Fahrradstadt - Stadt Oldenburg
Fahrradstadt

Oldenburg und das Fahrrad

Kein Verkehrsmittel wird so unterschätzt wie das Fahrrad. Bei Wegen bis fünf Kilometer, auf denen übrigens die Hälfte aller Pkw-Fahrten stattfindet, kann das Fahrrad seine Vorteile voll ausspielen. Denn gerade kurze Strecken lassen sich im Alltag oft schneller per Rad zurücklegen.

In Oldenburg ist die Verfügbarkeit über ein Fahrrad stark ausgeprägt. So ist es nicht verwunderlich, dass es in der Stadt Oldenburg tatsächlich mehr Fahrräder als Einwohner gibt. Egal ob jung oder alt, klein oder groß, alle treten in die Pedale.

Der außerordentlich hohe Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr bestätigt einen jahrelangen Trend zum Fahrrad bei den Wegen innerhalb des Stadtgebiets.

Diagramm Anteil der Verkehrsmittel: Fahrrad 42,7 Prozent, PKW 43,6 Prozent, zu Fuß 9,1 Prozent, Bus 4,7 Prozent.

Die Anteile der Verkehrsmittel an den zurückgelegten Wegen in Prozent lesen Sie in der Haushaltsbefragung 2009 zum Verkehrsverhalten » (PDF).

Um die Voraussetzung zu schaffen, noch mehr Oldenburger für ihre Wege innerhalb des Stadtgebiets vom Radfahren zu überzeugen, muss eine Entwicklung von der früheren Strategie eher isolierter Einzellösungen hin zu einem systemorientierten Ganzen erfolgen, begleitet durch eine intensive Kommunikation zu Zielen und Angeboten. Leitgedanke und eine der drei Zielsetzungen der im Oktober 2007 gebildeten Initiative Radverkehr Oldenburg (IRO) » (PDF, 1 MB) ist dabei die zukünftig deutlich verbesserte Gleichberechtigung des Fahrrads als Verkehrsmittel, einhergehend mit einer verstärkten Wertschätzung.

Rechtliche Grundlage für verkehrslenkende Maßnahmen ist dabei vor allem die Straßenverkehrsordnung (StVO). Als planerische Grundlagen für bauliche Maßnahmen dienen u.a. die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA).

Die Koordination von allen Aufgaben, die mit dem Radverkehr zu tun haben, liegt beim Fachdienst Verkehrsplanung der Stadt Oldenburg.