Menschliche Spuren aus der Steinzeit
Noch frühere Spuren menschlicher Aktivitäten wurden im Westen der Stadt, in Bloherfelde gefunden: Das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege entdeckte rund 40 Feuerstellen (kleine Gruben mit Holzkohle), in denen sich auch einige Feuersteinartefakte fanden. Die Funde stammen aus der mittleren Steinzeit - zwischen 8500 und 4000 vor Christus.
Die Bezirksarchäologin geht davon aus, dass es sich um so genannte „Herdgruben“ oder „Kochgruben“ von steinzeitlichen Jägern und Sammlern handelt: Die eingetieften Feuerstellen seien vermutlich zum Räuchern oder Rösten von Nahrung genutzt worden. Vermutet wird, dass die Stelle über einen längeren Zeitraum, vielleicht über Jahrhunderte immer wieder aufgesucht wurde.
Die Stadtrechte bekam Oldenburg jedoch erst im Jahr 1345 verliehen.
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