Hochdruckgebiet Oldenburgia - Stadt Oldenburg
Hochdruckgebiet Oldenburgia

Ein Hoch für Oldenburg!

Foto: Stadt Oldenburg
Vertreterinnen und Vertreter der Kreativen Runde überreichen Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler die Urkunde über die Wetterpatenschaft. Foto: Stadt Oldenburg

Ein besonderes Geschenk hat die Stadt Oldenburg am Montag, 10. Oktober 2016, erhalten: Die Kreative Runde Oldenburg hat Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler die Wetterpatenschaft für ein Hochdruckgebiet mit dem Namen „Oldenburgia“ in Form einer Urkunde überreicht. Nach den Jahren 2005, 2011, 2013 und 2015 ist dies bereits das fünfte Mal, dass die Kreative Runde ein Hochdruckgebiet mit dem Namen Oldenburgia für die Stadt erworben hat. Und auch unter den Wetterpatenschaften hat dies inzwischen Tradition, denn in keinem anderen Fall wurde ein Hoch wiederholt von einer Institution oder einer Person gekauft.

Hochdruckgebiet soll Oldenburg bekannter machen
Laut Axel König von der Kreativen Runde ist das Ziel der Aktion, dass Oldenburgia die Stadt Oldenburg überregional bekannt machen soll. Gut geklappt hat das bereits gleich zu Beginn, denn im Spätsommer 2005 gab es zum ersten Mal ein Hochdruckgebiet mit dem Namen „Oldenburgia“, das in besonders guter Erinnerung blieb. Das extrem stabile Hochdruckgebiet brachte vier Wochen lang schönstes Sommerwetter von Spanien bis Moskau. Und Oldenburg war in aller Munde und selbst die überregionale Presse berichtete über Hoch Oldenburgia.

Oldenburg: Die erste Stadt nach der ein Hochdruckgebiet benannt wurde
Damit das Hoch überhaupt auf den Namen „Oldenburgia“ getauft werden konnte, war die Anerkennung von „Oldenburgia“ als eingetragener Vorname Voraussetzung. Ein Kreis von engagierten Privatleuten hatte hierfür eigens ein Gutachten beim Institut für Deutsche Sprache in Wiesbaden in Auftrag gegeben. Oldenburgia wurde als Vorname akzeptiert und das Institut für Meteorologie stimmte zu. Somit war Oldenburg die erste Stadt, nach der ein Hochdruckgebiet der deutschen Wetterkarte benannt wurde. Übrigens gibt es bisher keine Nachahmer aus anderen deutschen Städten.

Weitere Informationen
Weitere Informationen über die Wetterpatenschaft gibt es auf den Seiten des Instituts für Meteorologie der Freien Universität Berlin »