Technologie und Forschung - Stadt Oldenburg
Technologie und Forschung

Oberbürgermeister Krogmann stellt zentrale Projekte der Wirtschaftsförderung vor

Foto: Stadt Oldenburg
Von links: Klaus Wegling, Amtsleiter der Wirtschaftsförderung, Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Wirtschaftsminister Olaf Lies und Ulf Prange MdL, SPD, bei der Übergabe des Förderbescheids/ACC-Gelände. Foto: Stadt Oldenburg

Ein Wachstum in vielen Bereichen kennzeichnet derzeit die positive Entwicklung der Stadt Oldenburg. Steigende Einwohnerzahlen, steigende Einnahmen durch die Gewerbesteuer, aber auch mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigte sind Belege für ein dynamisches Wachstum der Stadt. „Für diese überaus positive Entwicklung haben wir in den vergangenen Jahren einiges getan, nun wollen wir sie beibehalten und natürlich so gestalten, dass möglichst viele Menschen von diesen Erfolgen profitieren“, sagt Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

So hat sich Oldenburg als Wissenschaftsstandort exzellent entwickelt, deshalb liegt ein besonderes Augenmerk der Wirtschaftsförderung in diesem Jahr auf der Weiterentwicklung von Flächen zur Technologieansiedlung. Der Technologiepark Oldenburg (TPO) in Wechloy und das ehemalige ACC-Gelände in Kreyenbrück bieten hier hervorragende Möglichkeiten. An beiden Standorten zusammen stehen mehr als 10 Hektar Fläche zur Verfügung. Das zu entwickelnde Quartier „MediTech Oldenburg“ (MTO) auf dem ehemaligen ACC-Gelände in Kreyenbrück ermöglicht vor allem Ansiedlungen aus dem medizintechnischen Bereich. Auf dem gut 6 Hektar großen Gelände werden noch in diesem Jahr die dort stehenden alten Industriegebäude abgerissen. Mit der Ansiedlung erster neuer Betriebe rechnet die Stadt 2019. Wie wichtig die Ausweisung solcher Flächen ist, zeigt sich im Bewerbungsverfahren um ein Helmholtz-Institut für Oldenburg. Die vorhandenen Flächen im TPO waren ein wesentlicher Grund, um die Zusage für die Ansiedlung zu bekommen.

Auch bei den allgemeinen Gewerbeflächen gab und gibt es weiterhin eine erfreulich hohe Nachfrage. In den vergangenen 15 Jahren sind im Durchschnitt etwa 4 bis 5 Hektar Gewerbeflächen pro Jahr veräußert worden. Sorge macht sich Krogmann aber um die weitere Entwicklung, denn die noch verfügbaren Flächen gehen zur Neige. In diesem Jahr wird deshalb ein Gewerbeflächenentwicklungskonzept erarbeitet. Als genauso wichtig sieht Krogmann die geplante Straße zwischen dem Fliegerhost und Wechloy, mit der zwei wachsende Gebiete miteinander verbunden werden können.

Diese insgesamt sehr positiven wirtschaftlichen Signale werden auch in den kommenden Jahren für einen Anstieg der Einwohnerzahl sorgen. „Deshalb sind die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und die Bereitstellung entsprechender Flächen hierfür zentrale Aufgaben für uns“, betont Krogmann. Während Investoren momentan vor allem Wohnraum im mittleren und gehobenen Preissegment schaffen, fehlt weiterhin bezahlbarer Wohnraum. Die im Bündnis Wohnen in den vergangenen Jahren beschlossenen Maßnahmen sollen hier Verbesserungen bringen. Bund und Land sind hier aber ebenfalls gefordert, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu verbessern.

Ein weiteres Instrument der Wirtschaftsförderung ist die Fachkräfte-Initiative, in der zahlreiche Firmen aus Stadt und Region ihre Kompetenzen bündeln. „Nur wenn es uns gelingt, ausreichend gute Fachkräfte in die Region zu holen, werden wir den aktuellen Erfolg über die kommenden Jahre hinaus sichern können, deshalb werden wir die Anstrengungen noch vergrößern müssen“, betont Krogmann. Das 2. Fachkräfte-Forum hat am 30. März 2017 stattgefunden.