27.10.2015

Stadt fördert Unternehmensgründungen

Oldenburg. Unternehmensgründer können noch bis Freitag, 20. November, städtische Fördermittel bei der Wirtschaftsförderung beantragen. Konkret gibt es zum einen Zuschüsse für Beratungsleistungen von bis zu 550 Euro. Dieser Beratungskostenzuschuss ist ausschließlich für die Aufstellung eines Businessplanes vorgesehen und kommt in Betracht, wenn der Gründer diesen gemeinsam mit einem Steuer- oder Unternehmensberater erarbeitet. Rechtsberatungen oder rein steuerrechtliche Beratungen können nicht gefördert werden. Zum anderen können Gründer zusätzlich oder alternativ einen Investitionskostenzuschuss von bis zu 1.750 Euro beantragen. Diese Investitionsförderung kann noch vor der Unternehmensgründung beantragt werden. Für Jungunternehmen, die sich innerhalb des ersten Geschäftsjahres nach Eröffnung befinden, kommt der Zuschuss ebenso in Frage.

Wichtig für beide Antragsvarianten ist es, dass entsprechende Anträge eingereicht werden, bevor mit den Maßnahmen begonnen wird; Interessierte müssen die Anträge also bei der Stadt einreichen, bevor Beraterverträge oder Kaufverträge abgeschlossen werden. Die Antragsunterlagen sowie weitere Informationen zu dem städtischen Existenzgründungsprogramm erhalten Interessierte bei Gisela Huneke, Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, Telefon 0441 235-2872, oder per E-Mail an gisela.huneke@stadt-oldenburg.de.

Bisher wurde eine große Bandbreite von jungen Unternehmen und Gründungsvorhaben aus dem städtischen Existenzgründungsprogramm gefördert. Es handelt sich stets um sehr gut qualifizierte Vorhaben, die hervorragend zum Gründungsstandort Oldenburg passen. Nachhaltig aufgestellte junge Unternehmen aus dem Handwerk konnten ebenso gefördert werden wie klassischer Einzelhandel und High-Tech-Unternehmen aus der Universität. Oldenburger Jungunternehmen konnten sich über insgesamt 21.500 Euro an Fördermitteln freuen, die ausschließlich als Zuschüsse an die Unternehmen flossen und nicht zurückgezahlt werden müssen.