Erstmalige Erteilung einer allgemeinen Fahrerlaubnis

Der Antrag auf Ersterteilung einer Fahrerlaubnis ist zusammen mit den weiteren Antragsunterlagen bei der Stadt Oldenburg (Oldb) im Bürger- und Ordnungsamt, Bürgerbüro-Nord, Führerscheinstelle, Stiller Weg 10, zu stellen, wenn Sie Ihren Hauptwohnsitz in der Stadt Oldenburg (Oldb) begründen.
In der Regel erledigt die ausbildende Fahrschule sämtliche Formalitäten.

Mindestalter

Den Antrag können Sie frühestens sechs Monate vor Erreichen des jeweiligen Mindestalters stellen. Das Mindestalter beträgt:

MindestalterFahrerlaubnisklasse
16 JahreAM, A1, L und T
18 JahreA2, B, BE, C1 und C1E
21 JahreC, CE, D1 und D1E
24 JahreA, D und DE

Prüfungen und Aushändigung des Führerscheins 

Nach Prüfung der Antragsvoraussetzungen (dauert etwa 4 Wochen) wird die Technische Prüfstelle mit der Durchführung der Fahrprüfung beauftragt. Alles Weitere im Zusammenhang mit der theoretischen und praktischen Prüfung erfahren Sie in der Fahrschule.

Der Führerschein wird Ihnen nach der bestandenen Prüfung ausgehändigt, wenn Sie das Mindestalter für die beantragte Klasse erreicht haben. Haben Sie das Mindestalter noch nicht erreicht, wird Ihnen gegen Vorlage der Prüfbescheinigung nach Erreichen des Mindestalters der Führerschein in der Führerscheinstelle ausgehändigt.

Wenn Sie Ihren Führerschein bei uns abholen, halten Sie bitte Ihren Personalausweis bereit. Sollten Sie im Besitz einer vorläufigen Fahrerlaubnis sein, so ist diese bei Abholung des Führerscheins, abzugeben.

Hinweise zur Abholung durch eine bevollmächtigte Person finden Sie hier »

Sollten Sie mehrere Klassen beantragt haben, kann Ihnen gegen Vorlage der Prüfbescheinigung eine vorläufige Fahrberechtigung für die bestandene Klasse für drei Monate gegen eine Gebühr von 8,70 Euro ausgestellt werden.

Die theoretische Prüfung ist innerhalb eines Jahres nach Anmeldung zur Prüfung abzulegen. Die praktische Prüfung ist nach bestandener Theorie innerhalb von zwölf Monaten abzulegen.

Gültigkeit

Führerscheine sind 15 Jahre befristet. Nach Ablauf dieser Gültigkeit muss ein neuer Führerschein ausgestellt werden. Diese Regelung dient insbesondere der Aktualisierung von Namen sowie des Lichtbildes.

Nach Ablauf der Befristung wird das Führerscheindokument nur verwaltungsmäßig umgetauscht.

Zusätzliche regelmäßige ärztliche Untersuchungen oder sonstige Prüfungen sind damit nicht mehr verbunden.

Hinweis

Für die Fahrerlaubnisklassen C1, C1E, C und CE sowie D1, D1E, D und DE bestehen bei der Gültigkeit und bei den ärztlichen Untersuchungen abweichende Regelungen.

 

Sparen Sie Wartezeit und vereinbaren Sie einfach online » einen Termin im Bürgerbüro .

Sie möchten ohne Termin ins Bürgerbüro kommen? - Damit Ihr Anliegen noch am selben Tag bearbeitet werden kann, empfehlen wir frühzeitig, ca. 15 bis 30 Minuten vor Ende der Öffnungszeit, zu erscheinen.

  • Antragsgebühr von 43,40 Euro

Zusätzlich fallen weitere Gebühren an:

  • 13 Euro für ein Führungszeugnis (nur für die D-Klassen notwendig)

Hinweis

Das Führungszeugnis kann bei der Führerscheinstelle beantragt werden.

Die Gebühren der Führerscheinstelle sind bei Antragstellung in bar oder mit EC-Karte zu entrichten.

Alle genannten Unterlagen müssen im Original vorgelegt werden!

  • Antragsformular (siehe Dokumente zum Download)
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • aktuelles biometrietaugliches Lichtbild im Passbildformat  »
  • Name der ausbildenden Fahrschule
    Sollte die ausbildende Fahrschule eine Ferienfahrschule sein oder haben Sie Ihren wirtschaftlichen Mittelpunkt in einem anderen Ort und somit eine auswärtige Fahrschule, bedarf es einer Ausnahmegenehmigung.

Zusätzliche Unterlagen,

für die Klassen AM, A1, A2, A, B, BE, L oder T

  • Bescheinigung über das Sehvermögen (nicht älter als 2 Jahre) von einer amtlich anerkannten Sehteststelle gemäß FeV.
  • Nachweis über die Teilnahme an einer "Schulung in erster Hilfe"
    • Eine bis zum 31.03.2015 ausgestellte Bescheinigung über die "Erste Hilfe" (16 Stunden) wird weiterhin akzeptiert.

für die Klassen C1, C1E, C, CE

  • eine ärztliche Bescheinigung (nicht älter als 2 Jahre) über die Untersuchung des Sehvermögens beziehungsweise ein Zeugnis eines Augenarztes oder eines Arztes mit der Zusatzbezeichnung „Arbeitsmedizin“ oder „Betriebsmedizin“.
  • Bescheinigung über eine ärztliche Untersuchung » (nicht älter als 1 Jahr) von einem Arzt Ihrer Wahl oder einem Arzt mit der Zusatzbezeichnung „Arbeitsmedizin“ oder „Betriebsmedizin“.
  • Nachweis über die Teilnahme an einer "Schulung in erster Hilfe"
    • Eine bis zum 31.03.2015 ausgestellte Bescheinigung über die "Erste Hilfe" (16 Stunden) wird weiterhin akzeptiert.
  • Hinweis für gewerbliche Berufskraftfahrer im Güterkraftverkehr »

für die Klassen D1, D1E, D, DE

  • sämtliche Unterlagen wie bei den Klassen C1, C1E, C, CE
  • Leistungspsychologische Gutachten (nicht älter als 1 Jahr - Anlage 5 FeV) von einem Arzt mit der Zusatzbezeichnung „Arbeitsmedizin“ oder „Betriebsmedizin“ oder von Unternehmen, wenn sie über bestimmte Apparaturen verfügen, die die Reaktionsfähigkeit, Orientierungsleistung, Konzentrationsfähigkeit oder ähnliches testen dürfen.
  • Führungszeugnis (Behördenführungszeugnis, Belegart 0)
  • Hinweis für gewerbliche Berufskraftfahrer im Personenkraftverkehr »

§ 10, § 16, § 17,  § 18 , § 21 und § 22 Fahrerlaubnisverordnung (FeV)

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