Anlagen in/an Gewässern

Allgemeines
Alle baulichen Anlagen in oder an Gewässern bedürfen der vorherigen Genehmigung durch die Stadt Oldenburg als untere Wasserbehörde. Der Genehmigungspflicht unterliegen grundsätzlich alle Bauwerke, die sich im, über, unter und am Gewässer befinden.

Beispiele:

  • Anlegestellen,
  • Brücken,
  • Durchlässe,
  • Einleit- und Entnahmebauwerke,
  • Stege,
  • Unterführungen
  • Verlegung von Leitungen unter oder am Gewässer

Uferbefestigungen und längere Verrohrungen stellen hingegen einen Gewässerausbau dar.

Hinweis
Beachten Sie, dass sich die Straßenseitengräben überwiegend, zumindest anteilig, im Eigentum der Stadt Oldenburg befinden.

Genehmigung
Für derartige Vorhaben ist ein formloser schriftlicher Antrag in dreifacher Ausfertigung bei der unteren Wasserbehörde einzureichen. Der Antrag muss einen Lageplan mit Darstellung und Bemaßung der geplanten Anlage sowie eine Begründung enthalten.

Außerdem zu beachten:

Kurze Verrohrungen erfolgen häufig für die Herstellung von Grundstückszufahrten. Durch die Herstellung einer Grundstückszufahrt wird eine Verbindung des Grundstücks mit der öffentlichen Straße geschaffen.  Hierfür ist zusätzlich zur wasserrechtlichen Genehmigung eine Genehmigung beim Fachdienst Straßenunterhaltung des Amtes für Verkehr und Straßenbau zu beantragen. Weitere Informationen und ein Antragsformular finden Sie hier »

Anlegestellen Durchlässe Leitungsverlegung Verrohrungen
Brücken
Stege