Grundschulen - Stadt Oldenburg
Grundschulen

Grundschulen: Basis für die Schullaufbahn

Schriftzug Mein erster Schultag auf einer Tafel. Foto: Freia Willesm-Thein, pixelio.de
Foto: Freia Willesm-Thein, pixelio.de

In der Stadt Oldenburg gibt es 28 städtische Grundschulen (davon sind drei katholisch) und zwei freie Schulen (Freie Waldorfschule und Grundschule FREIraum).

Die Grundschule, auch Primarbereich genannt, ist als erste Schulstufe entscheidend für die weitere Lernentwicklung Ihres Kindes. In diesen Jahren wird die Basis für die weitere Schullaufbahn gelegt. Die Schülerinnen und Schüler lernen grundlegende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Neben dem Erlernen von Lesen, Schreiben und dem Erwerb mathematischer Grundfertigkeiten erhalten die Kinder einen ersten Zugang zu gesellschafts- und naturwissenschaftlichen Lernfeldern. Darüber hinaus erwirbt Ihr Kind Grundkenntnisse im Bereich der Lernmethoden. Eine weitere wichtige Rolle spielt das Soziale Lernen, das heißt Lernen mit und von anderen Kindern.

Ab wann ist mein Kind schulpflichtig?
Mit dem Beginn eines Schuljahres werden die Kinder schulpflichtig, die das sechste Lebensjahr vollendet haben oder es bis zum folgenden 30. September vollenden werden. Das sechste Lebensjahr wird am Tag vor dem sechsten Geburtstag vollendet. So kommt es, dass Kinder, die am 1. Oktober sieben Jahre alt werden, in diese Berechnung hinein fallen. Die Eltern dieser Kinder erhalten etwa 15 Monate vor der Einschulung ein Schreiben von der zuständigen Grundschule, in dem sie gebeten werden, ihr Kind anzumelden.

Welche Schule liegt in meinem Bezirk?
In Niedersachsen sind im Primarbereich Schulbezirke festzulegen. Zuständige Schule ist in der Regel die dem Wohnsitz am nächsten gelegene Schule. Hier finden Sie eine Übersicht über die Schulbezirke » (PDF)

Was passiert bei der Anmeldung?
Bei der Schulanmeldung werden auch die Sprachkenntnisse des Kindes festgestellt, daher ist es erforderlich, dass das Kind dabei ist. Die Anmeldung zur Schule und auch die Teilnahme der Feststellung des Sprachstandes sowie an der späteren Schuleingangsuntersuchung unterliegen bereits der Schulpflicht.

Wie funktioniert die vorzeitige Einschulung?
Jedes von den Eltern für schulfähig gehaltene Kind unter sechs Jahren kann auf Antrag vorzeitig eingeschult werden, wenn das Kind die für den Schulbesuch erforderliche körperliche und geistige Schulfähigkeit besitzt. Der Antrag muss bei der zuständigen Grundschule gestellt werden. Die Anmeldung ist bis Mai des Jahres der Einschulung möglich. Über die Aufnahme entscheidet die Schulleitung auf der Grundlage der schulärztlichen Untersuchung.

Wo finde ich katholische Grundschulen?
Neben dem Besuch der zuständigen Grundschule allgemeinen Bekenntnisses besteht auch die Möglichkeit, das Kind an der zuständigen Grundschule katholischen Bekenntnisses anzumelden. Die jeweilige Schule informiert in diesem Fall die zuständige Grundschule. Eine Übersicht über die zuständige Katholische Grundschule finden Sie ebenfalls in der Liste der Schulbezirke » (PDF).

Am Ende des 4. Schuljahres erhalten die Kinder eine Empfehlung für den Besuch einer geeigneten weiterführenden Schule.

Wie lange werden die Kinder unterrichtet?
Mit Ausnahme dreier Ganztagsschulen sind alle Oldenburger Grundschulen Verlässliche Grundschulen. Das bedeutet, dass die Kinder je nach Schulbeginn bis etwa 13 Uhr in der Schule unterrichtet beziehungsweise betreut werden. Es ist geplant, schrittweise weitere Grundschulen in offene Ganztagsschulen umzuwandeln.

Wo finde ich Betreuungsmöglichkeiten?

Wenn über die Unterrichtszeit, welche die Grundschule derzeit anbietet, hinaus eine Betreuung für das Kind benötigt wird, kann das Kind im Januar vor der Einschulung in der entsprechenden Horteinrichtung oder der Ganztagsschule angemeldet werden.

Eine Übersicht finden Sie im Wegweiser Kindertagesbetreuung »

Wo erhalte ich weitere Informationen?
Weitere Informationen zu den Grundschulen der Stadt Oldenburg erhalten Sie im Fachdienst Schule und Bildung unter der Telefon-Nummer 235-2534.