Kinder und Jugendliche - Stadt Oldenburg
Kinder und Jugendliche

Deutsch-Polnisches Bilderbuchkino

Foto: Stadt Oldenburg
Dt.-Poln. Bilderbuchkino. Foto: Stadt Oldenburg

Mittwoch, 13. September 2017 und Mittwoch, 25. Oktober 2017/15.30 Uhr/Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich/Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, 26121 Oldenburg

Beim Bilderbuchkino werden die Bilder auf einer Leinwand gezeigt und die Geschichte dazu wird abwechselnd auf Deutsch und Polnisch vorgelesen. Kinder ab vier Jahren können mitmachen und auch ein paar Worte aus der „fremden“ Sprache lernen. Im Anschluss wird noch passend zum ausgewählten Bilderbuch gebastelt und gemalt.

Die Lesung ist für Kinder ab vier Jahren geeignet.

Witaj! KIBUM trifft Polen

Foto: A. Lilienthal
Janosch auf dem Sofa. Foto: A. Lilienthal

43. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM

Samstag, 4. November 2017 bis Dienstag, 14. November 2017/Montag bis Freitag 8.30 bis 19 Uhr und Samstag bis Sonntag 10 bis 19 Uhr/Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, 26121 Oldenburg

Die 43. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM stellt die polnische Kinderliteratur unter dem Motto „Witaj! KIBUM trifft Polen“ vom 4. bis zum 14. November 2017 in den Mittelpunkt.

Die KIBUM präsentiert seit 42 Jahren alljährlich im Spätherbst Neuerscheinungen im Bereich der Kinder- und Jugendmedien. Als Medienpräsentation ist sie die größte nicht-kommerzielle Messe dieser Art in Deutschland und freute sich 2016 über rund 35.000 kleine und große Besucher aus der Nordwestregion und dem gesamten Oldenburger Land.  Seit 1975 richten Universität und Stadt die KIBUM gemeinsam aus. Ziel der Messe ist die umfassende Information über die Kinder- und Jugendbuchproduktion des laufenden Jahres, die Präsentation von Lern- und Spielesoftware und eine aktive Leseförderung. Ein umfängliches Rahmenprogramm mit Autorenlesungen, Workshops, Ausstellungen, Theateraufführungen und Vorträgen bereichert die Messe. Die Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur der Carl von Ossietzky Universität begleitet die KIBUM mit einem eigenen wissenschaftlich-künstlerischen Programm. Zudem wird alljährlich der renommierte Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis für Nachwuchsautoren und -illustratoren verliehen.

„Witaj! KIBUM trifft Polen“ möchte das breite inhaltliche Spektrum, das der hochinteressante polnische Kinderbuchmarkt mittlerweile abdeckt, präsentieren. Seit dem Ende des kommunistischen Regimes hat sich der Buchmarkt in Polen enorm entwickelt und ausdifferenziert. Verschiedene Leseförderprogramme, Literaturfestivals, literarische Wettbewerbe, qualitativ hochwertige und vielfältige Onlineportale zur Kinder- und Jugendliteratur, Fachzeitschriften spiegeln das ausgeweitete Interesse für das Kinderbuch.

Die KIBUM wird sich sowohl den polnischen kinderliterarischen Traditionen mit frischem Zugriff widmen als auch die Riege der zeitgenössisch besten polnischen Kinderbuchautoren sowie Illustratoren nach Oldenburg einladen.
Generelle Ziele sind Leseförderung und interkulturelle Bildung. Der deutsch-polnische Dialog und Kulturtransfer bilden eine wichtige Basis für die Beziehungen zwischen beiden Ländern.
Ein authentischer Kontakt, Sensibilität für die polnische Sprache und Kultur und ein dynamisches und aktuelles Bild Polens sollen in vielen Veranstaltungen mit den „waschechten“ polnischen Autoren, Illustratoren, Künstlern und Pädagogen für Klein und Groß vermittelt werden.

Schirmherr der KIBUM 2017 wird der polnisch-deutsche Autor und Illustrator Janosch. Er bezeichnet sich selbst als „Grenzmensch“ beziehungsweise Grenzgänger, ist geboren in Hindenburg (Oberschlesien, heute Zabrze) und betont seine Verbindung zu Polen. Die KIBUM zeigt eine große Ausstellung von Janosch-Originalen in der Artothek und der BBK-Galerie.

Folgende renommierte polnische Autoren und Illustratoren haben unter anderem zur KIBUM bereits ihr Kommen zugesagt und werden ihre Bücher im Gepäck haben:
Jozef Wilkon, Pawel Pawlak und Ewa Kozyra-Pawlak, Marta Ignerska, Piotr Socha, Grzegorz Kasdepke, Marcin Szczygielski und Piotr Karski reisen aus Polen an. Der polnisch-israelische Kinder- und Jugendbuchautor Uri Orlev wird aus Jerusalem erwartet.

Die Kibum kann zu den angegebenen Öffnungszeiten kostenfrei besucht werden. Die Veranstaltungen im Rahmenprogramm der KIBUM sind in der Regel kostenfrei zugänglich. Darüber hinaus gibt es einige Veranstaltungen, die eine Anmeldung erfordern beziehungsweise Eintritt kosten. Diese werden im Mitte September erscheinenden Programmheft entsprechend gekennzeichnet. Für Schulklassen und größere Gruppen ist eine telefonische Anmeldung ab dem 18. September erforderlich.

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Oldenburg knuspert Thorner Lebkuchen

Foto: Krzysztof Deczyński
Thorner Lebkuchen. Foto: Krzysztof Deczyński

Aromatischer Ausklang der „Polen Begegnungen“

Samstag, 2. Dezember 2017/12 bis 16 Uhr/Lefferseck Oldenburg/Eintritt frei, Achternstraße 69, 26122 Oldenburg

Wie jedes Jahr in der Weihnachtszeit heißt es „Oldenburg knuspert". Ein süßer Spaß, wenn Pfeffer- beziehungsweise Lebkuchenplatten von Kindern mit Zuckerguss und vielen bunten Süßigkeiten verziert werden und diese die „Bausteine“ bilden, um ein großes Knusperhaus am Lefferseck entstehen zu lassen. In diesem Jahr erwartet kleine wie große Oldenburger ein ganz besonderer Genuss: Original Pfefferkuchen aus Polen, vor Ort gebacken von Mitarbeitern des „Museum of Toruń Gingerbread“  (Museum des Thorner Lebkuchens). Die enge Beziehung der Stadt zum Pfefferkuchen geht auf Thorns Historie zurück: An der Weichsel gelegen und von großzügigen Kornfeldern umgeben, war Thorn im Mittelalter sehr reich, Mitglied der Städte-Hanse und auch an Honig mangelte es nicht. Hier wurden exotische Gewürze gehandelt, also beste Voraussetzungen, um hervorragenden Pfefferkuchen herzustellen.
Drei Mitarbeiter des in einer ehemaligen Fabrik aus dem 19. Jahrhundert beheimateten „Muzeum Piernika“ präsentieren den Oldenburgern an diesem Nachmittag nun allerhand Wissenswertes über die Thorner Leibspeise und laden zum Herstellen des Gebäcks am Lefferseck ein. Und wenn der Teig im dazu mitgebrachten historischen Ofen langsam seinen Duft entfaltet, kann der Besucher erleben, wie geschmackvoll Geschichte sein kann. Bereits im Mittelalter wurde übrigens fast in allen europäischen  Städten eine Art von Pfefferkuchen gebacken. Und vielleicht verdeutlich der Abschluss der „Polen Begegnungen", dass sich der Blick in die ältere Geschichte lohnt, um zu erkennen, wie viel die Städte unseres Kontinents miteinander verbindet. Hoffnungsvolle Aussichten für zukünftige Begegnungen!

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