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Was macht der Eigenbetrieb Hafen?
Die Stadt Oldenburg liegt zwar ein ganzes Stück von der Nordsee entfernt, aber über die Hunte und den Küstenkanal können Binnenschiffe und über die Hunte sogar kleine Seeschiffe den Hafen in Oldenburg erreichen. In der Stadt Oldenburg gibt es einige Kaianlagen, zum Beispiel im Osthafen, in der Nähe von Ikea, an denen Schiffe anlegen können. Mit Kränen der Umschlagfirmen werden die Schiffe be- und entladen.
Die Schiffe bringen hauptsächlich Futtermittel für die Tiere der Bauern und Baustoffe (Steine, Kies und Sand) für die Baufirmen nach Oldenburg. Insgesamt werden im Oldenburger Hafen über 1.000.000 Tonnen Güter „umgeschlagen“ – so heißt das im Hafen. Diese Güter wurden zum Beispiel im Jahr 2008 mit 88 kleinen Seeschiffen und 1.122 Binnenschiffen transportiert.
Damit belegt Oldenburg, gemessen an der Umschlagmenge, den dritten Platz der Binnenhäfen in Niedersachsen. In den Häfen, die von großen Seeschiffen angelaufen werden können (Bremen, Hamburg oder Wilhelmshaven) werden natürlich viel mehr Güter umgeschlagen. Aber auch der Hafen in Oldenburg ist wichtig für die Versorgung der Landwirtschaft und für Baufirmen in Oldenburg und der Region.
Daneben gehören zum Oldenburger Hafen auch die Liegeplätze für die Sportboote und Segelboote im Alten Stadthafen. Hier können die Freizeitkapitäne mit ihren Schiffen anlegen und zum Beispiel die Innenstadt besuchen, die nur ein paar hundert Meter entfernt ist. Ab und zu macht auch mal ein Ausflugsdampfer im Hafen fest, der Besucher in den Hafen und die Stadt bringt.
Mit welchen Fragen können sich Kinder an den Eigenbetrieb Hafen wenden?
Ein paar Bilder ...

- Ein Seeschiff und ein Binnenschiff an der Kaje Dalbenstraße
Links siehst du ein Seeschiff und ein Binnenschiff an der Kaje Dalbenstraße. Rechts ist ein Sportboot auf dem Weg in den Alten Stadthafen. Im Hintergrund sieht man zwei Seeschifffe im Bereich des Industriehafens. Das Blaue ganz hinten oben, das ist ein Teil des Portalkrans der Firma Rhein-Umschlag.
Sand und Steine werden im Industriehafen mit dem großen Portalkran gelöscht (so heißt das Entladen der Schiffe). Das siehst du auf dem linken Bild oben. Auf dem zweiten Bild warten vorne zwei Binnenschiffe, dass die Eisenbahnbrücke geöffnet wird und sie in Richtung Küstenkanal weiter fahren können. Im Hintergrund siehst du einen großen Futtermittel- und Getreidesilo. Davor stehen kleinere Silos, in denen Treibstoffe wie zum Beispiel Diesel gelagert werden.
Oben links siehst du Binnenschiffe auf der Hunte. Im Hintergrund ganz rechts siehst du den alten Wasserturm. Auf dem rechten Bild liegen zwei Binnenschiffe an der Nordkaje und einige Sportboote sind auf dem Weg in den Alten Stadthafen oder auf der Weiterfahrt über den Küstenkanal zur Ems.
An der Kaje Dalbenstraße wird Getreide von einem Binnenschiff gelöscht. Gerade schwenkt der Kran wieder über den noch halb gefüllten Bauch des Schiffes, um den nächsten vollen Greifer Getreide in einen Silo zu befördern. Rechts am gegenüberliegenden Ufer wieder der große Futtermittel- und Getreidesilo.













