Freies WLAN - Stadt Oldenburg
Freies WLAN

Stadt strickt weiter am WLAN-Netz

Foto: Stadt Oldenburg

Das frei zugängliche Netz „OL-WLAN“ soll künftig noch engmaschiger werden. Die Stadtverwaltung plant, das seit Mitte November 2016 an fünf Standorten bestehende Gratis-Angebot auszudehnen. Für die ab dem nächsten Jahr vorgesehene Erweiterung kommen Flächen am Waffenplatz, am Julius-Mosen-Platz und am Hafen in Frage. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann begrüßt die Weiterentwicklung von „OL-WLAN“: „Das ist in der heutigen Zeit ein wichtiges Serviceangebot, das die Stadt noch attraktiver für Bürgerinnen und Bürger, Gäste und Touristen macht. Die Menschen wollen an öffentlichen Plätzen mit einer hohen Aufenthaltsqualität  im Internet surfen können und erwarten in einer Großstadt entsprechende Möglichkeiten.“

Nutzung steigt kontinuierlich
Krogmann verweist auf die guten Erfahrungen mit dem vor rund einem halben Jahr gestarteten Probebetrieb. So genannte Hotspots, an denen sich die Nutzerinnen und Nutzer mit mobilen Endgeräten – Smartphone, Tablet oder Laptop – für zwei Stunden kostenlos bei „OL-WLAN“ einloggen können, gibt es am Alten Rathaus/Marktplatz, Schlossplatz, am Lappan, am Pferdemarkt und am Kulturzentrum PFL. Anbieter von „OL-WLAN“ ist die Stadt Oldenburg, als Betreiber fungiert EWE TEL. „Das kostenfreie städtische WLAN-Angebot hat sich bewährt“, bilanziert der Oberbürgermeister.

Die Zugangszahlen sind seit der Freischaltung am 16. November 2016 kontinuierlich gestiegen. So haben von Mitte April bis Mitte Juli dieses Jahres insgesamt mehr als 36.000 Nutzerinnen und Nutzer „OL-WLAN“ aufgerufen. Das entspricht circa 12.000 Nutzerinnen und Nutzern pro Monat. In diesen drei Monaten waren die Nutzerinnen und Nutzer insgesamt mehr als 55.000 Mal bei „OL-WLAN“ eingeloggt.

Quelle: citkomm
WLAN-Symbol. Quelle: citkomm

Ab November 2017 Dauerbetrieb geplant
Die Laufzeit des Modellprojekts endet Mitte November 2017. Es ist beabsichtigt, die Probephase an den fünf Standorten in einen Dauerbetrieb zu überführen. Hierfür rechnet die Verwaltung mit Kosten in Höhe von rund 5.500 Euro pro Jahr. An jedem der fünf Standorte sind bis zu sechs sogenannte Access Points (Zugangspunkte) eingerichtet worden, die für eine gleichmäßige Netzabdeckung der Plätze sorgen.

Für zusätzliche Hotspots Ausbau notwendig
Diese Standards sollen auch für die weiteren Standorte gelten. Während bei den für den Modellbetrieb ausgewählten Hotspots auf die technische Infrastruktur von städtischen Immobilien zurückgegriffen werden konnte, müssten bei den künftigen Flächen erst Leitungen verlegt sowie Netzanbindungen geschaffen und eine Stromversorgung aufgebaut werden. Die Ausbaukosten beziffert die Stadtverwaltung auf 12.000 Euro pro Standort.