ServiceCenter der Stadt Oldenburg übernimmt alle zentralen Anrufe

Wardenburg verbessert Telefonservice mit Oldenburger Hilfe

Die Gemeinde Wardenburg verbessert die telefonische Erreichbarkeit der Verwaltung und optimiert ihren telefonischen Bürgerservice. Grundlage ist eine Kooperationsvereinbarung mit der Stadt Oldenburg zur Übernahme telefonischer Serviceleistungen. Nach erfolgreichem Testbetrieb übernimmt das ServiceCenter der Stadt Oldenburg von Montag bis Freitag zwischen 7 Uhr und 18 Uhr alle zentralen Anrufe der Gemeinde Wardenburg (04407 73-0).

Kooperationen der Stadt Oldenburg
Das ServiceCenter ist 2008 gegründet worden. Weitere Kooperationen unterhält die Stadt Oldenburg unter anderem mit der Stadt Wilhelmshaven, der Gemeinde Ganderkesee und dem Landkreis Friesland. Monatlich gehen bis zu 42.000 Anrufe ein. Über 75 Prozent der Anliegen werden durch die besonders geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Erstkontakt erledigt. Sie greifen dazu auf eine Wissensdatenbank von über 6.000 Datensätzen zurück. In allen anderen Fällen erfolgt der Rückruf bis zum Ende des nächsten Werktags. Über 80 Prozent der Anrufe werden in weniger als 20 Sekunden angenommen.

Behördennummer 115
Mit Unterzeichnung der Vereinbarung tritt Wardenburg auch dem bundesweiten Verbund der Behördennummer 115 bei und ist damit eine von über 450 Mitgliedskommunen. Die Wardenburgerinnen und Wardenburger erhalten ab 1. August auch über die Nummer 115 Auskünfte zu den Leistungen ihrer Kommunalverwaltung.  „Wir freuen uns, dass wir mit der Gemeinde Wardenburg einen weiteren Kooperationspartner gewinnen konnten“, sagt Volker Trautmann, Leiter des Amtes für Personal und Verwaltungsmanagement der Stadt Oldenburg.

Auch die Gemeinde Wardenburg ist davon überzeugt, mit dem Kooperationsvertrag eine gute Entscheidung getroffen zu haben. Personal, Personalrat und auch die politischen Gremien waren ausführlich in die Entscheidungsprozesse eingebunden, um eine große Akzeptanz herzustellen.
„Interkommunale Zusammenarbeit fördert Synergieeffekte und hilft, Personalressourcen zu schonen“, ist sich Bürgermeisterin Martina Noske sicher.