • eine Tagung „Oldenburger Kulturdialog Inklusion“ mit 50 Vertreterinnen und Vertretern von Oldenburger Kultureinrichtungen, soziokulturellen Zentren, Einrichtungen der kulturellen Bildung, aus Politik und Verwaltung. Hierbei ging es um Themen, wie: Ist Kultur für alle da? Wie gelingt die inklusive Öffnung der Oldenburger Kultureinrichtungen? Und was kann die Stadt – Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung – dazu beitragen? Hierfür wurden 500 Euro aus dem Preisgeld entnommen.