Start für Beratungs- und Unterstützungszentrum - Stadt Oldenburg
Start für Beratungs- und Unterstützungszentrum

Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule auch in Oldenburg

Foto: Chris Beck/Pixelio.de
Buntstifte. Foto: Chris Beck/Pixelio.de

Vier Jahre nach dem landesweiten Startschuss für ein inklusives Schulsystem ermöglicht das Land Niedersachsen nun seit 2017 die Einrichtung der ersten elf Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule (RZI) – und das auch in Oldenburg. Schon lange wünschen sich die Oldenburger Akteurinnen und Akteure des schulischen Inklusionsprozesses ein solches Zentrum. Sozialdezernentin Dagmar Sachse sagt hierzu: „Dass wir gleich im ersten Durchgang berücksichtigt werden, ist eine große Auszeichnung. Wir haben lange auf die Einrichtung eines solchen Zentrums hingearbeitet und begrüßen die Entscheidung des Landes Niedersachsen daher sehr.“

Anfang 2017 kann mit konkreten Planungen zur Umsetzung begonnen werden

Bereits 2012 machte sich Oldenburg auf den Weg zur Inklusiven Schule. Um den Weg inhaltlich zu begleiten, wurde durch das Amt für Schule und Bildung in Kooperation mit der Universität Oldenburg die AG „Inklusion an Oldenburger Schulen“ ins Leben gerufen. In der AG beteiligen sich aktuell über 60 Mitglieder unter anderem aus Schulen, dem Stadtelternrat, dem Stadtschülerrat, Selbsthilfegruppen, dem Behindertenbeirat, freien Trägern, Politik und Stadtverwaltung. Neben der gemeinschaftlichen Gestaltung wichtiger Rahmenbedingungen wie zum Beispiel der räumlichen Ausstattung der Schulen oder der Richtlinien für den Einsatz von Schulbegleitung wurde bereits 2014 ein Konzept für ein Beratungs- und Unterstützungszentrum erarbeitet und dem Land Niedersachsen vorgelegt. Anfang 2017 konnte in Oldenburg nun mit den konkreten Planungen zur Umsetzung begonnen werden.

Das Beratungs- und Unterstützungszentrum Inklusive Schule wird den Inklusionsprozess in der Stadt weiter befördern. Ein breites Beratungsangebot, die Bereitstellung inklusiver Konzepte und die Koordinierung von Unterstützungsangeboten sowie Lehrerstunden werden unter einem Dach gebündelt. Darüber hinaus entsteht ein landesweites Inklusionsnetzwerk, in dem regionale Inklusionskonzepte ausgetauscht und weiterentwickelt werden können.