FabLab Oldenburg stellt neue Räume am 7. Mai vor - Stadt Oldenburg
Pressemitteilung

FabLab Oldenburg stellt neue Räume am 7. Mai vor

02.05.14, 0307/14dh
Projekt „Fabulé“ bietet Wirtschaft und (Hoch-)Schulen Zugang zu innovativer Technik

Oldenburg. Am Mittwoch, 7. Mai, ab 15 Uhr, stellt das FabLab Oldenburg, getragen vom Verein Kreativität trifft Technik e.V. (KtT e.V.), seine neuen Räumlichkeiten vor. Außerdem wird das von der Metropolregion Nordwest geförderte Projekt „Fabulé“ mit seinen Aktivitäten präsentiert. Interessierte sind herzlich eingeladen.

FabLab (fabrication laboratory) und Hackspace Oldenburg beziehen neue Räumlichkeiten am Bahnhofsplatz 10 im zweiten Obergeschoss des Postgebäudes. Zu klein geworden ist das derzeitige Domizil in der Raiffeisenstraße 27, das hier seit 2012 den KtT e.V. beherbergt. Statt bisher auf 200 Quadratmetern werden die vielfältigen Aktivitäten zukünftig auf 600 Quadratmetern stattfinden. Es ist damit räumlich eines der größten von circa zehn FabLabs in ganz Deutschland. Der Raumbedarf spiegelt sich auch in dem Anstieg auf mittlerweile 90 Vereinsmitglieder wider, die das Fabrikationslabor und den Space an sieben Tagen in der Woche jeden Abend bis spät in die Nacht beleben.

Um 15.30 Uhr wird Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner die Gäste begrüßen, denn das FabLab hat einen wichtigen Stellenwert für die Stadt Oldenburg und die Region im Hinblick auf die Standortqualität. Es trägt – bezogen auf den Bildungssektor – dazu bei, das Interesse an technischen Disziplinen zu steigern. In Bezug auf die Wirtschaft zeigt es neue Chancen für Unternehmen auf, so dass die Wirtschaftsförderung das Projekt seit Jahren unterstützt. Auch die Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten fördert die FabLabs in Oldenburg und Bremen. Seit 2013 wird das Projekt „Fabulé – FabLabs als kreative Umgebung für Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung“ über den Förderfonds der Metropolregion unterstützt. Und so wird am 7. Mai auch Dr. Anna Meincke, Geschäftsführerin der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V., darüber sprechen, welche Chancen die beiden einbezogenen FabLabs in Oldenburg und Bremen für die Metropole Nordwest zum Beispiel im Hinblick auf Innovation und Fachkräfteentwicklung haben.

Die FabLabs bieten einen Zugang zu High-Tech-Werkstätten mit 3D-Drucker, Lasercutter, CNC-Fräse und Styroporschneider, Maschinen, die bisher in der Regel nur in großen Firmen verfügbar waren. Mittlerweile kann von einem Siegeszug des 3D-Druckers gesprochen werden, welcher vielfältige Möglichkeiten bietet, sei es für die Entwicklung von Prototypen, die Erstellung von Ersatzteilen, die Kreation von neuen Produkten und mehr. Ebenso wichtig wie die Technik ist in den FabLabs das Know How der Mitglieder, die im gegenseitigen Austausch experimentieren, entwickeln und sich dabei gegenseitig unterstützen. Know How und Technik auch anderen zur Verfügung stellen, darum geht es in dem Projekt Fabulé: Unternehmen lernen die Möglichkeiten des FabLab kennen, um Prozesse zu vereinfachen oder neue Produkte zu entwickeln. Lehrer erlernen den Bau von 3D-Druckern und wirken als Multiplikatoren in Schulen. Schülerinnen und Schüler lassen sich durch die faszinierenden Möglichkeiten für Technik begeistern. Ein Netzwerk von Schule, Wirtschaft und Wissenschaft entsteht.

Ansprechpartner ist Patrick Günther, 1. Vorsitzender des Kreativität trifft Technik e.V., per E-Mail an pg@kreativitaet-trifft-technik.de oder unter der Telefonnummer 0177-6837777.

Das Projekt Fabulé wird von der Metropolregion Bremen-Oldenburg gefördert. Weitere Unterstützer sind die Städte Oldenburg, Bremen und Delmenhorst, der Landkreis Osterholz, die Wachstumsregion Hansalinie und der Verein deutscher Ingenieure (VDI).