Anliegen A-Z: Wohnberechtigungsschein - Stadt Oldenburg

Anliegen A-Z: Wohnberechtigungsschein

Beschreibung

Für den Bezug einer mit öffentlichen Mitteln geförderten Wohnung benötigen Sie einen Wohnberechtigungsschein.

Anspruchsberechtigte

Einen Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein haben,

  • Wohnungssuchende, die sich nicht nur vorübergehende im Bundesgebiet aufhalten und
  • auf längere Dauer einen Wohnsitz begründen wollen und
  • deren (Gesamt-) Nettoeinkommen bestimmte Grenzen nicht überschreitet.

Des Weiteren muss die Wohnungsgröße angemessen sein und weitere Festlegungen in den Förderrichtlinien erfüllt sein.

Einkommensgrenzen

Nettoeinkommensgrenzen nach § 3 NWoFG und zustehende Wohnungsgröße

  • Haushaltsmitglieder: Alleinstehende
    Einkommensgrenze: 17.000 Euro 
    Angemessene Wohnfläche: Bis 50 qm 
  • Haushaltsmitglieder: 2 Personen
    Einkommensgrenze: 23.000 Euro 
    Angemessene Wohnfläche: Bis 60 qm 
    Wohnräume: 2
  • Haushaltsmitglieder: 3 Personen
    Einkommensgrenze: 26.000 Euro
    Angemessene Wohnfläche: Bis 75 qm
    Wohnräume: 3

Für jede weitere zum Haushalt gehörende Person erhöht sich die Einkommensgrenze um 3.000 Euro und die angemessene Wohnfläche um 10 qm oder einen Raum.

Für jedes zum Haushalt gehörende Kind erhöht sich die Einkommensgrenze ebenfalls um 3.000 Euro.

Für schwerbehinderte Personen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50%, wird zusätzlich ein Freibetrag von 4.000 Euro abgesetzt.

Weitere Ausnahmeregelungen für die Erteilung eines Wohnberechtigungsscheines erfragen Sie bitte bei der Antragsstellung

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ServiceCenter der Stadt Oldenburg stehen Ihnen für weitere telefonische Informationen unter der Servicedurchwahl 0441 235 4444 in der Zeit von montags – freitags zwischen 7 bis 18 Uhr zur Verfügung und helfen Ihnen gerne weiter.

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Gebühren

  • Für die Ausstellung eines Wohnberechtigungsscheines wird eine Verwaltungsgebühr in Höhe von 10 Euro beziehungsweise 18 Euro erhoben. In Ausnahmefällen wird (für einen erweiterten Wohnberechtigungsschein) eine Gebühr in Höhe von 25 Euro fällig.
  • Die Gebühr ist bei Antragstellung mit EC-Karte oder Bargeld zu entrichten.

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Benötigte Unterlagen

Bitte legen Sie neben dem vollständig ausgefüllten Antrag folgende Unterlagen von jeder zum Haushalt gehörenden Person vor:

  • Schriftliches Mietangebot
  • Personalausweis
  • Pässe aller im Haushalt lebenden Personen (ohne deutsche Staatsangehörigkeit)
  • Verdienstbescheinigung der letzten drei Monate
  • Nachweise über andere Einkünfte (zum Beispiel Bescheid über Arbeitslosengeld I oder II, Rentenbescheid, Wohngeldbescheid, Sozialhilfebescheid, BAföG-Bescheid, Nachweis über Unterhalt)
  • Bei Empfängerinnen oder Empfängern von Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung zusätzliche eine Kostenübernahmeerklärung des Amtes für Teilhabe und Soziales
  • Bei Empfängerinnen oder Empfängern von Arbeitslosengeld II zusätzlich eine Kostenübernahmeerklärung des Jobcenters
  •  Gegebenenfalls Nachweis über Schwerbehinderung
  • Bei Studentinnen oder Studenten zusätzlich die Immatrikulationsbescheinigung und eine Bürgschaftserklärung zum Beispiel der Eltern
  • Gegebenenfalls Mutterpass

Im Einzelfall können weitere Nachweise erforderlich sein.

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Dokumente zum Download

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Rechtsgrundlagen (Allgemein)

  • Niedersächsisches Wohnraumförderungsgesetz (NWoFG)

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Zuständige Organisationseinheit(en)

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