Untersuchungsberechtigungsschein

Nach den Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes müssen sich Jugendliche, die vor Vollendung des 18. Lebensjahres ein Beschäftigungsverhältnis beginnen, in der Regel einer ärztlichen Untersuchung unterziehen.

Damit den Betreffenden durch diese Untersuchung keine Kosten entstehen, können sie sich in den Bürgerbüros einmalig einen entsprechenden Untersuchungsberechtigungsschein ausstellen lassen. Auf der Grundlage des Untersuchungsberechtigungsscheines rechnet die Ärztin oder der Arzt die Kosten direkt mit dem Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie ab.

Voraussetzungen
1. Der Jugendliche darf zum Zeitpunkt der ärztlichen Untersuchung das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
2. Er muss mit Hauptwohnsitz in Oldenburg gemeldet sein.

Die Antragstellung in den Bürgerbüros erfolgt

  • online » oder
  • persönlich beziehungsweise durch eine sorgeberechtigte Person.

Terminvereinbarung
Für die Bearbeitung des Anliegens ist ein Termin erforderlich. Hier kann ein Termin vereinbart werden »

  • gebührenfrei

Alle genannten Unterlagen müssen im Original vorgelegt werden!

  • Personalausweis oder Reisepass
  • gegebenenfalls Ausweisdokument des Sorgeberechtigten
  • gegebenenfalls Bescheinigung des Arbeitgebers (Nachuntersuchung)
  • gegebenenfalls Mitteilung des Arztes über die Notwendigkeit der Untersuchung (außerordentliche Nachuntersuchung)
  • gegebenenfalls Schreiben eines staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes (Untersuchung auf Anordnung der Aufsichtsbehörde) 
  • bei persönlicher Vorsprache umgehend
  • bei der Online Beantragung drei bis fünf Werktage zzgl. Postlaufzeiten

§§ 1, 2 und 32 ff. Jugendarbeitsschutzgesetz (JARBSchG)

Nachuntersuchung
Jugendschutzuntersuchung