Tag des offenen Denkmals - Stadt Oldenburg
Tag des offenen Denkmals

Festveranstaltung zum Tag des offenen Denkmals am 10. September

Foto: Stadt Oldenburg
Von links: Gabriele Nießen, Stadtbaurätin von Oldenburg, Dr. Ursula Schirmer Pressesprecherin sowie Leiterin Abteilung Bewusstseinsbildung, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Klaus Büscher, Leiter des Amtes für Bauordnung. Foto: Stadt Oldenburg

Oldenburg im Zeichen des Denkmalschutzes: Unsere Stadt wird im September den bundesweiten Tag des offenen Denkmals ausrichten. Die Vorbereitungen für den Festakt laufen derzeit, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und die Stadt Oldenburg arbeiten dabei eng zusammen. Das Motto des Tages lautet „Macht und Pracht“. „Wir freuen uns sehr, mit der bundesweiten Eröffnung in Oldenburg zu Gast zu sein. Die Stadt zeichnet sich durch einen hohen Denkmalbestand aus, den sie bereits seit vielen Jahren der Öffentlichkeit überaus erfolgreich am Tag des offenen Denkmals präsentiert. Einige ihrer herausragenden Bauten können und konnten wir mit unseren Mitteln bei der Instandsetzung unterstützen“, so Dr. Ursula Schirmer, Pressesprecherin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Mehr als 2.500 Denkmale in Oldenburg
Oldenburg bietet sich als Ausrichterstadt dabei an, denn es gibt insgesamt mehr als 2.500 Denkmale in der Stadt. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat bislang die Instandsetzung von 13 dieser Denkmale mit rund einer halben Million Euro unterstützt.

 „Einige besonders bedeutende Denkmale, voraussichtlich rund 30 bis 40, werden wir am 10. September der Öffentlichkeit vorstellen können“, freut sich Oldenburgs Stadtbaurätin Gabriele Nießen. „Unsere historische Bausubstanz, wie zum Beispiel klassizistische Hundehütten, Prachtbauten oder historische Park- und Wallanlagen, ist ein wesentlicher Beitrag zur großen Anziehungskraft unserer Stadt. Die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne macht Oldenburg zu einem lebenswerten Wohn- und Arbeitsort und damit auch zu einer touristischen Attraktion,“ erläutert Nießen.

Zahlreiche Denkmale geöffnet
Unter den Denkmalen, die Tür und Tor öffnen werden, sind beispielsweise das Degode-Haus, der Gertrudenfriedhof mit Mausoleum, die Alte Post und das Alte Rathaus, ebenso wie die Standorte des Landesmuseums im Schloss, Augusteum und Prinzenpalais. Außerdem können das Huntekraftwerk, die Eisenbahnrollklappbrücke und voraussichtlich auch der Alte Landtag besichtigt werden, der bereits im letzten Jahr zum 100. Jubiläum zahlreiche Interessierte anlockte. Führungen wird es beispielsweise auch durch mittelalterliche Kellergewölbe geben. Das vollständige Programm veröffentlicht die Deutsche Stiftung Denkmalschutz im August im Internet unter www.tag-des-offenen-denkmals.de »

Sonderkonzert beim Musikfest Bremen
Ein besonderes Highlight gibt es außerdem am Abend: Im Rahmen des Musikfests Bremen findet im Oldenburgischen Staatstheater um 18.30 Uhr ein Sonderkonzert zum Tag des offenen Denkmals statt. In der Benefiz-Konzertreihe „Grundton D“ des Deutschlandfunk präsentieren der Countertenor Valer Sabadus und das Barockensemble Nuovo Aspetto Arien und Instrumentalwerke von Antonio Caldara, Johann Georg Reutter und Francesco Bartolomeo Conti.

Oldenburg folgt auf Augsburg
Im vergangenen Jahr war die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Augsburg mit der bundesweiten Eröffnung des Tags des offenen Denkmals zu Gast. Dieser findet seit 1993 statt und verzeichnet regelmäßig hohe Besucherzahlen. Bis zu vier Millionen Menschen werden regelmäßig am bundesweiten Tag des offenen Denkmals gezählt. Allein im letzten Jahr waren mehr als 8.000 Objekte für die Besucherinnen und Besucher geöffnet.

Über den Tag des offenen Denkmals

Der Tag des offenen Denkmals soll den Menschen die Bedeutung des kulturellen Erbes und der Denkmalpflege bewusst machen. Zu diesem Zweck rief der Europarat 1991 die „European Heritage Days“ aus. Deutschland beteiligt sich seit 1993 mit bundesweiten Aktionen und Führungen durch historische Stätten am Tag des offenen Denkmals. Seit 2003 sind alle Länder Europas dabei.

Der Tag des offenen Denkmals findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im September statt. Dann öffnen historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre Türen und Millionen von Architektur- und Geschichtsliebhabern schwärmen zu Streifzügen in die Vergangenheit aus. Ziel des Denkmaltages ist es, den Besuchern „Geschichte zum Anfassen“ zu bieten.

In fachkundigen Führungen berichten Denkmalpfleger an konkreten Beispielen über die Aufgaben und Tätigkeiten der Denkmalpflege. Archäologen, Restauratoren und Handwerker demonstrieren Arbeitsweisen und -techniken und lenken den Blick auf Details, die einem ungeschulten Auge verborgen bleiben.

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