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Weltkugel

Arbeitsgemeinschaft Klima(+) Oldenburg mit neuem Veranstaltungsprogramm

Das neue Veranstaltungsprogramm für die 2. Jahreshälfte 2010 sehen Sie auf der Homepage von Klimaplus Oldenburg »

Angeboten wird wie immer der kostenlose Info-Montag im Monat, Info- und  Beratungsangebote während einer 1-wöchigen Energiemesse im Oktober sowie Möglichkeiten zur Besichtigung von Niedrigstenergie- und Passivhäusern im November.

Die Veranstaltungskarte erhalten Sie auch in zahlreichen Dienststellen und Geschäften.

 

Oldenburg hat an Gold-Auditierung im European Energy Award® teilgenommen

Der European Energy Award (eea®) wird an europäische Städte und Gemeinden verliehen, die sich erfolgreich an einem Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsverfahren zum schonenden und effizienten Energieeinsatz beteiligen. Dabei wird die kommunale Energiearbeit bewertet, regelmäßig überprüft und es werden Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz identifiziert. Den Award in silber erreichte die Stadt bereits 2008. Ein Jahr später überschritt die Stadt die für eine Anmeldung zur Gold-Auditierung erforderliche Mindestpunktzahl von 75 Prozent. Im internen Re-Audit am 23.2.2010 hat die Stadt sogar aktuell eine Gesamtpunktzahl von 83% erreicht!

Der Audit-Termin fand am 11. Juni unter Beteiligung einer von der deutschen eea® Geschäftsstelle bei der B.&S.U. Beratungs- und Service-Gesellschaft Umwelt mbH, Berlin benannten nationalen Auditorin und eines internationalen Co-Auditors statt. Dabei wurde ein Ergebnis von >80% bestätigt. Eine offizielle Bestätigung, ob Oldenburg mit dem EEA in Gold ausgezeichnet wird, wird im September erwartet.

Als eine wichtige Voraussetzung für die erneute Zertifizierung hat der Rat der Stadt Oldenburg in seiner Sitzung am 22.2.2010 ein 3. Energiepolitisches Arbeitsprogramm beschlossen.

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Oldenburg erstellt integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept

Mit rund 85.000 Euro bezuschusst das BMU die Erstellung eines integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes (InEKK) für die Stadt Oldenburg. Ziel ist es bis Ende 2010, ein Konzept zu entwerfen, wie die Treibhausgas-Emissionen der Stadt Oldenburg analog gegenwärtig formulierter Ziele von Bundesregierung und Klimabündnis um mindestens 40% bis 2020 gegenüber dem Basisjahr 1990 reduziert werden können. Als wesentliche Ergebnisbestandteile sollen ein kommunalpolitisches Klimaschutzleitbild, ein Handlungskonzept bis 2020 sowie ein umsetzbares und überprüfbares 5-Jahres-Handlungsprogramm entwickelt werden.

Mit der Bearbeitung wurden kompetente Fachbüros aus Bremen beauftragt, und zwar BEKS EnergieEffizienz GmbH, Bremer Energie Institut und BVÖ (Büro für Verkehrsökologie). Mit der Bestandsaufnahme wurde am 1.11.09 begonnen. Mittlerweile liegen die Ergebnisse der sog. Startbilanz und des Referenzszenarios sowie der Akteurs- und Bürgerbeteiligung vor.
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neue Broschüre: „Altbaumodernisierung“

Oldenburg friert – verheizen Sie Ihr Geld nicht!
Altbaumodernisierung – Energiekosten senken und Wohnkomfort gewinnen

Die Stadt Oldenburg hat zu dem Thema der Altbaumodernisierung eine neue Broschüre herausgegeben. Auf 35 Seiten wird ein Überblick über das komplexe Thema der energie- und kostenoptimierten Gebäudemodernisierung gegeben. Nachträgliche Wärmeschutzmaßnahmen an Altbauten führen nicht nur zu einem wesentlich behaglicheren Wohnraumklima, sie sind auch wirtschaftlich durchführbar. Der Raumwärmebedarf hat  einen Anteil von 75 Prozent am Gesamtenergieverbrauch von Wohngebäuden. Durch bessere Wärmedämmung und energieeffiziente Anlagentechnik können bedeutende Energiemengen gespart und klimaschädliche Emissionen vermieden werden. Für Fragen stehen kompetente Beratungsstellen wie  Klima (+) Oldenburg zur Verfügung. Um Baufehler zu vermeiden und aktuelle Fördermöglichkeiten zu nutzen, sollte man sich dort unabhängig beraten lassen.

Weitere Informationen:

Die Arbeitsgemeinschaft Klima(+)Oldenburg bieten am 3. Mai einen kostenlosen Service für alle Bürgerinnen und Bürger an, die fachkundigen Rat suchen, z.B. zu Themen energiesparendes Bauen und Sanieren, Modernisierung von Heizungsanlagen, Nutzung regenerativer Energien, bestehende Fördermöglichkeiten und anderes mehr. Die Beratung erfolgt individuell durch mehrere erfahrene Energieberater in der Zeit von 17-20 Uhr nach telefonischer Voranmeldung beim Fachdienst Umweltmanagement der Stadt Oldenburg unter 0441/235-2144 oder 0441/235-2853.
Vor allem Hausbesitzer, die sich mit Modernisierungsabsichten tragen, sollten bedenken, dass fachkundiger und neutraler Rat ein unbedingtes Muss sein sollte, um sich nicht evtl. hinterher „schwarz zu ärgern“.  Beim Energieberatertag geht’s zwanglos und nett zu. Berührungsängste muss niemand haben. Dumme Fragen gibt’s nicht.

Stadt fördert energieeffizientes Bauen

Schon seit einigen Jahren sind Käufer von Wohnbaugrundstücken der Stadt verpflichtet, beim Bau eines Hauses einen Niedrigenergiehaus-Mindeststandard einzuhalten und die Anforderungen der Energieeinsparverordnung an den Gebäudewärmeschutz um 25% zu unterschreiten. Nachdem die EnEV 2009 erlassen wurde, verzichtet die Stadt auf solche weitergehenden Anforderungen bei allen neuen Grundstückskaufverträgen. Wer auf freiwilliger Basis eine über die EnEV-Mindestanforderung hinaus gehende energieffiziente Bauweise vereinbart (sog. KfW-Effizienzhäuser 70, 55 und Passivhäuser wird weiterhin mit einem Preisnachlass auf den Grundstückskaufpreis belohnt. Die städtische Förderrichtlinie wurde mit Ratsbeschluss vom 25.5.09 novelliert. Für Energieeffizienzhäuser 70 und 55 sowie Passivhäuser gibt es jetzt zusätzlich zu den attraktiven KfW-Fördermitteln 2.000, 3.000 und 6.000 Euro.

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Immer mehr städtische Dächer nutzen Sonnenenergie

Mit Unterstützung des Solaranlagenherstellers aleo solar AG wurde nach dem Herbartgymnasium nun eine weitere Schule mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Mit einem Betrag von 10.000 Euro stellte die Firma den Großteil des Wertes der Anlage sowie Experimentier und Unterrichtsmaterial bereit. Das neue Solarkraftwerk hat eine Nennleistung von 3,15 Kilowatt und kann jährlich mindestens 2700 Kilowattstunden liefern und vermeidet mehr als 1000 kg CO2 jährlich. Wie viel Strom genau auf dem Dach genau produziert und wie viel Kohlendioxid vermieden wird, zeigt ein Display in der Schule. Die Energie-AG des AGO wird diese Daten im Internet veröffentlichen.

Brandneu sind die PV-Anlagen auf den Dächern der Grundschule Haarentor (ca. 18 kWp), der Sporthalle Osternburg (Ergänzung um ca. 25 kWp auf jetzt ca. 65 kWp) und des Technischen Rathauses, Industriestr.1 (ca. 50 kWp). Zahlreiche weitere Solardächer auf städtischen Gebäuden befinden sich in der Planung oder in der "Warteschleife".

Das 2008 im Rahmen der Beteiligung der Stadt Oldenburg an dem bundesweiten Modellvorhaben der Deutschen Energieagentur (dena) "Niedrigenergiehaus im Bestand für Schulen" modellhaft energetisch sanierte Hofgebäude der BBS Haarentor wurde jetzt ebenfalls mit einem Solarkraftwerk nachgerüstet (ca. 29 kWp).

Weitere PV-Anlagen werden demnächst auf folgenden Dächern installiert: Realschule Flötenteich (ca. 20 kWp), Kita Schafgarbenweg (ca. 15-20 kWp) und Grundschule Donnerschwee (ca. 30 kWp). Weitere Anlagen sind in der Planung.

 Übersicht der städtischen PV-Anlagen»   PDF

Energiespartipps für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Oldenburg

Die Stadt Oldenburg gibt mittlerweile mehr als vier Millionen Euro, für Gas, Strom und Wasser, allein für Ihre Verwaltungsgebäude und Schulen pro Jahr aus.

Durch energiebewusstes Verhalten aller Gebäudenutzerinnen und Gebäudenutzer könnten jährlich rund 15% dieser enormen Summe bequem und ohne Komforteinbußen gespart werden, denn 15% weniger bedeuten eine CO2-Einsparung von 2600 Tonnen.

Die "Energetischen Standards" der Stadt Oldenburg beinhalten daher auch Hinweise zum sparsamen Umgang mit Energie und Wasser für die Gebäudenutzerinnen und Gebäudenutzer.

Wie mit einfachen Möglichkeiten Energie und Wasser eingespart werden kann - ohne dabei auf den gewohnten Komfort zu verzichten - verdeutlicht ein entsprechender Flyer.

zum Flyer (PDF/1,76MB)

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