Quarantäne

Quarantäneregeln seit 7. Mai

  • Seit Mai 2022 gibt es keine allgemeine Pflicht zur Absonderung als Kontaktperson mehr. Es wird empfohlen, Kontakte zu reduzieren und für mindestens fünf Tage täglich einen Selbsttest durchzuführen.
  • Eine Absonderung für positiv getestete Personen endet nach fünf Tagen, sofern zu diesem Zeitpunkt seit 48 Stunden keine Symptome mehr vorliegen. Für die Berechnung der Absonderungsdauer zählt der Folgetag der Abstrichentnahme des PCR-Tests als erster Tag der Absonderung. Wenn die Abstrichentnahme zum Beispiel am 14. war, ist der letzte Tag der Absonderung genau fünf Tage später, also am 19. Infizierte können sich nicht mehr vorzeitig „freitesten“.
  • Um die Dauer Ihrer Absonderung zu bestimmen, finden Sie hier einen Quarantäne-Rechner »
  • Seit 7. Mai 2022 ist die Freitestung nur noch für Menschen, die im Gesundheitssystem arbeiten, verpflichtend. Die Person hat das negative Testergebnis der Arbeitgeberin beziehungsweise dem Arbeitgeber oder der Einrichtungsleitung vorzulegen.

Besondere Regeln für das Gesundheitswesen, Alten- und Pflegeeinrichtungen und Eingliederungshilfe

  • Für positiv getestete Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheitswesens, sowie Alten­- und Pflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegediensten und Einrichtungen der Eingliederungshilfe gilt ein Tätigkeitsverbot. Die Voraussetzung für die Wiederaufnahme ist eine Absonderung von fünf Tagen, Symptomfreiheit seit 48 Stunden und ein negativer Antigen- oder PCR-Test (mit Zertifikat), auch ein Selbsttest ist möglich. Die Person hat das negative Testergebnis der Arbeitgeberin beziehungsweise dem Arbeitgeber oder der Einrichtungsleitung vorzulegen. Für die Testung können Ihnen Kosten entstehen. Diese werden nicht vom Gesundheitsamt übernommen.
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderteneinrichtungen haben sich regulär für zehn Tage in Absonderung zu begeben. Eine frühzeitige „Freitestung“ ist für diese vulnerable Gruppe nicht vorgesehen. Die Absonderung endet ausschließlich und zwingend mit einem negativen Antigenschnelltest.
  • Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern müssen unabhängig von ihrem Impfstatus zwangsläufig in eine mindestens zehntägige Absonderung. Das genaue Vorgehen wird individuell mit dem zuständigen Gesundheitsamt und dem Krankenhaus abgestimmt.

Kontaktpersonen

Kontaktpersonen müssen nicht in Quarantäne. Es wird dringend empfohlen für mindestens fünf Tage selbstständig Kontakte zu reduzieren, vor allem mit Risikogruppen für einen schweren Krankheitsverlauf. Weiterhin wird empfohlen für mindestens fünf Tage täglich einen Selbsttest durchzuführen. Bei Symptomen einer SARS-CoV-2 Infektion oder einem positiven Schnelltest sollte in Rücksprache mit der Hausärztin/dem Hausarzt möglichst eine PCR-Testung durchgeführt werden.

Für Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheitswesens, sowie Alten­ und Pflegeeinrichtungen, sowie ambulanten Pflegediensten und Einrichtungen der Eingliederungshilfe gilt verpflichtend eine tägliche Testung mit Antigenschnelltest oder NAAT (Nukleinsäure-Amplifikationstest) vor Dienstantritt bis einschließlich Tag fünf nach dem letztem Kontakt.

Niedersächsische Absonderungsverordnung

Die jeweils aktuelle Niedersächsische Absonderungsverordnung » finden Sie online auf den Landesseiten. Sie regelt die Dauer und sonstigen Bestimmungen zur Absonderung bei einem positiven Coronatest.