Dreidimensionale Daten (3D)

Dreidimensionale Daten der Erdoberfläche (3D-Daten) werden im täglichen Leben sowohl für professionelle als auch für private Zwecke immer wichtiger. Früher war es ein Thema nur für Fachleute, heute bieten Hersteller von Navigationsgeräten und online-Dienste verschiedener Anbieterfirmen solche 3D-Daten für den allgemeinen Gebrauch an. Natürlich arbeitet auch die Stadt Oldenburg in vielen Fachdiensten nicht nur mit digital geführten Karten, sondern auch mit der dritten Dimension, also mit den Höhen von Gelände und Bauwerken. Dabei kann es sich um das digitale Geländemodell (DGM) oder um ein digitales Oberflächenmodell (DOM), bei dem eben auch Bauwerksdaten eine Rolle spielen. Ein wichtiger Bestandteil eines DOM ist das virtuelle 3D-Stadtmodell, das in verschiedenen Detailstufen vorliegt.

Weshalb ein virtuelles Stadtmodell?

•   Schnelle Überall-Verfügbarkeit („Zeig mal eben“)

•   Partizipation im Bauleitplanverfahren mit Integration der von Modellen größerer Bauprojekte in ein bestehendes 3D-Modell („Wie wird das denn aussehen, wenn das Gebäude erstmal steht?“

•   Stadtmarketing („Lass‘ uns einmal vorher sehen, wie Oldenburg sich virtuell anfühlt! Dann fahren wir hin“).

Und wenn es dann doch wieder ein haptisches Modell, also eines zum „Anfassen“ sein soll, dann können diese Daten mit Hilfe eines 3D-Druckers auch wieder aus dem virtuellen Dasein in das begreifbare Dasein zurückgeholt werden.

 

virtuelles 3D-Stadtmodell