Mit dem Hund unterwegs - Stadt Oldenburg
Mit dem Hund unterwegs

Hundeanleinpflicht

Foto: iagodina/Fotolia.com
Hund mit Leine. Foto: iagodina/Fotolia.com

Zur Information der Hundehalterinnen und Hundehalter in Oldenburg stellt die Stadt Oldenburg hier die jährlich wiederkehrenden Informationen zur Brut- und Setzzeit vom 1. April bis zum 15. Juli des Jahres sowie eine Übersichtskarte mit den Bereichen, in denen Hunde in der Zeit vom 1. April bis zum 15. Juli des Jahres (Brut- und Setzzeit) beziehungsweise ganzjährig anzuleinen sind, bereit (Übersichtskarte », PDF, 2,5 MB).

Die Karte dient nur der Übersicht und ist nicht abschließend. Es gelten die gesetzlichen Vorschriften. So sollen z. B. Biotopflächen und Kompensationsflächen sowie Weiden während der Aufwuchszeit mit Hunden möglichst gar nicht betreten werden.

Am 13. Februar 2016 ist die geänderte Verordnung zum Mitführen von Hunden in der Öffentlichkeit » in Kraft getreten, die für das Eversten Holz eine ganzjährige Anleinpflicht bei gleichzeitiger Ausweisung einer Hundefreilauffläche im nordöstlichen Bereich des Eversten Holzes festlegt. Hierzu erfolgte am 11. Februar 2016 eine Pressemitteilung » (PDF, 0,5 MB).

Für den Bereich der Hundefreilauffläche » (PDF, 1 MB) im Eversten Holz gilt die Anleinpflicht nur in der Brut- und Setzzeit vom 1. April bis zum 15. Juli, vom 16. Juli bis zum 31. März können Hunde im Bereich der Freilauffläche unangeleint laufen. Die notwendige Information der Besucherinnen und Besucher des Eversten Holzes wird durch Informationsschilder » (PDF, 1 MB) an den Zugängen zum Eversten Holz sowie durch Hinweisschilder » (PDF, 1 MB) an den Wegen, die in die Freilauffläche hineinführen, sichergestellt. Zudem erfolgt eine Information über den eigenen Standort » (PDF, 1 MB) an den sieben Zugängen zur Freilauffläche innerhalb des Everstenholzes » (PDF, 1 MB) sowie eine Information über das Verlassen der Freilauffläche » (PDF, 1 MB). (Stand: 16. November 2016).

Hundefreilaufflächen

Foto: Oliver Haja / Pixelio.de
Rennender Hund. Foto: Oliver Haja / Pixelio.de

In der Brut- und Setzzeit ab 1. April bis zum 15. Juli gilt die Anleinpflicht für Hunde. Aufgrund der jährlich wiederkehrenden Nachfragen zu Freilaufmöglichkeiten für Hunde in dieser Zeit hat die Stadtverwaltung 2013 zunächst probeweise sechs Flächen dafür ausgewiesen. Ende 2013 ergab eine Zwischenbilanz, dass sich die Maßnahme bewährt hat. Der Vorschlag, auch in den Folgejahren die sechs Areale als Hundefreilaufflächen auszuweisen, fand in der Sitzung des Ausschusses für Stadtgrün, Umwelt und Klima (ASUK) im Dezember 2013 breite Zustimmung. Die Flächen stehen bis auf Weiteres zur Verfügung. In 2016 wurde eine siebte Freilauffläche im Bereich nördlich des Drielaker Sees ausgewiesen.

Wo darf mein Hund auch während der Brut- und Setzzeit frei laufen?
Die sieben ausgewiesenen Freilaufflächen » (Übersichtskarte, PDF, 7,7 MB)

sind mit Hinweisschildern » (PDF, 500 KB) gekennzeichnet. In unmittelbarer Nähe der Hinweisschilder befinden sich Mülleimer. Die Stadtverwaltung bittet die Nutzerinnen und Nutzer der Freilaufflächen um Beseitigung der Hinterlassenschaften und um Rücksichtnahme auf andere Besucherinnen und Besucher der Grünflächen (Fußgänger, Radfahrer, spielende Kinder). Die für die problemlose Beseitigung der anfallenden Hinterlassenschaften notwendigen Tüten sollte jeder Hundehalter selbst mitführen.

Worauf sollte ich als Hundehalter achten?
Als Hauptablehnungsgrund hat sich im Rahmen der Diskussionen über das Für und Wider solcher Flächen das Problem der Hinterlassenschaften der Hunde sowie die mangelnde Rücksichtnahme einzelner Hundehaltern gegenüber den übrigen Nutzern von städtischen Grünflächen herausgestellt. Aus diesem Grund bittet die Stadtverwaltung die Nutzer der Freilaufflächen um Beseitigung der Hinterlassenschaften der Hunde über die bereit gestellten Mülleimer und um Rücksichtnahme auf andere Besucher der Grünflächen (Fußgänger, Radfahrer, spielende Kinder). Die Schilder, gegebenenfalls vorhandene Zäune und der gegebenenfalls vorhandene randliche Bewuchs grenzen den Freilaufbereich ein. Außerhalb dieses Bereiches ist der Hund an der Leine zu führen. Die für die problemlose Beseitigung der gegebenenfalls anfallenden Hinterlassenschaften notwendigen Tüten sollte jeder Hundehalter selbst mitführen.

Mit den ausgewiesenen Flächen soll auch eine Entlastung der Sport- und Spielplätze sowie der Liegewiesen (wie zum Beispiel die Dobbenwiesen und Anlagen der Hundsmühler Höhe) erreicht werden. Diese dürfen aufgrund der Verordnung der Stadt Oldenburg über das Mitführen von Hunden in der Öffentlichkeit ganzjährig nicht mit Hunden betreten werden. Aus diesem Grund wird der Zentrale Außendienst (ZAD) der Stadt Oldenburg die Problembereiche verstärkt kontrollieren. Erstverstöße gegen die geltenden Regelungen werden durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZAD mit einem Verwarngeld von 35 Euro geahndet.

Wo erhalte ich weitere Informationen?
Für Fragen steht Ihnen das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-4444 gern zur Verfügung.