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Förderprogramm energetische Altbausanierung

Das Förderprogramm

Das städtische Förderprogramm bietet Barzuschüsse bei energetischen Sanierungsmaßnahmen an Altbauten.

Wie sieht die Förderung aus?

Förderfähig sind folgende bauliche Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden und gemischt genutzten Gebäuden bis maximal 12 Wohneinheiten innerhalb der Stadt Oldenburg:

1. energetische Verbesserung von

  • Außenwänden,
  • Dachschrägen im beheizten Dachgeschoß,
  • obersten Geschossdecken zum nicht ausgebauten Dachraum,
  • Flachdächern,
  • Kellerdecken oder Kriechkellerdecken,
  • Fußböden zum Erdreich,
  • Fenstern und Haustüren sowie Dachflächenfenster und Oberlichter.

Jede einzelne bauliche Maßnahme zur Verbesserung der Energieeffizienz wird mit 5 Prozent brutto der Rechnungssumme gefördert. Die Gesamtfördersumme erhöht sich um 5 Prozent wenn mehr als eine Maßnahme durchgeführt wird.

Sofern nachgewiesen wird, dass der verarbeitete Dämmstoff aller Maßnahmen das Zertifikat „Blauer Engel“ trägt, wird die Sanierungsmaßnahme mit 5 Prozent zusätzlich gefördert.

2. Bonus Effizienz

Bei Erfüllung eines nach dem GEG (Gebäudeenergiegesetz)-Effizienzhaus -Standards gibt es einen Bonus von 1.500 – 3.500 Euro je nach Effizienzklasse.

3. Förderung des nachträglichen hydraulischen Abgleichs

4. Austausch der Heizköper

Im Zuge einer Heizungssanierung (Umstellung auf nicht-fossile Heizungsanlagen) müssen oft die Heizkörper gegen Niedertemperaturheizkörper getauscht werden, oder es wird eine Flächenheizung eingebaut. Diese Maßnahmen werden mit 5 Prozent der Kosten gefördert.

5. Erstellung Lüftungskonzept

6. Qualitätssichernde Thermografie  

Die Erstellung einer qualitätssichernden Thermografie wird mit 25 Prozent der Rechnungssumme gefördert, maximal begrenzt auf 100 Euro.

7. Qualitätssichernde Leckageortung / Luftdichtigkeitsmessung  (Blowerdoortest)

Die Erstellung einer qualitätssichernden Leckageortung beziehungsweise Luftdichtigkeitsmessung wird mit 25 Prozent der Rechnungssumme gefördert, maximal begrenzt auf 100 Euro.

8. Thermische Solaranlage

Der Einbau einer thermischen Solaranlage zur Unterstützung der Heizungsanlage bzw. der Warmwasserbereitung wird mit 10 Prozent der Rechnungssumme gefördert.

9. Die erstmalige Errichtung von BHKW-Anlagen (Blockheizkraftwerke)

Diese Maßnahme wird mit 10 Prozent der Rechnungssumme gefördert.

10. Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

Diese Maßnahme wird mit 10 Prozent der Rechnungssumme gefördert.

11. Austausch der Heizungsanlage aufgrund der Umstellung von L-Gas auf H-Gas

Ab 2022 wird in Oldenburg der Energieträger Gas von L auf H durch den Netzbetreiber umgestellt. Das neue H-Gas hat einen höheren Brennwert. Nicht alle Heizungsanlagen sind kompatibel. Sollte ein Austausch der Heizungsanlage nötig sein, so wird die neue Anlage mit 10 Prozent der Rechnungssumme gefördert. Es werden nur nicht-fossile Heizungsanlagen subventioniert.

Weiterführende Informationen bietet die Richtlinie.

Antragstellung

Hier geht es zur online-Antragstellung für die Förderung »

Alternativ kann der Antragstellung schriftlich mit dem unter Formulare hinterlegtem Antrag erfolgen.

Kontaktmöglichkeit

Weitere Informationen zu Förderanträgen und Beratungen für die energetische Altbausanierung gibt Armin Bertram telefonisch unter 0441-235 3605.

Altbausanierung - Förderprogramm