Abwassereinleitung

Gesamtthemenübersicht Untere Wasserbehörde

Allgemeines:

  • Einleitungen von Abwässern in ein Gewässer oder in die Kanalisation sind erlaubnis- beziehungsweise genehmigungsbedürftig, wenn die Abwässer in bestimmten gewerblichen und industriellen Bereichen anfallen.
  • Für diese Abwassereinleitungen hat der Gesetzgeber Einleitungsbedingungen festgelegt, um gefährliche Inhaltsstoffe bereits an ihrer Anfallstelle durch geeignete Maßnahmen zu vermeiden oder zu reduzieren.
  • Auf Antrag erteilt die untere Wasserbehörde eine befristete Einleitungserlaubnis.

Beispiele:

  • Einleitung von Abwässern aus der Reinigung von Kraftfahrzeugen (Autowaschen »).
  • Einleitung von amalgamhaltigen Abwasser aus Zahnartzpraxen und dergleichen.

Die Herkunftsbereiche der Abwässer und die Anforderungsbedingungen für die Einleitungen sind in den Anhängen der Abwasserverordnung benannt.

Weitere Informationen finden Sie hier »

Hinweis:
Die Stadt Oldenburg hat die Abwasserbeseitigungspflicht an den Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV – www.oowv.de ») übertragen.
Zusätzlich zu der wasserrechtlichen Indirekteinleitergenehmigung ist daher eine Entwässerungsgenehmigung des OOWV für die Einleitung des gewerblichen Abwassers in das Kanalnetz erforderlich.

Indirekteinleiter