Sagen rund um Oldenburg - Stadt Oldenburg
Sagen rund um Oldenburg

Streifzug durch die Oldenburger Sagenwelt

Bild: Hermann Hamelmann, Quelle: Stadtmuseum
Graf Egilmar I. von Oldenburg mit seiner Gemahlin Richenza, fiktives Kupferstich-Portrait aus der Hamelmann-Chronik, 1599. Quelle: Stadtmuseum

Zahlreiche Sagen ranken um das alte Oldenburger Land. Sie erzählen von Göttern und Dämonen, von Fürsten und Grafen ebenso wie vom einfachen Volk. Über Jahrhunderte wurden die Geschichten mündlich überliefert. Mit der Erfindung der Buchdruckerkunst wuchs in den deutschen Landen im 16. Jahrhundert auch das Bewußtsein für die Bedeutung regionaler Literatur. Überlieferte Erzählungen wurden in Sammelwerken zu Papier gebracht. Erste Drucke Oldenburger Sagen finden sich in der Oldenburgischen Chronik aus dem Jahre 1599 von H. Hamelmann.

Die wohl umfangreichste Sagensammlung des Landes zwischen Weser und Nordsee erschien 1969 im Oldenburger Heinz-Holzberg-Verlag. („Oldenburgische Sagen – ausgewählt und neu erzählt von Hermann Lübbing“, 320 Seiten.) Auf den Spuren Hamelmanns sowie anderer Chronisten, aber auch auf Grundlage mündlicher Überlieferungen bis in unser Jahrhundert hinein, erzählt Autor Hermann Lübbing über 250 oldenburgische Sagen, die einen Einblick in die landschaftliche, geschichtliche und gesellschaftliche Vielfalt des Oldenburger Landes geben.

Der folgende kleine Streifzug durch die Sagenwelt greift die bekanntesten Oldenburger Sagen auf.