Fußgängerzone - Stadt Oldenburg
Fußgängerzone

„Summer of Love“: Veranstaltungswoche im August

Foto: Stadt Oldenburg
Friedrich-August Fisbek (1. Vorsitzender des City Management Oldenburg), Silke Fennemann (Geschäftsführerin Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH) und Oberbürgermeister Jürgen Krogmann mit dem Veranstaltungsplakat. Foto: Stadt Oldenburg

Die Stadt Oldenburg, die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH und das City-Management Oldenburg nehmen den 50. Geburtstag der Fußgängerzone zum Anlass, vom 1. bis zum 6. August 2017 eine Veranstaltungswoche unter dem Motto „Summer of Love“ zu organisieren.

„Den runden Geburtstag feiern, die Vergangenheit in Erinnerung rufen und den Innenstadtbesuch zum Erlebnis machen, darum geht es beim „Summer of Love“. Das Spektrum reicht von Ausstellungen im Stadtmuseum, in Schaufenstern und auf dem Wochenmarkt über Aktionen für Kinder, Musik, Theater und Partys für die Erwachsenen bis hin zu Aktivitäten von Straßengemeinschaften in der Innenstadt,“ berichtet Silke Fennemann, Geschäftsführerin der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH.

Geschichte: 50 Jahre Oldenburger Fußgängerzone

Foto: Günter Nordhausen
Eröffnung der Oldenburger Fußgängerzone. Foto: Günter Nordhausen

Vor 50 Jahren, am 1. August 1967, erlebte die autofreie Oldenburger Fußgängerzone ihre Geburtsstunde. Mittlerweile ist sie das Herzstück der Stadt und hat sich zu einem Einkaufsparadies mit hoher Aufenthaltsqualität entwickelt, das viele Millionen Besucher jährlich zum Shoppen nach Oldenburg zieht. Doch das war nicht immer so: Die 60er Jahre waren auch in Oldenburg geprägt von zunehmendem Verkehr. Gerade war der individuelle Personenverkehr so wichtig geworden – mit dem eigenen Auto genau vor dem Laden zu halten gehörte zum Freiheitsgefühl der Menschen. Auch Busse fuhren durch die dank der in den Nachkriegsjahren stark gestiegenen Einwohnerzahl belebten und eng gewordenen Straßen.

Zunächst Widerstand gegen Fußgängerbereich
So konnte es nicht weitergehen, fanden die verantwortlichen Stadtplaner. Am 1. August 1967 wurden 13 Hektar der Innenstadt für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Damals ein Experiment, das auf Widerstand stieß, doch in den vergangenen 50 Jahren hat Oldenburg es geschafft, einen großen zusammenhängenden Fußgängerbereich in einem historisch gewachsenen Stadtkern modernen Anfordernissen anzupassen – und sie damit bis heute zu einer der beliebtesten Einkaufsstädte im Nordwesten zu machen.

Foto: Stadtmuseum Oldenburg
Die heutige Fußgängerzone vor der Sperrung für den Verkehr. Foto: Stadtmuseum Oldenburg

Ohne Autos intensiver erlebbar
„Ohne Autos ist die Innenstadt vielseitiger nutzbar und intensiver erlebbar geworden. Dadurch wurde sie zu dem Markenzeichen, das wir heute so sehr schätzen – und von dem wir vielfach profitieren. Oldenburgs historisches Zentrum mit seiner Fußgängerzone gilt es auch weiterhin attraktiv zu gestalten. Die Herausforderungen der Zukunft haben wir bereits im Blick mit unserem Arbeitskreis zur Innenstadtstrategie,“ sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Oldenbug ist und bleibt anziehend
Auch Friedrich-August Fisbeck, 1. Vorsitzender des City-Management Oldenburg freut sich über die besondere Anziehungskraft der Fußgängerzone und erklärt: „Oldenburgs Innenstadt ist attraktiv, besonders durch die gewachsene Mischung und die vielen inhabergeführten Handelsunternehmen, die hier mit Einsatz und Innovationsfreude ihre Geschäfte – teils über Generationen – betreiben und die Stadt damit voranbringen. Hinzu kommen viele starke Marken und neue Konzepte, teils aus dem Ausland, die es nach Oldenburg zieht: Immer mehr erkennen den Wert und die Stärke dieser „Einkaufsmetropole“. Oldenburg ist und bleibt anziehend. Daran wirken wir als CMO seit vielen Jahren mit, haben es uns zur Aufgabe gemacht, nicht stehen zu bleiben, sondern immer wieder neu zu überlegen, wie eine Innenstadt in der Gegenwart attraktiv bleiben kann. Umso mehr freut es uns, dass es gelungen ist, die Veranstaltungen zum Jubiläum gemeinsam zu planen und im August dann mit Leben zu füllen.“