Modellkommune „Open Government“ - Stadt Oldenburg
Modellkommune „Open Government“

Oldenburg ist Modellkommune für „Open Government“

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Puzzleteile. Foto: Gajus/Fotolia.com

Die Stadt Oldenburg gehört zu bundesweit neun Städten, Gemeinden und Landkreisen, die vom Bundesinnenministerium für „Open Government-Projekte“ gefördert werden. „Ich freue mich, dass unser Konzept von der Jury so positiv bewertet wurde. Offenes Verwaltungshandeln ist für uns ein wichtiges Thema“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Als Modellkommune möchten wir unsere Vorreiterrolle bei der Bürgerbeteiligung fortführen und weiterentwickeln“, bekräftigt Krogmann.

Das steckt hinter „Open Government“
Das Schlagwort „Open Government“ steht vor allem für ein bürgerfreundliches Verwaltungshandeln, bei dem Beteiligung und Partizipation, Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft und Nutzung moderner Informationstechnologie gut zusammenspielen. Mit einem Auftakttreffen aller Projektbeteiligten wurde jetzt in Berlin im Beisein zweier Vertreterinnen der Stadt Oldenburg der offizielle Startschuss gegeben.

Im Februar hatte das Bundesinnenministerium gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Landkreistag sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund das Pilotprojekt ausgeschrieben.

Neun Städte, Gemeinden und Landkreise erfolgreich
Eine sechsköpfige Jury aus Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, der Zivilgesellschaft und des Bundesinnenministeriums hat die Bewerbungen folgender Kommunen ausgezeichnet: Erfolgreich waren Köln, Bonn, Moers, Oldenburg, Merzenich, Tengen und Brandis sowie die Landkreise Saalekreis und Marburg-Biedenkopf. Bei der Auswahl spielte neben der Überzeugungskraft der Konzept-Idee auch eine Rolle, dass die Breite des Open Government-Spektrums weitgehend abgedeckt wird.

„Die Ernennung zur Modellkommune Open Government bedeutet für die Stadt Oldenburg Ehre und Herausforderung zugleich“, sagt Volker Trautmann, Leiter des Amtes für Personal und Verwaltungsmanagement. „Wir wollen als Modellkommune daran mitwirken, die Arbeit der Verwaltung in den kommenden Jahren für die Öffentlichkeit noch transparenter zu machen und ein Baukastensystem entwickeln und erproben, das von möglichst vielen Kommunen umgesetzt werden kann.“

Bundesinnenministerium unterstützt Pilotprojekt mit 50.000 Euro
Die Modellvorhaben sollen aufzeigen, wie

  • Open Government auf kommunaler Ebene in der Verwaltung etabliert werden kann,
  • die Angebote von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen werden und
  • die Maßnahmen sowohl innovativ für das Gemeinwesen als auch wirtschaftlich für die Kommunen sein können.

Die Modellkommunen werden für die Dauer von zwei Jahren für die Konzeptionierung und Umsetzung von Open Government-Maßnahmen mit jeweils 50.000 Euro unterstützt.