Breitbandversorgung - Stadt Oldenburg
Breitbandversorgung

Oldenburger Schulen bekommen bessere Breitbandversorgung

Foto: Stadt Oldenburg
Schulamtsleiter Matthias Welp, Sozialdezernentin Dagmar Sachse, Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Klaus Wegling, Leiter der Wirtschaftsförderung, (von links) mit einem Glasfaserkabel. Foto: Stadt Oldenburg

Die Breitbandversorgung an Oldenburger Schulen soll deutlich verbessert werden. Dafür macht sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann stark. In Oldenburg wird sich damit in einem wichtigen Bereich die Breitbandversorgung spürbar verbessern. Die Gesamtsituation im Stadtgebiet ist derzeit zufriedenstellend, das ist das Ergebnis einer Bestandsaufnahme des Planungsbüros Seim&Partner aus Wiesbaden. Denn bis 2020 werden mehr als 99 Prozent aller Oldenburger Haushalte über einen Breitbandanschluss von mindestens 30 Mbit/s verfügen. In einem weiteren Schritt soll jetzt die Verbesserung der Breitbandversorgung der Schulen hinzukommen. Die Schulen könnten dabei von einem Ausbauprogramm profitierten, das vom Bund finanziell untertstützt und von der Stadt vorangetrieben wird.

Beitrag für bessere Bildungschancen
Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist gerade das Thema der Versorgung der Schulen ein wichtiger Beitrag für bessere Bildungschancen: „Der Breitbandausbau gehört ganz selbstverständlich zu unserem ambitionierten Schulausbauprogramm. Nicht nur auf gute Räume kommt es heute an, sondern natürlich auch auf eine zeitgemäße technische Ausstattung. Breitband ist dabei ein Schlüssel.“

Etwa 30 Schulen in Oldenburg – mit insgesamt mehr als 900 Klassen – sollen in den kommenden Jahren entsprechend angebunden werden. Ziel ist eine Datenrate von 50 Mbit/s pro Klasse. Für die Umsetzung des Konzeptes sind 290.000 Euro eingeplant, der Bund fördert die Breitbandversorgung der Schulen mit 50 Prozent der Kosten. Das Ausbauprojekt ist so angelegt, dass die Stadt nach Ausschreibung einen oder mehrere Telekommunikationsanbieter beauftragt, die Breitbandversorgung der Schulstandorte auszubauen. Auch an eine personelle Ausstattung müsse dabei gedacht werden, sagt Oldenburgs Sozialdezernentin Dagmar Sachse: „Für die fachliche Begleitung des Projektes werden wir eine Stelle einrichten, dafür fallen Personalkosten in Höhe von 50.000 Euro an. Diese werden von der Stadt übernommen.“

Damit entstehen für dieses Projekt Gesamtkosten von 340.000 Euro. Die Stadt strebt eine Aufnahme in ein Förderprogramm des Bundes an, die Fördersumme des Bundes würde 145.000 Euro betragen.