Kita Donnerschwee eingeweiht - Stadt Oldenburg
Kita Donnerschwee eingeweiht

Kita in Donnerschwee eingeweiht

Foto: Stadt Oldenburg

Wo einst Soldaten in der ehemaligen Kaserne Donnerschwee (bis 2008) auf dem Exerzierplatz stramm standen, haben längst die Kinder das Kommando übernommen: Bereits seit Februar haben die kleinen Bewohnerinnen und Bewohner den Neubau der Kindertagesstätte An der Beverbäke in Beschlag genommen. Nun stand die offizielle Einweihungsfeier an. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann nahm die offizielle Eröffnung am Freitag, 16. Juni 2017 vor.

Er übergab zusammen mit Jan Pawlowski vom Architekturbüro kgb Architekten den symbolischen Schlüssel an Kita-Leiterin Alexandra Hoffmeyer-Hanke. „Schön, dass sich die Kinder hier so gut aufgenommen fühlen“, freute sich der Oberbürgermeister. „Zu einem neu entstehenden Wohnquartier, das sehr attraktiv für junge Familien ist, gehört auch ein umfangreiches Kinderbetreuungsangebot“, so Krogmann.           

Platz für 105 Kinder
Mit ihren 105 Plätzen deckt die Kindertagesstätte An der Beverbäke den Bedarf ab, der durch das Wohnquartier „Neu Donnerschwee“ auf dem früheren Kasernengelände entsteht. Die Kita beherbergt zwei Krippengruppen (je 15 Kinder) und drei Kindergartengruppen (je 25 Kinder). Die Kinder werden von 16 pädagogischen Fachkräften und einer Hauswirtschaftskraft betreut. „Wir nehmen nicht nur Kinder auf, sondern Familien“, betont Leiterin Alexandra Hoffmeyer-Hanke, die eine starke Vernetzung mit umliegenden Einrichtungen und Institutionen anstrebt.

Kita-Bau von vornherein geplant
Im städtebaulichen Vertrag, den die Stadt mit dem Investor, der Parkresidenz Oldenburg, abgeschlossen hatte, war von vornherein auf dem insgesamt 19 Hektar großen Areal auch eine Fläche für einen Kita-Bau vorgesehen. Die Stadt fungierte als Bauherr und ist gleichzeitig Betreiberin der Einrichtung.

Modernes und eigenständiges Gebäude

In dem neuen Wohnquartier soll der Bau als modern und eigenständig wahrgenommen werden. Aus diesem Grund haben die Architekten das dominierende Fassadenmaterial der Kaserne, den dunkelroten Klinker, bewusst nicht aufgenommen. Stattdessen hat die Kita eine Fassade aus hellen Holzlamellen erhalten, die Wärme ausstrahlen soll. Bei der Planung hat das Architekturbüro das von der Stadt für den Bau von Kindertagesstätten entwickelte Musterraumprogramm umgesetzt.

Über Baukosten und Fördermittel

Die Baukosten betrugen rund 2,95 Millionen Euro. Für die Schaffung der 30 Krippenplätze hat die Landesschulbehörde Fördermittel in Höhe von 360.000 Euro bewilligt. Die Investoren haben einen Investitionszuschuss in Höhe von 2,233 Millionen Euro gezahlt. Mit den Arbeiten war im März 2016 begonnen worden. Seit dem 1. Februar 2017 ist die Kita im Betrieb. Der Bau der Außenanlagen wurde im April dieses Jahres abgeschlossen.