Fairtrade-Town - Stadt Oldenburg
Fairtrade-Town

Life is not fair. But you can be. Faire Woche in Oldenburg

Foto: PhotoSG/Fotolia.com
Faire Kaffeebohnen, Foto: PhotoSG/Fotolia.com

Kaffee und Schokolade können fair sein - das ist nichts Neues. Aber Kleidung, Schmuck, Impro-Theater, Kino, Restaurants, Schulen und Mensen können es auch! Wie das geht? In der Fairen Woche, der größten Aktionswoche zum Fairen Handel in Deutschland, hat sich Oldenburg vom 15. bis zum 29. September 2017 von seiner fairen Seite präsentiert, mit einem bunten Programm rund ums Thema Fairtrade. Alle Programm-Highlights mit Fairen Spaziergängen, Vorträgen zum Thema Nachhaltige Textilproduktion und Durchblick im Siegel-Dschungel, Verkostungen, Kino & Theater sowie Modenschau waren im Veranstaltungskalender » der Fairen Woche zu finden. Hier zeigte sich, dass Oldenburg auf einem guten Weg ist, Fairtrade-Town zu werden. Beim fairen Aktionskalender auf der Facebook Seite von KOSTBAR » gab es jeden Tag faire Preise zu gewinnen.


Los ging es bereits am 11. September im Weltladen in der Kleinen Kirchenstraße 12. Hier gab das 20-jährige Weltladen-Jubiläum Anlass zu täglichen Aktionen wie Verkostungen, einer Tombola und einem Preisnachlass von 20% auf Kunsthandwerk. 20 Tage lang, bis zum 30. September.


Auch das Studentenwerk Oldenburg hatte über den gesamten Zeitraum faire Köstlichkeiten in den Cafeterias im Angebot. Dazu haben die Mensen in Oldenburg, Emden, Wilhelmshaven und Elsfleth am 26. September faire Menüs angeboten.

Logo: Transfair Deutschland
Logo der Kampagne Fairtrade-Town, Logo: Transfair Deutschland

Dass auch Schule fair sein kann zeigt die Fairtrade Liebfrauenschule, die in den Aktionswochen faire Cola und faires Schulobst anbietet. Auch das theater wrede+ erweitert sein Sortiment mit einem fairen Angebot, genauso wie die denn’s bio Märkte in Oldenburg und Umgebung. In der Verbraucherzentrale am Julius-Mosen-Platz 5 findet eine Ausstellung zum Thema „Fair und bio“ statt und auch hier können faire Produkte probiert werden.


Die Faire Woche zeigt, in wie vielen Lebensbereichen faires Handeln möglich und sogar leicht ist. Ein Blick in den Veranstaltungskalender verrät, wann und wo alle fairen Aktionen zu finden sind.
Die Faire Woche wird vom Forum Fairer Handel in Kooperation mit TransFair und dem Weltladen-Dachverband veranstaltet. Die Planung und Umsetzung der jährlich rund 2.000 bis 2.500 Aktionen übernehmen lokale Gruppen und Organisationen, wie Weltläden, Aktionsgruppen, kirchliche Gruppen, Unternehmen, Supermärkte, Fairtrade-Schulen oder gastronomische Betriebe.


Kontakt: Fairtrade-Town Steuerungsgruppe Oldenburg, Désirée Diering, fairtradetown(at)oezo.de

Dieser Flyer » informiert Sie über die Details.

Mode.Macht.Menschen

Logo: Evangelisch-lutherisches Missionswerk Niedersachsen, Studiengang Modedesign Hochschule Hannover, Hanns-Lilje-Stiftung
Logo der Ausstellung, Logo: Evangelisch-lutherisches Missionswerk Niedersachsen, Studiengang Modedesign Hochschule Hannover, Hanns-Lilje-Stiftung

Um auf das Thema Fairer Handel aufmerksam zu machen, hat bundesweit in der Zeit vom 16. bis 30. September die sogenannte „Faire Woche“ stattgefunden. In diesem Rahmen wurde am 29. September 2016 die Ausstellung „Mode.Macht.Menschen“ im Stadtmuseum eröffnet. Die Ausstellung wurde vom Evangelisch-lutherischen Missionswerk in Niedersachsen (ELM) und dem Studiengang Modedesign der Hochschule Hannover unter der Förderung der Hanns-Lilje-Stiftung entwickelt. Hier finden Sie den Flyer zur Ausstellung » (PDF)

In dieser Ausstellung ging es um die vielfältigen Aspekte der Mode. Angefangen bei Ästhetik, über Ethik und ökologisch verantwortliche Herstellung bis hin zu Zwangsarbeit wurden die verschiedenen Seiten der Modebranche beleuchtet. Anhand von selbst entworfenen Modellen haben Studierende ihre Visionen für menschenfreundliche und umweltgerechte Produktion von Kleidung gezeigt.

Die Ausstellung soll zum Nachdenken anregen, kritisch die Produktion unserer Kleidung hinterfragen und trotzdem Lust auf Mode machen. 

Weitere Informationen finden sich hier http://www.mode-macht-menschen.de oder unter http://www.weltladen-oldenburg.de

Diese Zusammenstellung ist aber nicht abschließend. Es können und sollen sich gern weitere Interessierte für die Mitarbeit in der Steuerungsgruppe melden. Wenn Sie weitere Informationen zur Kampagne benötigen, können Sie hier » auf der Internetseite von Transfair e. V. fündig werden. Sie können sich auch gern mit Ihren Fragen an das Agenda-Büro der Stadt Oldenburg unter agenda21(at)stadt-oldenburg.de wenden.

Fairtrade-Towns fördern gezielt den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich für den fairen Handel in ihrer Heimat stark machen. Und das nicht ohne Grund, denn das Thema fairer Handel liegt im Trend: In Deutschland wächst zunehmend das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen.

Auf kommunaler Ebene spielt der faire Handel in allen gesellschaftlichen Bereichen eine wichtige Rolle, zunehmend auch bei der öffentlichen Beschaffung.

Der Faire Handel unterstützt Produzentinnen und Produzenten in den Entwicklungsländern, um ihnen eine menschenwürdige Existenz aus eigener Kraft zu ermöglichen. Zum Beispiel decken die festgelegten Mindestpreise die Produktionskosten und sichern so das absolute Existenzminimum. Die gezahlten Aufschläge ermöglichen eine Investition in die Zukunft.

Weltweit gibt es in 28 Ländern rund 2.000 Fairtrade-Towns, in Deutschland sind es inzwischen mehr als 400 Städte.

Foto: Jörg Hemmen
von links: Andrea Hufeland (Mitglied Steuerungsgruppe Fairtrade-Town), Walburga Hahn (Weltladen) und die beiden Designerinnen Juliane Pittermann und Barbara Brunner, Foto: Jörg Hemmen

 

Nach dem Aufbau der Modelle fanden sich (von links) Andrea Hufeland (Mitglied Steuerungsgruppe Fairtrade-Town), Walburga Hahn (Weltladen) und die beiden Designerinnen Juliane Pittermann und Barbara Brunner für ein Foto zusammen.

Kampagne Fairtrade-Town

Foto: Barthel Pester
Die Mitglieder der Steuerungsgruppe. Foto: Barthel Pester

Der Rat der Stadt Oldenburg hat beschlossen, dass sich Oldenburg um den Titel „Fairtrade-Town" bewerben soll. Hierfür sind insgesamt fünf Kriterien zu erfüllen.

Ein Kriterium ist die Gründung einer sogenannten Steuerungsgruppe. Diese Gruppe hat sich am 8. Juni 2016 gegründet. Zu diesem Zeitpunkt haben sich folgende Personen für eine Mitgliedschaft in der Steuerungsgruppe entschieden:

  • Ute Gornczy,  Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen, Ratsmitglied
  • Walburga Hahn, Ökumenisches Zentrum Oldenburg/Weltladen
  • Andrea Hufeland, Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen
  • Arne Höper, „Contigo“ Fairtrade Shop
  • Helena Inkermann, Evangelisch-Lutherische Kirche Oldenburg
  • Barthel Pester, Transfer e. V.
  • Antje Schmidt-Kunert, VHS Oldenburg
  • Doris Senf, Studentenwerk Oldenburg
  • Inka Thole, Stadt Oldenburg, Agenda-Beauftragte
  • Ilka Wäsche, Ökumenisches Zentrum Oldenburg