Fragen und Antworten

Wissenswertes rund um den Alltag mit dem Coronavirus

Coronaviren gehören zu einer Familie von Viren, die verschiedene Krankheiten verursachen können. Seit Ende 2019 haben sich die Coronaviren weltweit ausgebreitet. Seit März 2020 haben sich daher viele neue Regelungen für den Alltag ergeben, die entsprechend der aktuellen Lage angepasst werden. Hier gibt es einen Überblick über häufig gestellte Fragen zum Leben mit dem Coronavirus.

Warnstufe 3

Bis zum 2. Februar 2022 gilt in ganz Niedersachsen Warnstufe 3, die vom Land so genannte „Winterruhe“. Eine Übersicht über die Stufen können Sie auf der Internetseite des Landes Niedersachsen » nachlesen.

Beschlüsse von Land und Stadt

Aktuelle Verordnung und Allgemeinverfügungen

Warnstufe 3

Was verbirgt sich hinter der Winterruhe?

Bis zum 2. Februar 2022 gelten in Niedersachsen die (verschärften) Regelungen der Warnstufe 3.
Das bedeutet:

  • dass für Ungeimpfte strenge Kontaktbeschränkungen auf einen Haushalt plus zwei Personen gelten. Kinder unter 14 Jahre zählen nicht mit. Kindergeburtstage sind also weiter möglich.
  • dass seit Montag, 27. Dezember 2021, private Zusammenkünfte auf zehn Personen (geimpft und/oder genesen) beschränkt werden. Auch hier werden Kinder unter 14 Jahre nicht mitgezählt.
  • Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen sind generell in Warnstufe 3 sowohl drinnen als auch draußen nur noch zulässig, wenn alle Teilnehmenden geimpft oder genesen und zusätzlich getestet sind.
  • Tanzveranstaltungen sind generell in Warnstufe 3 und in Hotspots verboten, ebenso Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen und Messen.
  • Alle Clubs und Diskotheken müssen in dieser Zeit schließen. Auch dies gilt zukünftig generell in Warnstufe 3 und in Hotspots.

Warnstufe 3

Wo gilt eine Maskenpflicht?

FFP2-Maskenpflicht im Einzelhandel:
Kundinnen, Kunden und beschäftigte Personen eines Betriebs oder einer Einrichtung des Einzelhandels (ausgenommen Wochenmärkte) sind unabhängig von der Geltung einer Warnstufe verpflichtet, eine Atemschutzmaske mindestens des Schutzniveaus FFP2, KN 95 oder eines gleichwertigen Schutzniveaus zu tragen.

  • Ausnahme: Die beschäftigten Personen sind von der FFP2-Maskenpflicht befreit, wenn Maßnahmen getroffen werden, die den Verzicht auf das Tragen rechtfertigen, zum Beispiel die Verwendung geeigneter physischer Barrieren aus Glas oder Plexiglas.

Ab der Warnstufe 3 gilt die FFP2-Maskenpflicht:

  • in geschlossenen Räumen
    • Ausnahmen:
      • Gastronomie, wenn Sitzplatz eingenommen wurde
      • Sport (drinnen 2G-plus/draußen 2G)/Schwimmbad (2G-plus)
      • Musikunterricht, wenn zum Beispiel das Spielen eines Blasinstruments oder die Gesangsausbildung das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausschließt oder behindert
      • im Rahmen einer logopädischen Behandlung
      • bei der Wahrnehmung eines politischen Mandats sowie bei Kontakten im Wahlkampf oder bei der Wahlwerbung für Personen, die sich im Rahmen einer öffentlichen Wahl um ein politisches Mandat oder Amt bewerben
      • körpernahe Dienstleistungen, bei denen das Gesicht unbedeckt sein muss
  • in Shisha-Bars und ähnlichen Einrichtungen (sowohl in geschlossenen Räumen als auch unter freiem Himmel, auch am Sitzplatz; Maske darf nur zum Essen oder Trinken abgesetzt werden)
  • öffentlicher Personennahverkehr (Bus, Bahn, Flugzeug) und dazugehörige Wartebereiche (Haltestellen und so weiter)
  • Auto: Unterricht/Prüfung in einem Fahrzeug bei einer Fahrausbildung/Fahrlehrerausbildung
  • touristische Bus-,Schiffs- und Kutschfahrten, ausgenommen Personen der 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet)
  • Wochenmärkte
  • Zusammenkünfte/Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 15 Personen

Ausnahmen

  • Kinder
    • 0 bis 5 Jahre: keine Maske
    • 6 bis 14 Jahre: Alltagsmaske ausreichend (Achtung: Nach den Weihnachtsferien, also seit dem 10. Januar 2022, müssen auch Schülerinnen und Schüler unter 14 Jahren in der Schule mindestens eine medizinische Maske tragen.)
  • Bescheinigung über eine Befreiung von der Maskenpflicht

Corona-Impfungen

Wo kann ich mich in Oldenburg gegen Corona impfen lassen?

Termine für Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen gibt es in den von der Stadt eingerichteten Impfpunkten »

Corona-Schutzimpfungen für Privatpersonen erfolgen auch über die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte im Stadtgebiet und umzu. Gerne können Sie sich auf der Internetseite www.arztauskunft-niedersachsen.de » genauer informieren, welche Ärzte Corona-Impfungen durchführen.

Sie haben als Institution oder Einrichtung Fragen zu den mobilen Impfteams? Dann melden Sie sich gerne beim ServiceCenter unter 0441 235-4444 oder schicken Sie uns eine E-Mail an servicecenter(at)stadt-oldenburg.de

Warnstufe 3

Regeln für Veranstaltungen

Veranstaltungen bis 500 Personen

  • 2G-plus innen – optional 2G bei Reduzierung der Kapazität auf 70 Prozent
  • 2G außen | Kontaktdaten | FFP2-Maske auch beim Sitzen
  • Tanzen verboten

Großveranstaltungen über 500 Personen

  • verboten

Regeln in der Gastronomie

  • 2G-plus innen – optional 2G bei Reduzierung Kapazität auf 70 Prozent
  • 2G in Außengastronomie
  • Kontaktdaten | innen FFP2-Maske bis zum Sitzplatz

Regeln für den Bereich Sport

  • 2G-plus bei Sportanlagen in geschlossenen Räumen, generell in Duschen/Umkleiden – optional 2G bei Begrenzung auf zehn Quadratmeter pro Person | 2G im Außenbereich
  • FFP2-Maskenpflicht außer beim Sporttreiben/im Sitzen
  • Dokumentation Kontaktdaten in Hallenschwimmbädern und ähnlichem
  • 3G wenn Sportausübung unerlässlich für das Tierwohl ist

2G-plus-Regelung (geimpft oder genesen und negativ getestet)

  • 2G-plus bedeutet: Geimpfte und Genesene müssen zusätzlich einen negativen Test vorweisen (Test nicht notwendig, wenn bereits eine Auffrischungsimpfung erfolgt ist oder bei Menschen mit einer Durchbruchsinfektion nach vollständiger Erst- und Zweitimpfung). Der Zutritt ist Personen, die weder genesen noch geimpft sind, nicht möglich
  • Die 2G-plus-Regelung ist in Warnstufe 2 in vielen Bereichen vorgeschrieben.

Wo gilt die 2G-plus-Regelung

  • 2G-plus ist verpflichtend für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (Test nicht notwendig, wenn bereits eine Auffrischungsimpfung erfolgt ist oder eine Durchbruchsinfektion nach vollständiger Erst- und Zweitimpfung erfolgt ist. Außerdem Ausnahme in Warnstufe 2, wenn nur 70 Prozent der Kapazitäten genutzt werden; dann gilt 2G statt 2G-plus)
  • Sport (Ausnahme Hallensport: bei einer Begrenzung auf zehn Quadratmeter pro sporttreibende Person kann auf Tests verzichtet werden) und Beherbergungsstätten in Innenräumen
  • Gastronomie in Innenräumen (Ausnahme in Warnstufe 2, wenn nur 70 Prozent der Kapazitäten genutzt werden; dann gilt 2G statt 2G-plus)
  • Diskotheken, Clubs, Shisha-Bars und ähnliche Einrichtungen
  • Freizeitparks, Theater, Kino, Museen und ähnliche Kultureinrichtungen
  • Für körpernahe Dienstleistungen

Ausnahmen von der 2G-plus-Regelung:

  • Test nicht notwendig, wenn bereits eine Auffrischungsimpfung erfolgt ist
  • Test nicht notwendig bei Menschen mit einer Durchbruchsinfektion nach vollständiger Erst- und Zweitimpfung
  • Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre
  • Veranstaltungen unter freiem Himmel
  • Personen mit einem ärztlichen Attest, das besagt, dass eine Impfung nicht möglich ist (zum Beispiel Schwangere, Teilnehmende an einer Studie), können mit einem maximal 24 Stunden alten Schnelltest ein Geschäft, eine Veranstaltung et cetera betreten.
  • Das Personal fällt unter einen besonderen Arbeitsschutz, so dass diese nicht pauschal durch die 2G-Regelung von ihrer Arbeit ausgeschlossen werden dürfen. Nicht geimpftes oder genesenes Personal kann weiterhin seiner Tätigkeit nachgehen unter folgenden Voraussetzungen:
    • täglicher Schnelltest (maximal 24 Stunden alt)
    • medizinische Maske (FFP2/KN95), wenn der Abstand zu anderen nicht eingehalten werden kann
  • Gastronomie in Außenbereichen: hier gilt 2G
  • Hallensport: bei einer Begrenzung auf 10 Quadratmeter pro sporttreibende Person kann ebenfalls auf Tests verzichtet werden. Auch dort bliebe es dann bei 2G.

Regelungen zur Quarantäne

Eine Quarantäne wird vom Gesundheitsamt angeordnet.

Hier finden Sie die aktuellen Regelungen zur Verkürzung und Beendigung der Quarantäne »

Datenerhebung – Dokumentationspflicht

Wo müssen Kontaktdaten erhoben werden

  • Beherbergungsbetriebe (Hotels, Camping, Ferienhäuser et cetera)

  • Diskothek, Club oder ähnliche Einrichtung

  • Fahrschule, Fahrlehrerausbildungsstätte, Flugschule

  • Gastronomiebetriebe

  • Kinder- und Jugendhilfe

  • körpernahe Dienstleister

  • Krankenhäuser, Vorsorgeeinrichtungen oder Rehabilitationseinrichtungen

  • Saunen, Schwimmhallen und Thermen

  • Shisha-Bars

  • Spielbank, Spielhalle oder Wettannahmestelle

  • touristische Busreisen

  • Testzentren

  • Veranstaltung, Zusammenkünfte (öffentlich)
    • in geschlossenen Räumen ab 26 Teilnehmenden
    • überall ab 1.000 Teilnehmende

  • Volkshochschule oder sonstige öffentliche oder private Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich

Benötigte Kontaktdaten

  • Familienname

  • Vorname

  • die vollständige Anschrift und

  • eine Telefonnummer der jeweiligen Person sowie

  • das Erhebungsdatum und die Erhebungsuhrzeit

  • bei dienstlichen Tätigkeiten genügen die dienstlichen Kontaktdaten

Hinweise zur Datenerhebung

  • Die Kontaktdaten sind für die Dauer von drei Wochen aufzubewahren, damit eine etwaige Infektionskette nachvollzogen werden kann.

  • Ohne Datenaufnahme darf ein Zutritt nicht gewährt werden.

  • Bei begründeten Zweifeln an den Angaben sind diese zu überprüfen, zum Beispiel durch Vorlage eines Personalausweises.

  • Die Dokumentation ist dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen vorzulegen.

  • Es ist zu gewährleisten, dass unbefugte Dritte von den erhobenen Kontaktdaten keine Kenntnis erlangen.

  • Nach spätestens einem Monat sind die Kontaktdaten zu löschen.

  • Die Kontaktdatenerhebung soll elektronisch erfolgen und kann im Einzelfall in Papierform erfolgen, wenn eine elektronische Kontaktdatenerhebung nicht möglich ist.

Was gilt für Schulen und Kitas?

Hier lesen Sie mehr über Corona und die Kita- und Schulsituation »

Mehr dazu finden Sie auf der Website des Kultusministeriums »

Welche Regeln gelten für Hochzeiten?

Für Trauungen im Standesamt gelten aktuell und bis auf weiteres folgende Regelungen:

  • Das Brautpaar kann sich von maximal 8 Personen begleiten lassen.
  • Alle Personen im Trauzimmer müssen
    • als Genesene gelten
    • oder vollständig geimpft sein und auch die 14-tägige Wartezeit nach der zweiten Impfung erfüllen
    • oder einen negativen Corona-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) von einem Testzentrum vorlegen.
  • Bitte informieren Sie Ihre Gäste, dass diese die entsprechenden Nachweise am Trautag mitbringen und auch ein gültiges Ausweisdokument vorlegen müssen. Wir werden das beim Einlass in das Standesamt überprüfen.
  • Personen, die den Nachweis nicht (vollständig) erbringen können, werden von der Teilnahme ausgeschlossen.
  • Zu Ihren Gästen zählen alle Personen, die Sie begleiten, so zum Beispiel auch Ihre Trauzeugen, Kinder über zwei Jahre (auch gemeinsame Kinder), eine Fotografin/ein Fotograf, eine Dolmetscherin/ein Dolmetscher und so weiter.
  • Alle Personen müssen mit Vorname, Nachname, Adresse und Telefonnummer auf einer Liste aufgeführt werden. Diese Liste ist spätestens eine Woche vor dem Trautermin per E-Mail an standesamt(at)stadt-oldenburg.de zu senden.
  • Es ist eine Mund-Nasen-Bedeckung (FFP2- oder OP-Maske) zu tragen.
  • Vor dem Standesamt sind die Regelungen der jeweils aktuellen Niedersächsischen Corona-Verordnung zu beachten.
  • Für die Teilnehmerzahl der Trauorte Schloss, Schlossgarten und Alter Landtag gelten die oben genannten Regelungen mit folgenden Personenzahlen (insgesamt, inklusive Brautpaar):
    • Schloss: 10 Personen
    • Teepavillon: 10 Personen
    • Hofgärtnerhaus: 10 Personen
    • Alter Landtag: 10 Personen
  • Die Prüfung der 3G-Regel nimmt Zeit in Anspruch. Wir bitten Sie daher darum, dass Sie sich 20 Minuten vor Ihrem Trautermin vor dem Eingang des Standesamtes (beziehungsweise an den anderen Trauorten, wenn Sie dort heiraten) vollständig mit Ihrer Gesellschaft einfinden. Es ist nicht möglich, auf Nachzügler zu warten.

Hinweis: Änderungen der Rahmenbedingungen sind jederzeit auch kurzfristig möglich.

Welche Regelungen gelten für Reiserückkehrende und Einreisende?

Was muss ich beachten, wenn

  • ich aus dem Ausland wieder nach Oldenburg zurückkomme
  • oder wenn mich jemand aus dem Ausland besuchen will?

Hier finden Sie nähere Informationen für Reiserückkehrende und Einreisende »

Fragen zur Erkrankung an dem Coronavirus

Wie macht sich eine Infektion mit dem Coronavirus bemerkbar?

Coronaviren lösen Atemwegserkrankungen aus, sie verursachen milde Erkältungszeichen mit trockenem Husten und Fieber. Bei einigen Menschen kann eine Erkrankung am Coronavirus aber auch einen schweren Verlauf haben, sodass es zu Atemproblemen und einer Lungenentzündung kommen kann. Besonders anfällig sind Patientinnen und Patienten mit einer schweren Grunderkrankung. Die Grippe hat ganz ähnliche Symptome.

Wann besteht der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus?

Ein begründeter Verdacht liegt vor,

  • wenn bei einem Menschen eine akute Atemwegsinfektion klinisch oder radiologisch (durch Röntgen) belegt ist und die Patientin oder der Patient Kontakt zu einem bereits infizierten Menschen hatte oder sich in naher Vergangenheit in einem vom Robert Koch-Institut (RKI) deklarierten Risikogebiet aufgehalten hat.
  • Oder wenn akute Symptome für eine Atemwegserkrankung vorliegen und die Patientin beziehungsweise der Patient bis 14 Tage vor der Erkrankung Kontakt mit einem bestätigten Coronavirus-Patienten hatte. 

Was passiert, wenn ein begründeter Verdacht besteht?

Wer den Verdacht hat, am Coronavirus erkrankt zu sein, sollte unbedingt seine Hausärztin oder seinen Hausarzt telefonisch informieren und auf keinen Fall unangekündigt persönlich in die Praxis fahren. Alternativ kann auch die Telefonnummer 116117 (Ärztlicher Bereitschaftsdienst) gewählt werden. Die Hausarztpraxis führt die erforderliche Diagnostik und Therapie durch und informiert das zuständige Gesundheitsamt.

Eine eindeutige Diagnose des Coronavirus ist nur über eine Labor-Analyse des Rachenabstrichs der Patientin oder des Patienten möglich. Das Ergebnis der Laboranalyse liegt innerhalb eines Tages vor. Bestätigt sich der Verdacht, leitet das Gesundheitsamt entsprechende Schritte ein. Es kontaktiert die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt, ermittelt die Personen, zu denen die betroffene Patientin oder der Patient zuletzt Kontakt hatte, und berät die Betroffenen.

Wie kann ich mich und andere vor Ansteckung schützen?

Das Coronavirus wird durch Tröpfcheninfektion verbreitet. Die Krankheitserreger werden beim Niesen, Husten oder Sprechen in die Luft gegeben und können so von anderen Menschen eingeatmet werden. Auch eine Übertragung durch beispielsweise einen Kuss ist möglich.
Eine Ansteckung kann durch folgende Regeln vermieden werden:

  1. Abstand zu anderen Mitmenschen halten,
  2. regelmäßig die Hände mit Seife waschen,
  3. in die Armbeuge husten und niesen und
  4. sich nicht in das Gesicht fassen.

Allgemeine Informationen zur persönlichen Infektionshygiene finden Sie in mehreren Sprachen hier:
General information on personal infection hygiene can be found in several languages ​​here:

Was muss getan werden, wenn jemand mit dem Coronavirus infiziert ist und Krankheitssymptome zeigt?

Wenn eine Person mit dem Coronavirus infiziert ist und starke Krankheitssymptome zeigt, wird sie in einem geeigneten Krankenhaus stationär aufgenommen. Sie wird dort entsprechend ihrer Krankheitssymptomatik behandelt. Parallel dazu informiert das Gesundheitsamt bekannte Kontaktpersonen.

Bei leichten Krankheitssymptomen erfolgt die Quarantäne zu Hause. Das Gesundheitsamt kümmert sich um die Kontaktpersonen.

Was ist zu tun, wenn man mit einer Coronavirus-infizierten Person in Kontakt gekommen ist?

In diesem Fall sollten Betroffene das Gesundheitsamt ihres Wohn- beziehungsweise ihres ständigen Aufenthaltsortes anrufen, da die Verfolgung von Kontaktpersonen für die Bekämpfung der Ausbreitung des Virus von großer Bedeutung ist. Das Gesundheitsamt wird den Betroffenen, wenn sie keine weiteren Krankheitszeichen aufweisen, zunächst unter eine 14-tägige häusliche Quarantäne stellen.

Was bedeutet häusliche Quarantäne?

Häusliche Quarantäne heißt: Die Person darf ihre häusliche Umgebung nicht verlassen. Sollte die Person in dieser Zeit Krankheitssymptome verspüren, muss sie sich zunächst telefonisch an ihren Hausarzt oder ihre Hausärztin sowie an das Gesundheitsamt wenden.

Häusliche Quarantäne bedeutet die Trennung der betroffenen Person von anderen Menschen, um die Ausbreitung der Infektion zu vermeiden. Die Versorgung mit Lebensmitteln und sonstigen lebensnotwendigen Gütern kann in diesem Fall zum Beispiel durch Lieferservice oder Nachbarinnen und Nachbarn sichergestellt werden.

Was ist zu tun, wenn jemand selbst mit dem Coronavirus infiziert ist und keine Krankheitssymptome zeigt?

Wer mit dem Coronavirus infiziert ist und keine Krankheitssymptome zeigt, wird zunächst in häuslicher Quarantäne bleiben müssen. In dieser Zeit wird sich das Gesundheitsamt täglich mit der betroffenen Person in Verbindung setzen, um ihren Gesundheitszustand zu beobachten und rasch zu handeln, falls Symptome auftreten sollten.