Kulturdatenbank - Stadt Oldenburg
Kulturdatenbank

Oldenburgisches Staatsorchester




Kontakt
Andreas Bertz
Theaterwall 18
26122 Oldenburg
Tel: (04 41) 22 25 - 1 23
Fax: (04 41) 22 25 - 2 21

Genres:

  • Klassik
  • Neue Musik

Vita

Das Oldenburgische Staatsorchester kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Für die geschichtliche Entwicklung des Konzertlebens in Oldenburg war es außerordentlich bedeutsam, daß die Initiative zur Orchestergründung 1832 vom Hof ausging. Die Stadt Oldenburg hatte zu dieser Zeit kaum mehr als 6000 Einwohner, "bürgerliche" Bedürfnisse nach einem eigenen Musikleben artikulierten sich noch nicht oder wurden, wenn sie es taten, über den Hof vermittelt. So überrascht nicht, daß das Gründungsdekret vom 1. November 1832 - die Geburtsurkunde der Hofkapelle, des späteren Landes- und heutigen Staatsorchesters - lakonisch verfügt: "Wir haben beschlossen bey Unserm Hofe eine Capelle einzurichten, die der Leitung eines eigenen Chefs, dem ein Directorium zur Seite stehen wird, anvertraut werden soll." Die Hofkapelle begann 1832 mit 32 Musikern, die bis zum heutigen Tag auf 71 angestiegen ist. Im September 1922 kam es zu einem Vertrag zwischen dem "Oldenburgischen Staat" und der Stadt Oldenburg, der die Übernahme des Orchesters auf den Staat beinhaltete. Geprägt wurde das Orchester u.a. von bedeutenden Dirigenten, die entweder als Generalmusikdirektoren oder Landesmusikdirektoren für das Orchester verantwortlich zeichneten, wie August Pott, Albert Dietrich, Ferdinand Manns, Ernst Boehe, Julius Kopsch, Werner Ladwig, Johann Schüler, Philipp Wüst, Albert Bittner, Leopold Ludwig, Heinrich Steiner, Hans Georg Ratjen, Erich Böhlke, Karl Randolf, Fritz Janota, Peter Stamm, Peter Schrottner, Wolfgang Schmid, Knut Mahlke, Reinhard Seifried, Alexander Rumpf und dem derzeitigen Musikalischen Oberleiter Thomas Dorsch. Albert Dietrich ist es zu verdanken, daß berühmte Künstler und Komponisten das Oldenburger Musikleben prägten. So gastierte Johannes Brahms 1862,1866 und 1868 als Solist und 1884 auch als Dirigent in Oldenburg. Clara Schumann und Joseph Joachim, beide ebenso wie Brahms enge Freunde Dietrichs, waren häufige Solisten der Oldenburger Konzerte. Mit Werner Ladwig und Johann Schüler traten in der zweiten Hälfte der Weimarer Zeit zwei Dirigenten vor das Oldenburger Publikum, die behutsam und entschieden zugleich der "Moderne" einen Platz in den Oldenburger Konzertprogrammen zu sichern versuchten, eine Tradition, die bis heute ihre Fortsetzung in den Sinfoniekonzerten findet. So gelang diesen beiden Dirigenten, Paul Hindemith für Kammer- und Sinfoniekonzerte mehrfach als Solist zu engagieren und Alban Berg, auf dessen weithin beachteten Oldenburger "Wozzeck" von 1929 nur hingewiesen sei, verhalf mit seinen "Drei Orchesterstücken" op. 6 den Oldenburgern am 14. April 1930 sogar zu ihrer bis heute vermutlich bedeutsamsten Uraufführung.

Das Oldenburgische Staatsorchester präsentiert sich im Verlauf einer Saison neben seiner Tätigkeit als Opernorchester dem Publikum mit 8 Sinfonie-, 6 Kammer-, Kinder-, Jugend- und verschiedensten Sonderkonzerten.



Generalmusikdirektion:

Hendrik Vestmann

Orchesterdirektor:

Andreas Bertz



Instrumente/Besetzung
1. Violine:

Lev Gelbard (1. Konzertmeister)

Holger Zindler (Stellv. 1. Konzertmeister)

Claudia Schmid-Heise (2. Konzertmeister)

Birgit Rabbels

Roland Juderjahn

Annegret Lutz-Raabe

Peter Rundel

Astrid Heinemann

Ulrike Böhmer

Steffi Hartnigk

Uta Herfurth

 

2. Violine:

Hanno Herling

Balázs Maróti

Koji Ishizaki

Toshiyuki Otsubo

Ina Kösling

Antje Mairose

Matthias Ramsch

Rolf Seeber

Frank Goralczyk

Christiane Maróti

 

Viola:

Kari Träder

Bettina Langehein

Rüdiger Kuntz

Christoph Rabbels

Imke Albert

Jessica Syfuß

Nikolas Sahler

Petia Rousseva

 

Violoncello:

André Saad

Fabian Boreck

Norbert Körner

Volkmar Stickan

Eiji Ohashi

Juliane Asche

 

Kontrabass:

Ralf Santo

Jochen Zillessen

Regina Cunz

Michael Hagemeister

 

Flöte:

Stephania Lixfeld

Andreas Mäder

Burkhard Wild

Manfred Quirrenbach

 

Oboe:

Yumiko Kajikawa

Janine Goulbier

Jan Bergström

 

Klarinette:

Antonia Lorenz

Walter Katzenberger

Hardy Schulz

Josef Muhr

 

Fagott:

Luis-Konrad Knodel

Hideki Kunai

Jens Pfaff

 

Horn:

Joaquin Palet

Carolin Fehr

Christoph Sinning

Hubertus Grünewald

Cornelius Nünchert

 

Trompete:

Matthias Elsäßer

Thomas Trumm

Rafael Rötzer

 

Posaune:

Paul Müller

Klaus Haberstroh

Siegfried Möller

 

Tuba:

Ruth Ellendorff

 

Harfe:

Annika Wirth

 

Pauke und Schlagzeug:

Moritz Weller

Philipp Arndt

Andreas Heuwagen

 

Dramaturgen für Konzert:

Stephanie Twiehaus

Annabelle Köhler

 

Orchesterwart:

Uwe Eberlein

Helmut Detmers

Dietmar Bümmerstede

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