Grünanlage bietet Erholung und Spielspaß

Osternburg hat einen neuen Stadtteilpark: Im Herbst 2009 wurde die Grünanlage „Osternburger Utkiek“ auf der ehemaligen Deponie Eidechsenstraße offiziell eröffnet. Der Park erstreckt sich über eine Fläche von rund 48 Hektar und bietet insbesondere vom fast 30 Meter hohen Punkt des nördlichen Hügels einen einzigartigen Blick auf die Stadt.

Das Konzept: Stadtteilpark mit Ausblick

Die Gestaltung des Parks nimmt die vorhandene Geländemodellierung mit drei Hügeln auf. Sie ordnet jedem Hügel ein Thema zu, mit jeweils einem gestalteten Platz auf der Kuppe. Die Plätze sind von Blütensträuchern umgeben, als Ruhepunkt dienen berankte Pergolen mit Sitzmöglichkeiten. Zwei große Spielelemente – eine Partnerschaukel und ein Kletterelement – sind für Kinder und jung gebliebene Erwachsene gedacht.
Öffnungen an allen Seiten des Parks schaffen gute Zugangsmöglichkeiten. 

Ein s-förmig verlaufendes Wegesystem verbindet die Zugänge über die jeweiligen Kuppen. Umlaufende Wege mit sanften Steigungen ergänzen die Spazierrouten und schaffen ein weit verzweigtes Netz mit vielfältigen Blickbeziehungen im neuen Park.
Der bereits vorhandene Waldgürtel um den Park herum legt sich als grüner Rahmen um den „Osternburger Utkiek“.

Ideen für die Zukunft

Der Park bietet Aussichtsplätze, Wege, Bänke, Pergolen, Spielangebote sowie unterschiedliche Bepflanzung im Bereich der Plätze. Aber auch für die Zukunft gibt es Ideen: So zum Beispiel einen Sport- und Freizeitbereich. Dieser kann aus planerischen und finanziellen Gründen allerdings frühestens 2014 erfolgen. Außerdem ist für den höchsten Punkt im Park eine Aussichtsmöglichkeit geplant. Ob die vom Künstler Wilhelm Holderied vorgeschlagene zwölf Meter hohe begehbare Skulptur „Arche” umgesetzt werden kann, hängt maßgeblich von seiner Finanzierbarkeit durch Sponsoren ab.

Wettbewerb lieferte Vorschläge für Parkgestaltung

Die Gestaltung des Stadtteilparks basiert auf einem Entwurf des Landschaftsarchitekturbüros ASP Schreckenberg (Bremen). Die Landschaftsarchitekten gingen im Jahr 2003 als Sieger eines Wettbewerbs hervor, in dem Vorschläge für die Nutzung und Gestaltung des ehemaligen Deponieareals entwickelt wurden. Von entscheidender Bedeutung war dabei, dass die eingereichten Konzepte die Rahmenbedingungen aus abfallrechtlicher und sicherheitstechnischer Sicht eingehalten: So dürfen auf der Deponie zum Beispiel keine Bäume gepflanzt werden, da sie mit ihrem tiefen Wurzelwerk die Abdichtungsfolie des Deponiekörpers zerstören würden.

  • Ausführliche Informationen zum Osternburger Utkiek finden Sie auch in diesem Flyer » (PDF 3,5 MB)