Öffentliches Grillen in Oldenburg: Wo ist es erlaubt?

An welchen öffentlichen Plätzen ist das Grillen in Oldenburg gestattet?
Die Stadt Oldenburg unterhält einen Grillplatz am Bornhorster See. Am Tweelbäker See gibt es einen Grillplatz auf der östlichen Seite, dieser wird allerdings nicht von der Stadt, sondern vom Bürgerverein Tweelbäke unterhalten.

Warum gibt es nicht mehr öffentliche Grillplätze?
Nach unseren Erfahrungen werden öffentliche Grillplätze teilweise nicht ordnungsgemäß genutzt. Es werden Lagerfeuer angelegt, Bäume und Sträucher beschädigt und als Brennmaterial benutzt sowie Abfälle liegen gelassen. Darüber hinaus kann das öffentliche Grillen durch das Feuer zu Gefährdungssituationen führen. Zudem liegen viele Grünanlagen in Landschaftsschutzgebieten, der besondere Schutzstatus erlaubt dort kein Grillen.

Welche Strafen drohen, wenn jemand zum Beispiel trotzdem auf der Dobbenwiese grillt?
Das Grillen auf der Dobbenwiese ist per Verordnung nicht explizit verboten, es wird aber auch nicht geduldet. Die Stadt Oldenburg als Eigentümerin möchte nicht, das dort gegrillt wird, da oftmals Müll einfach dort liegen bleibt und die Grasfläche nachhaltig zerstört wird. Sofern der Verursacher oder die Verursacherin bekannt ist, kann er oder sie belangt werden. Das aber ist sehr selten, da in der Regel die Verantwortlichen nur sehr schwer aufzufinden sind. Bußgelder bis zu 1.000 Euro sind durchaus möglich.

Was muss ich auf dem eigenen Balkon oder im eigenen Garten beachten?
Es gibt keine festgeschriebenen Regeln für das Grillen im Garten und auf dem Balkon. Jeder ist verpflichtet Rücksicht zu nehmen und so zu handeln, dass Dritte nicht belästigt werden. Jeder Fall ist aufgrund der Örtlichkeit individuell zu beurteilen.