23.10.2015

Notwendige Baumfällungen an der Ofener Straße

Oldenburg. Am Sonntag, 25. Oktober, müssen in der Zeit zwischen 6.30 Uhr und 12 Uhr neun Linden an der Ofener Straße gefällt werden. Die Notwendigkeit der Fällung wurde im Ausschuss für Stadtgrün, Umwelt und Klima am 8. Oktober ausführlich erläutert. Schäden durch starken Windbruch und ein hoher Totholzanteil in den Kronen durch Trockenheit in den vergangenen Jahren haben den vitalen Zustand der neun Linden erheblich und nachhaltig vermindert. Eine Sanierung der Bäume ist daher nicht möglich.

An die Stelle der Fällungen sowie an weiteren fünf Lücken im Baumbestand durch vergangene Fällungen werden insgesamt 14 neue Linden gepflanzt. Die neuen Bäume  werden eine Höhe von fünf bis sieben Metern und eine Kronenbreite von zwei bis drei Metern aufweisen. Die Nachpflanzungen sollen abhängig vom Wetter zeitnah durchgeführt werden. Eine wichtige Voraussetzung ist dabei die optimale Bodenvorbereitung, damit die zukünftige Vitalität der Bäume an diesem Extremstandort im städtischen Bereich gesichert ist und die Stadtbäume gegen mögliche Krankheiten gewappnet sind.

Mit dieser Maßnahme folgt die Stadtverwaltung einer Zielsetzung des Stadtentwicklungsprogramms step 2025 zum Erhalt des klassizistischen Erbes Oldenburgs: Nicht nur die Gebäude stehen hier im Mittelpunkt, auch die sie umgebenen Garten- und Parkanlagen gehören zum Ensemble. Oldenburg pflegt dieses Ansehen und entwickelt es beispielsweise im Rahmen des Denkmalschutzes:  So ist der Bereich Ofener Straße, Haaren, Haarenufer mit den rahmenden Gebäuden als Gruppendenkmal anerkannt. Nicht nur die Innenstadt mit den Wallanlagen ist Aushängeschild des historischen Erbes der Stadt, sondern auch die zu ihr hinführende „Chaussee“ Ofener Straße – Anfang des 19. Jahrhunderts noch Haaren-Chaussee genannt. Ein erster Schritt zur bewussten Erneuerung in diesem Bereich war bereits das Anlegen des Rosenschmuckbeetes auf dem Friedensplatz im Herbst 2014.