Musik - Stadt Oldenburg
Musik

Improvisationsworkshop mit Wacław Zimpel

Foto: Justyna Jaworska
Waclaw Zimpel. Foto: Justyna Jaworska

Donnerstag, 7. September 2017/15 bis 18 Uhr/Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13, 26121 Oldenburg

Der renommierte polnische Jazz- und Improvisationsmusiker Wacław Zimpel gibt einen 3-stündigen Workshop zum Thema Improvisation. Zimpel selbst ist Klarinettist, der Workshop aber für sämtliche Instrumentalistinnen und Instrumentalisten interessant, die sich immer schon einmal mit dem Thema Improvisation auseinandersetzen wollten.
Wacław Zimpel beschreibt sich selber als musikalisches Chamäleon. Nach Absolvierung des Warschauer Konservatoriums kombiniert der stilistische Grenzgänger erst klassische Musik mit dem improvisatorischen Nervenkitzel des Jazz. Später entdeckte er seine Leidenschaft für Volkstraditionen und machte sich auf, um weltweit altertümliche Musikstile zu entdecken und unterschiedlichste Volksinstrumente zu erlernen. 2016 wurde Zimpel mit dem Paszport Polityki-Preis in der Kategorie „Populäre Musik“ ausgezeichnet.

Um eine Anmeldung unter 0441 235 2735 oder musikschule(at)stadt-oldenburg.de bis Freitag, 1. September 2017 wird gebeten. Der Workshop wird auf Englisch stattfinden. Für Jugendliche ab 12 Jahren.

Kosten: Für Schülerinnen und Schüler der Musikschule der Stadt Oldenburg kostenfrei. Für externe Teilnehmerinnen und Teilnehmer: 18 Euro.
Ein Klavier und ein Drumset sowie Bass- und Gitarrenverstärker sind vorhanden, andere Instrumente sind selbst mitzubringen.
Veranstalter: Musikschule der Stadt Oldenburg

BAASCH

Foto: Piotr Porebsky
Baasch. Foto: Piotr Porebsky

Freitag, 22. September 2017/21 Uhr/Eintritt frei/umBAUbar, Stau 25-27, 26122 Oldenburg

BAASCH, Produzent, Sänger und Komponist aus Warschau, gilt derzeit als einer der interessantesten polnischen Künstler. Seine Musik, die zwischen  Elektro, Alternative, Syth-Pop und Filmmusik oszilliert, ist düster, hypnotisch, sinnlich und unreal, dabei zugleich energetisch und fesselnd. Fans wie Feuilleton vergleichen ihn daher nicht zuletzt mit Künstlern und Bands wie Trust, The Knife, Depeche Mode oder auch David Bowie.

Mit der Komposition des Soundtracks zum vielfach ausgezeichneten Film "Tiefe Wasser" von Tomasz Wasilewski errang BAASCH auch internationale Aufmerksamkeit.
Bekannt für seine charismatischen Auftritte, fungierte er nicht zuletzt als Opener für Tricky oder Bloodgroup aus Island und trat auf zahlreichen Festivals in ganz Europa auf.
In der umBAUbar wird BAASCH insbesondere Songs seines im April veröffentlichten zweiten Albums  “Grizzly Bear With A Million Eyes” präsentieren.

Hörproben:
Fall »
Kind of Coma »

International Big Band

Foto: Kristin Nehrmann
Deutsch-Polnisches Jugendjazzorchester. Foto: Kristin Nehrmann

Grenzenlos - Musik! Muzyka - bezgraniczna!

Sonntag, 24. September 2017/17 Uhr/Kulturzentrum PFL
, Peterstraße 3, 26121 Oldenburg

Die unterschiedlichen musikalischen Einflüsse und die grenzüberschreitende musikalische Freundschaft sorgen jedes Mal für ganz besondere Jazz-Erlebnisse. Das stellt das Deutsch-Polnische Jugendjazzorchester International Big Band seit Beginn an unter Beweis.
Gegründet wurde das Jazzorchester zum 65. Jahrestag des Überfalls Deutschlands auf Polen 2004. In regelmäßigen gemeinsamen Probenphasen erarbeiten die jungen, begabten Musiker ein vielfältiges Programm aus Jazz, Swing, Latin und Avantgarde. In diesem Jahr wird das DPJJO seinen hochklassigen internationalen Big Band Sound unter der Leitung der Jazz-Koryphäe Wolf Kerschek (unter anderem Echo- und Hamburger Jazz-Preisträger) erklingen lassen. Unter der künstlerischen Leitung von Prof. Bernhard Mergner hat die internationale Big Band schon auf vielen Jazzfestivals in Polen und Deutschland begeistert. Namhafte Stationen auf diesen Konzertreisen sprechen für die außerordentliche Qualität des Jazzorchesters. In enger Zusammenarbeit organisieren und leiten Krzysztof Pydyński, Direktor der staatlichen Musikschule Konin, sowie Stine Nehrmann, Bildungsreferentin des Landesmusikrats Niedersachsen e.V. dieses außergewöhnliche, musikalisch-kulturelle Projekt.
Die gewonnenen Erfahrungen der jährlichen Probenphasen und Konzerttourneen tragen ihrerseits dazu bei, die Qualität der Darbietungen kontinuierlich zu steigern. Auf diesem Weg unterstützt das Projekt auf deutscher Seite seit Beginn das Land Niedersachsen. Auf polnischer Seite wird die gemeinsame Arbeit von der Woiewodschaft Großpolen und dem Koniner Kulturverein gefördert.

Karten: 7,50 Euro
Karten an der Abendkasse. Reservierung unter tickets(at)lma-nds.de und 05331-908780.

Sinfoniekonzert „America!“

Zwei Termine

Sonntag, 24. September 2017, 11.15 Uhr und Montag, 25. September,
19.30 Uhr/Großes Haus, Oldenburgisches Staatstheater, Theaterwall 28, 26122

Richard Addinsells Warsaw Concerto, 1941 für den Film Dangerous Moonlight entstanden, umrahmt dort die berührende Liebesgeschichte eines polnischen Komponisten und Konzertpianisten, der auch noch im Exil bereit ist, sein Äußerstes für die Befreiung seines Landes von der deutschen Besatzung zu geben. Neben dem an Rachmaninow orientierten hochromantischen Konzert sind unter anderem die Symphonic Dances aus Bernsteins West Side Story sowie Gershwins unsterbliche Rhapsody in Blue zu hören.

Mit: Kristjan Randalu (Klavier), Hendrik Vestmann (Musikalische Leitung), Oldenburgisches Staatsorchester

Oldenburgisches Staatstheater
Karten: 0441 2225111 und auf www.staatstheater.de »

Doppelkonzert mit NEA und Krystyna Stańko

Foto: Weronika Kunek
Krystyna Stank. Foto: Weronika Kunek

Samstag, 7. Oktober 2017/20 Uhr/Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13, 26121 Oldenburg

Krystyna Stańko

Krystyna Stańko gilt als eine der bekanntesten polnischen Jazzsängerinnen und Komponistinnen. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet und für viele Preise nominiert. Beste Kritiken bekam sie vor allem für ihre beiden Alben Secretly (2010)–mit von Krystyna Stanko selbst bearbeiteten Songs von Peter Gabriel –und Kropla Słowa (2012), das von den Lesern des Jazz Forum zum Album des Jahres 2012 gekürt wurde.
Der Pommersche Kunstpreis–die höchste Auszeichnung des Marschalls von Pommern – wurde ihr 2013 gegeben, die Gloria-Artis-Medaille in 2014. Die Medaille wird für Verdinste um die polnische Kultur vergeben und ist der höchste Kulturpreis des Landes. Krystyna Stańko ist seit 2003 Dozentin an der Hochschule für Musik Stanisława Moniuszki in Danzig und lehrt dort Jazzgesang.
Seit 2012 gestaltet und moderiert Krystyna Stańko jeden Sonntag im Sender Radio Gdańsk eine eigene, zweistündige Jazz-Radiosendung, in der sie, neben bekannten Größen der Jazzszene, auch immer wieder junge Musiktalente vorstellt. Für diese Tätigkeit erhielt sie im Juni 2013 den Titel Persönlichkeit des Radios im Jahr 2012.
Krystyna Stańko hat bis heute neun Alben aufgenommen. In ihrer Karriere gab Krystyna Stańko unzählige Konzerte in Polen und im Ausland (zum Beispiel Schweden, Norwegen, Deutschland, Rumänien, Russland, Weißrussland, Kanada).
Die Sängerin arbeitet dabei mit führenden polnischen Jazzmusikern zusammen. Für ihre CD-Aufnahmen lädt sie regelmäßig Gastmusiker aus Polen und aus dem Ausland ein.

Hörproben:
Aus dem Album „Novos Anos“
Sometime ago »

Aus dem Album „Snik“
Kaszubskie nuty »
Snik »

Aus dem Album „Kropla słowa“
Jesteś powietrzem »
W zatrzęsieniu »

Eintritt: 19 Euro/ ermäßigt 15 Euro. Karten an der Abendkasse oder auf www.wilhelm13.de »

NEA

Foto: Anja Wockenfuss
NEA auf der Bühne. Foto: Anja Wockenfuss

Jörn Anders (Trompete) und Frank Delle (Tenorsax) haben unter dem Namen Non Electrical Association–NEA–schon unzählige Konzerte gegeben. Die Stücke waren selbst geschrieben und arrangiert im Stil der energetischen Hardbop-Tradition. In dieser Kategorie finden sich meist Gruppen wie Art Blakey’s Jazz Messengers oder die Aufnahmen von Clifford Brown und Max Roach, Cannonball und Nat Adderley oder Horace Silver.
Zusammen mit drei weiteren Musikern, die mit dieser Tradition ebenfalls bestens vertraut sind entsteht so eine brodelnde, swingende Melange aus Rhythmen und Klängen, wie man sie aus dem New York der 60er-Jahre kennt. Nach über zehn Jahren Pause kommt es jetzt zu einer Reunion der–beinahe–originalen Besetzung. Joe Dinkelbach am Piano, Thomas Biller am Bass und Christian Schoenefeldt an den Drums produzieren als Rhythmusgruppe einen unwiderstehlichen Drive und damit das Rückgrat der hervorragend harmonierenden Frontline.

Eintritt: 19 Euro/ ermäßigt 15 Euro. Karten an der Abendkasse oder auf www.wilhelm13.de »

Kinga Głyk & Band

Foto: Kinga Glyk
Kinga Glyk. Foto: Kinga Glyk

Freitag, 3. November 2017/20 Uhr/Kulturetage, Bahnhofsstraße 11, 26122 Oldenburg

Diese junge Frau ist das Internet-Phänomen schlechthin. Was Andere im Pop- und Mainstreambereich bereits vorgemacht haben, ist im Jazz beispiellos. Und plötzlich ist sie da, eine echte Musikerin, jung, hübsch, hochtalentiert, deren Klickzahlen im Internet durch die Decke schießen.

Kinga Głyk ist mit ihren 19 Jahren nicht nur die einzige Frontfrau einer Jazzband in ihrer Heimat Polen, sondern die derzeit größte Jazz-Sensation auf allen sozialen Netzwerken europaweit.
Eigentlich begann ihre Karriere mit 12 Jahren, als Ihr Vater–selbst Schlagzeuger–ihr Talent entdeckte und sie zum Mitglied des Głyk Familientrios PIK machte. Heute–mit zwei eigenen Alben und vielen Konzerten im Rücken–ist die junge Frau ein Star in ihrem Land und brennt darauf, die europäischen Club- und Festivalbühnen zu erobern.

Hörproben:
Hope »
New »

Tickets auf www.kulturetage.de » inklusive Gebühren normal 22,80 Euro (Vorverkauf)/24,50 Euro (Abendkasse); ermäßigt 18,40 Euro(Vorverkauf)/19,50 Euro(Abendkasse).

Zu Besuch in Polen

Samstag, 4. November 2017/19.30 Uhr/Großes Haus, Oldenburgisches Staatstheater, Theaterwall 28, 26122 Oldenburg

Wie viel erzählt doch die Liedkultur eines Landes über dessen Seele! Anlässlich der Polen Begegnungen widmen sich Sopranistin Martyna Cymerman und Bassbariton Tomasz Wija, beide Ensemblemitglieder des Oldenburgischen Staatstheaters, dem Kunstlied ihres Heimatlandes Polen. Auf dem Programm stehen Werke von Chopin, Paderewski, Szymanowski und anderen.

Mit: Martyna Cymerman (Sopran), Tomasz Wija (Bassbariton), Carlos Vázquez (Klavier)

Oldenburgisches Staatstheater
Karten: 0441 2225111 und auf www.staatstheater.de »

Vielfalt - Herkunft

Foto: Stephan Walzl
oh-Ton Ensemble. Foto: Stephan Walzl

oh ton-ensemble bringt Vielfalt zu Gehör

Montag, 27. November 2017/20 Uhr/Kulturetage
, Bahnhofsstraße 11, 26122 Oldenburg

Konzert mit Uraufführung in der Kulturetage Oldenburg

Polen als selbstverständlichen Teil eines gemeinsamen Europas zu sehen und Beispiele aus dem Metier der zeitgenössischen Kunstmusik aus Polen zu zeigen, sind die beiden Motive des Programmbeitrages von oh ton e.V. für die Polen-Begegnungen. In diesem Konzert gibt es die Uraufführung eines Kompositionsauftrages an den 45-jährigen polnischen Komponisten Marcin Bortnowski. Neben seiner eigenen Arbeit lehrt er an der Karol-Lipiński-Musikakademie (Musikhochschule) in Breslau als Dozent für Komposition und Computermusik.
Das neue Werk für das oh ton-ensemble ist für neun Instrumentalisten inklusive zweier Schlagwerker, einem Kontrabass, Akkordeon und mehrerer Bläser. Das Programm „Vielfalt“ bleibt dem Europa-Gedanken treu und präsentiert neben der Uraufführung Werke von Komponisten aus England, Deutschland und der Schweiz. Die Arbeit von Marcin Bortnowski ist übrigens im Konzert zweimal zu hören. Ein Wiederholungskonzert soll zeitnah in Osnabrück stattfinden.

Das Projekt des oh ton-ensemble findet im Rahmen von „klangpol“ – Netzwerk Neue Musik Nordwest in Kooperation mit dem Oldenburgischen Staatstheater und durch Förderung der Stiftung Niedersachsen, der Musikförderung in Niedersachsen beim NDR und der Stadt Oldenburg statt.

Abendkasse 15 Euro/ermäßigt 9 Euro oder unter www.kulturetage.de »