26.10.2015

Praxishandbuch zur Inklusion an Schulen: 2. Auflage erscheint

Oldenburg. Oldenburg macht sich auf den Weg zur Inklusiven Stadt. Eine besondere Rolle in diesem Prozess spielt der Schulbereich, da hier gesetzliche Vorgaben einen klaren Zeitrahmen vorgeben. Um den Weg inhaltlich zu begleiten, wurde durch das Amt für Jugend, Familie und Schule in Kooperation mit Dr. Holger Lindemann von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg die Arbeitsgemeinschaft (AG) „Inklusion an Oldenburger Schulen“ ins Leben gerufen. In der AG beteiligen sich aktuell über 80 Mitglieder unter anderem aus Schulen, dem Stadtelternrat, dem Stadtschülerrat, Selbsthilfegruppen, dem Behindertenbeirat, freien Trägern, Politik und Stadtverwaltung.

Neben der Gestaltung wichtiger Rahmenbedingungen wie zum Beispiel der räumlichen Ausstattung der Schulen, der Regelung des Einschulungsverfahrens oder Richtlinien für den Einsatz von Schulbegleitung bedeutet die Inklusion vor allem auch eine praktische Herausforderung für die in und um die Schulen tätigen Personen. Drei Jahre nach Beginn der Umsetzung von Inklusion an Oldenburger Schulen erscheint nun die aktualisierte Ausgabe des „Praxishandbuchs zur Inklusion an Oldenburger Schulen“. Es wird von Dr. Lindemann unter Mitwirkung des Amtes für Jugend, Familie und Schule, der Arbeitsgruppe „Inklusion an Oldenburger Schulen“ und Studierenden der Universität Oldenburg herausgegeben.

Das Praxishandbuch stellt alle bisher durch die Arbeitsgemeinschaft erarbeiteten Informationen, Beschlüsse und Empfehlungen zur Inklusion an Schulen gebündelt zur Verfügung, um damit alle Beteiligten in ihrer Arbeit zu unterstützen. Ergänzt werden diese Informationen durch Beiträge von Studierenden des Master-Studiengangs Sonder- und Rehabilitationspädagogik, die im Rahmen eines Seminars zur Inklusion bereits für die erste Auflage des Handbuchs verfasst wurden.

Das Handbuch steht als kostenloser PDF-Download unter www.oldenburg.de/inklusion zur freien Verfügung.

v. l. n. r. Dr. Holger Lindemann (Carl von Ossietzky Universität), Jessica Lucht (Fachdienst Schule und Bildung), Dagmar Sachse (Sozialdezernentin).
Foto: Stadt Oldenburg