Autowaschen

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Allgemeines:

  • Autowaschen belastet Boden und Gewässer.

  • Es werden dabei zahlreiche Schadstoffe freigesetzt, die Boden und Gewässer verunreinigen können (Gewässerverschmutzung »).

  • Unter Waschen ist in diesem Zusammenhang die Wäsche mit mechanischen Hilfsmitteln (zum Beispiel Bürste, Hochdruckreiniger) und  / oder chemischen Reinigungsmitteln, zu denen auch Essig gehört, zu verstehen.

  • Fahrzeugwäschen sind an zugelassenen Waschplätzen und Waschanlagen durchzuführen.

  • Auf gepflasterten Flächen führen sie zur Verunreinigung von Boden und Grundwasser.

  • Nach geltendem Wasserrecht ist jeder Bürger verpflichtet, Boden, Grund- und Oberflächengewässer vor Schadstoffeinträgen zu schützen. Zuwiderhandlungen können straf- oder ordnungsrechtlich geahndet werden. Dabei ist es unerheblich ob ein Reinigungsmittel „pH-neutral“ oder „biologisch abbaubar“ ist.

  • Das Abwasser aus Fahrzeugwäschen muss über eine genehmigte Abwasserbehandlungsanlage der öffentlichen Schmutzwasserkanalisation zugeführt werden. Fahrzeugwäschen dürfen nur auf genehmigten, flüssigkeitsdichten Waschplatzflächen durchgeführt werden.

  • Lediglich das gelegentliche, leichte Abspülen ohne mechanische Hilfsmittel ist aus wasserrechtlicher Sicht tolerierbar. Dies lässt sich mit einem Regenschauer vergleichen.

Hinweis:
Nutzen Sie am besten die speziell ausgerüsteten gewerblichen Kfz-Waschplätze oder eine Autowaschanlage. Dann ist eine umweltgerechte Abwasserbehandlung gewährleistet.

Informationen hierzu finden Sie unter F10 in den Entsorgungsbedingungen des OOWV ».