Kooperationen - Stadt Oldenburg
Kooperationen

Kooperationen

Foto: Petra Bork/Pixelio.de
Handschlag, Foto: Petra Bork/Pixelio.de

Auch außerhalb der Agenda 21 wird an einer Nachhaltigen Stadtentwicklung in Oldenburg gearbeitet. Wir pflegen deshalb, teilweise schon seit vielen Jahren, zahlreiche gute und freundschaftliche Partnerschaften. Hier eine kleine Auswahl:

 

Wurzelwerk Oldenburg e. V.

Grafik: Wurzelwerk Oldenburg e. V.
Logo des Vereins Wurzelwerk Oldenburg e. V.

Wurzelwerk Oldenburg e. V. bietet allen Interessierten die Möglichkeit des gemeinschaftlichen Gärtners und des generationellen Austausches. Das Kennenlernen verschiedener Tier- und Pflanzenarten und die Faszination für den Garten stärken die Wertschätzung von Natur und Umwelt. Durch seine Arbeit setzt sich der Verein für eine sozialökologische Stadtentwicklung in Oldenburg und umzu ein.

Jeder der Interesse am Gärtnern hat, ist herzlich willkommen und eingeladen, den Verein beim Gärtnern und Mitgestalten kennen zu lernen und sofort mitzuwirken. Natürlich ist das Mitmachen kostenlos.

Weitere Informationen können Sie der Internetseite des Vereins » entnehmen.

Klima-Allianz Oldenburg

Mitglieder der Klima-allianz Oldenburg: Agenda 21, attac, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Zentrum für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (COAST), Forum St. Peter, Misereor, Naturschutzb

Klimawandel und globale Gerechtigkeit – angesichts dieser vielleicht größten
Herausforderungen der Menschheit für das 21. Jahrhundert haben sich mehrere Institutionen und Gruppierungen in Oldenburg zu einem neuen Bündnis zusammengeschlossen: der Klima-Allianz Oldenburg »
Das neue Bündnis trat zeitgleich mit der Klimafolgen-Konferenz der Vereinten Nationen (29. November bis 10. Dezember 2010, Cancun/Mexiko) erstmals an die Öffentlichkeit .

Gemeinsam wollen sich seine Mitglieder dafür einsetzen, dass politische Rahmenbedingungen geschaffen und Verhaltensänderungen in der Bevölkerung herbei geführt werden, die eine deutliche und nachhaltige Senkung der Treibhausgase bewirken. Dabei treffen die Risiken des Klimawandels weltweit mit ebenfalls grundlegenden demografischen, sozialen und ökonomischen Veränderungen zusammen. Die Klima-Allianz will die sich daraus ergebenden
Risiken, Herausforderungen und Chancen im Zusammenhang mit ihren Wechselwirkungen betrachten. Sie will darauf aufmerksam machen, dass der Kampf gegen Klimawandel und der Kampf gegen globale Armut nur zusammen gewonnen werden können.

„Es gibt ja in Oldenburg eine ganze Reihe verschiedener Institutionen, Einrichtungen und Gruppierungen, die sich für den Natur-, Klima- und Umweltschutz, für Soziale Gerechtigkeit, Armutsbekämpfung oder Eine-Welt-Themen einsetzen – zum Teil schon seit Jahren und mit gutem Erfolg, auf unterschiedlichen Ebenen, ob professionell oder mit Ehrenamtlichen, in der
Forschung oder praxisbezogen mit konkreter Projektarbeit wie der Verschenkmarkt“ erklären die Initiatoren der Allianz.

Doch gibt es zuweilen Doppelarbeit, und manchmal ist auch Sand im Getriebe, und Konkurrenzdenken oder Eigeninteressen blockieren das gemeinsame Fortkommen. Die Initiatoren sind zuversichtlich: „Das wollen wir ändern. Gemeinsam kann man mehr erreichen“. Dies gilt auch für die Umsetzung der Millenniumsziele, zu denen sich die Stadt Oldenburg mit der Unterzeichnung der Millenniumserklärung » der Mitgliedskommunen des Deutschen Städtetags im Mai 2008 bekannt hat.

Die neugegründete Allianz möchte auf unbürokratische Weise die Kräfte bündeln, die Akteure miteinander vernetzen sowie vorhandene Potenziale an Kreativität, Kompetenz und Solidarität zielgerichtet für die Entwicklung erfolgreicher Strategien und Maßnahmen einsetzen. Bevölkerung und Entscheidungsträger sollen informiert und für diese wichtigen Themen sensibilisiert werden - vor dem Hintergrund einer zukunftsgerechten und nachhaltigen Stadtentwicklung, die in gleicher Weise ökonomische, ökologische, soziale, ethische und globale Dimensionen im Blick hat.

Der Oldenburger Klima-Allianz gehören zurzeit folgende Mitglieder an: Agenda 21, attac, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Zentrum für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (COAST), Forum St. Peter, Misereor, Naturschutzbund (NABU) und Ökumenisches Zentrum Oldenburg (ÖZO). Neuaufnahmen sind willkommen und jederzeit möglich.

Auszeichnung für gute Kooperationen

Ein Leitfaden zum Aufbau von Kooperationsbeziehungen zwischen Lokalen-Agenda-21-Initiativen und Akteuren aus Wirtschaft und Wissenschaft ist soeben erschienen und steht zum kostenlosen Download hier » zur Verfügung (Sie gelangen zur entsprechenden Internetseite des Bundesumweltministeriums, von wo aus Sie das Dokument herunterladen können).

Erfreulicherweise findet sich dort auch ein Beitrag aus Oldenburg. Ab Seite 40 des Dokuments wird über KoBE » und GEKKO berichtet – ein gutes Beispiel dafür, wie bestehende Kontakte in einem lokalen Netzwerk für die Beantragung und Verwirklichung eines Projekts im Bereich Klimaschutz genutzt werden konnten.

Austausch mit Kingston

Foto: Stadt Oldenburg
Carlos Queremel (links) und Thomas Ponel. Foto: Stadt Oldenburg

Zu einem bilateralen Erfahrungsaustausch traf im Mai 2009 der städtische Agendabeauftragte, Thomas Ponel, mit seinem britischen Kollegen, Community Environment Officer Carlos Queremel (links), in Kingston upon Thames zusammen. Kingston ist seit 2005 „Fairtrade Borough“. Weltweit existieren bereits mehr als 550 „Fairtrade Towns“. Mit diesem Titel werden Kommunen für ihr Handeln nach ökonomischen, sozialen und ökologischen Standards ausgezeichnet. Verliehen wird diese Auszeichnung von der Siegelinitiative TransFair – Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der „Dritten Welt“. Mit ihrer Kampagne der Fairtrade Towns will sie kommunale Bündnisse unterschiedlicher Akteure aus Handel, Politik und Zivilgesellschaft anregen, sich gemeinsam für einen sozialverträglichen und nachhaltigen Konsum zu engagieren.

Agenda 21-Aktive aus Groningen zu Gast

Gobal denken – lokal handeln war das gemeinsame Motto des Besuches einer Delegation von Agenda 21-Aktiven aus Groningen am 10.11.2008 in Oldenburg. Anke van Duuren, Mark-Olaf Sorkale, Paul Corzaan und Gosse de Boer wurden vom Oldenburger Agendabeauftragten, Thomas Ponel, empfangen und informierten sich einen Tag lang über die Agenda 21-Aktivitäten in Oldenburg. Auf Fahrrädern unterwegs in der Stadt und begleitet von Renate Heim, Walburga Hahn, Günter Brüning, Reinhold Boehme, Ute Aderholz und Rainer Heimsch (alle ehrenamtlich in der Agenda 21 tätig), besuchten sie die Uni-Mensa, den Eine-Welt-Laden, den ZOB und andere Stationen des Stadtökologischen Wegs » Abschließend wurden bei einer Tasse Oldenburg-Kaffee Möglichkeiten der Zusammenarbeit erörtert. Dabei kündigten Heinz Pietruschka und Paula von Sydow vom Fachdienst Regionalentwicklung und Internationale Beziehungen an, dass für Juni 2009 ein internationales Treffen von Agenda 21-Gruppen aus Oldenburgs Partnerstädten geplant ist.

Foto: Stadt Oldenburg
Renate Heim erklärt den Gästen aus Groningen Einzelheiten zum Stadtökologischen Weg. Foto: Stadt Oldenburg

Mit dem Rad unterwegs: Renate Heim (Sprecherin der Oldenburger Agenda 21-Gruppen) erklärt den Gästen aus Groningen Einzelheiten zum Stadtökologischen Weg (hier das Hunte-Schöpfwerk am Stau)

Foto: Stadt Oldenburg
Besuchergruppe vor dem Weltladen. Foto: Stadt Oldenburg

Walburga Hahn (Oldenburg-Kaffee ») und die Besuchergruppe vor dem Weltladen in der Kleinen Kirchenstraße

Exkursion nach Groningen

Im September 2008 besuchte eine Oldenburger Delegation die Partner in Groningen. Es handelte sich um Mitglieder des Ausschusses für Stadtgrün, Umwelt und Klima (ASUK). Auch Agenda 21-Aktive nahmen daran teil. Neben einem Empfang im Groninger Rathaus standen Vorträge von Lotus van Nes (Nachhaltigkeitsbeauftragte) und Besuche der Verkehrsbetriebe, der Gravenburgschule und des Energieversorgers Gasterra auf dem Programm.

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Von links: Thomas Ponel und Lotus van Nes. Foto: Stadt Oldenburg

Nachhaltigkeits-Fachleute unter sich: Lotus van Nes (Groningen) und Thomas Ponel (Oldenburg)

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Von links: Gosse de Boer und Thomas Ponel. Foto: Stadt Oldenburg

Erstes Treffen der Agenda21-Beauftragten: Gosse de Boer (Groningen, links) und Thomas Ponel (Oldenburg)

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Gruppenfoto der Oldenburger Delegation. Foto: Stadt Oldenburg

Die Oldenburger Delegation