Erleichterte Nutzung von städtischen Räumen - Stadt Oldenburg
Erleichterte Nutzung von städtischen Räumen

Stadt erleichtert Nutzung von städtischen Räumen

Foto: S. Hofschlaeger/Pixelio.de
Daumen mit aufgemaltem Gesicht. Foto: S. Hofschlaeger/Pixelio.de

Die Stadt Oldenburg erleichtert den Zugang zu Räumlichkeiten in Gebäuden der Stadt. Um dies zu ermöglichen ist eine Satzung erarbeitet worden, die den Zugang und die Nutzung regelt. Ziel ist es vor allem die Räumlichkeiten in Schulen und anderen städtischen Gebäuden leichter zugänglich zu machen.

Satzung ist Stärkung von Vereinsarbeit und Ehrenamt
„Wir machen damit ein Angebot, das in den Stadtteilen seit längerer Zeit gefordert wird. Gerade unsere Schulen bieten vielfältige Möglichkeiten, um dort kleinere Versammlungen und Sitzungen abzuhalten. Dies wollen wir in Zukunft leichter möglich machen und damit die ehrenamtliche Vereins- und Stadtteilarbeit stärken“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Die Satzung regelt im Wesentlichen die Vergabe und Nutzung der Räumlichkeiten. Vorwiegend sollen die im Eigentum der Stadt Oldenburg stehenden Räumlichkeiten für kulturelle, soziale, gemeinnützige, sportliche und bildungspolitische Zwecke zur Verfügung gestellt werden.

Über 70 nutzbare Angebote gelistet
Die nutzbaren Räumlichkeiten der Stadt Oldenburg sind im Zusammenhang mit der Satzung aufgelistet worden. Insgesamt handelt es sich um über 70 Angebote in Schulen, Kindertagesstätten, Freizeitstätten oder Kultureinrichtungen. Vereinfacht wird der Zugang besonders in Räumen, die auch bauordnungsrechtlich bereits als Veranstaltungsort (Multifunktionsräume) geprüft worden sind. Dies gilt für die Grundschule Etzhorn, die Grundschule Kreyenbrück und die Mensa der Oberschule Ofenerdiek. „Wir können mit diesem Angebot dazu beitragen, den Verlust von Stadtteilkneipen und Vereinslokalen aufzufangen und gerade die ehrenamtliche Arbeit in den Stadtteilen zu stärken“, betont Krogmann.

Die Satzung » wird am Montag, 27. März 2017, im Ausschuss für Allgemeine Angelegenheiten vorgestellt. Der Rat soll dann möglichst vor der Sommerpause darüber entscheiden.