Papieratlas 2020: Städtewettbewerb mit neuem Rekord

Oldenburg erhält Ehrung für vorbildliche Verwendung von Recyclingpapier

Die Stadt Oldenburg erhält eine Ehrung als „Mehrfachsieger“ für besonderes Engagement bei der Verwendung von Recyclingpapier. Die Stadt erbringt seit zwei Jahren Bestleistungen im Papieratlas-Städtewettbewerb der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR). Weitere „Mehrfachsieger“ sind die Städte Essen, Bonn, Freiburg, Siegen und Solingen. Erlangen ist die „Recyclingpapierfreundlichste Stadt“ und Cuxhaven der „Aufsteiger des Jahres“.

„Wir sehen uns durch diese Auszeichnung in unseren vielfältigen Anstrengungen bestätigt, den Ressourcenverbrauch bei der Stadt zu senken und uns insgesamt für ein nachhaltiges Wirtschaften einzusetzen“, freut sich Umweltdezernent Dr. Sven Uhrhan Anfang Oktober 2020. „Diese Auszeichnung bestätigt den gerade erhaltenen Titel einer Klimakommune“, so Uhrhan.

Über den Papieratlas

Der Papieratlas bildet seit 2008 den Papierverbrauch und den Anteil von Papier mit dem Blauen Engel in deutschen Städten ab. Partner des Wettbewerbs sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt, der Deutsche Städtetag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. In diesem Jahr erreichen die 99 teilnehmenden Groß- und Mittelstädte mit einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote von 91 Prozent eine neue Bestmarke.

Wichtiger Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz

Die Stadt Oldenburg leistet mit der Verwendung von Recyclingpapier einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz: Im Vergleich zu Frischfaserpapier spart die Herstellung mindestens 60 Prozent Wasser und Energie und verursacht deutlich weniger CO2-Emissionen. So konnte Oldenburg in den vergangenen zwei Jahren eine Einsparung von mehr als 6,6 Millionen Liter Wasser und über 1,3 Millionen Kilowattstunden Energie bewirken.

Diesjährige Auszeichnungen

Neben dem Städtewettbewerb findet der Papieratlas seit 2016 für Hochschulen und seit 2018 für Landkreise statt. Die diesjährigen Auszeichnungen gingen an die Universität Tübingen, die FernUniversität in Hagen und die Universität zu Köln sowie an den Kreis Paderborn und den Ilm-Kreis.